Archive for the 'Weblog' Category

Stadionimpressionen

Ein paar Impressionen vom neue Stadion in Dresden, welches erst am Dienstag offiziell eröffnet wird. Gespielt haben Dynamo Dresden gegen Holzbein Kiel und natürlich hat Dynamo 3:0 gewonnen. Ich muss öfters zum Fußball!

stadion1a

Das Dresdner Station.

Das Dresdner Station.

Das Dresdner Station.

Das Dresdner Station.

Partly Cloudy

Ansehen und genießen…

Angels & Demons / Illuminati

Noch einen Film habe ich letzte Woche gesehen, und zwar die neue Dan Brown-Verfilmung Illuminati. Da ich von The Da Vinci Code recht angetan war, war ich an sich recht gespannt auf die filmische Fortsetzung. So viel lässt sich aber schon vorne weg sagen: an den ersten Film kommt Illuminati lange nicht heran.

Illuminati

Am Da Vinci Code haben mir vor allem die verzwickte Handlung, die zahlreichen Puzzlestücke und die mysteriöse, spirituelle Anstrich gefallen. Das hat insgesamt eine ganz wunderbare Mischung ergeben, die Spannung erzeugte, fantastisch anmutete und zumindest ein wenig zum Mitdenken anregte. Dazu kamen die exzellenten Bilder, die Flashbacks in die Vergangenheit zeigten und die getrost der Bildgewaltigkeit eines Herrn der Ringe Konkurrenz machen konnten.

Das alles hat Illuminati mit Ausnahme der Schauspieler nicht. Illuminati ist eine reine Schnitzeljagd, die hier und da ein paar kleine Informationshäppchen bietet. Diese scheuchen unsere Protagonisten dann quer durch Rom zu den jeweiligen Schauplätzen. Das ist praktisch so unspektakulär wie eine Aneinanderreihung von Reissäcken in China und damit völlig konträr gegenüber der Fülle des ersten Films. Da waren die Informationen deutlich zahlreicher und die Puzzleteile kamen über Entdeckungen, Schlussfolgerungen, Rückblenden, weitere Expositionen und Erinnerungen zusammen und formten nach und nach ein Bild. Das ist in Illuminati praktisch nicht der Fall. Neben ein paar kleineren Anekdoten von Robert Langdorn, die ihm immer scheinbar zufällig einfallen oder plötzlich wegen einer Figur in einer Kirche aufkommen, werden viel Rennerei und eine ganze Reihe eher belangloser Zwischenszenen gezeigt. In denen geht es dann darum, sich mit bürokratischen Zuständigkeitsrangeleien herumzuschlagen und bornierte Polizeichefs und Polizisten zu überzeugen, überhaupt etwas zu tun. So weit leider so langweilig.

Die ganze Handlung ist nicht sonderlich intelligent oder spannend. Auch wenn der Film es lange Zeit offen lässt, wer der Gegenspieler ist, bleibt es im Großen und Ganzen bei der Berieselung des Zuschauers. Am Ende wird die Auflösung auch noch über einen äußerst simplen Szenenschnitt aufgelöst, der wie ein handwerklicher Deus ex machina aussieht und damit alles andere als befriedigend wirkt.

Alles in allem hat sich der Film für mich nicht gelohnt und ob ich das Buch mal lesen werde, weiß ich noch nicht. Da ich es aber auch noch nicht geschafft habe, den Da Vinci Code zu lesen, kann ich noch nicht sagen, welchen Eindruck Dan Brown bei mir hinterlassen wird.

Mal fix in eigener Sache

Bereits vor einiger Zeit hat sich etwas an meinen RSS-Feeds getan. Nach wie vor sind alle neuen Beiträge über den Feed http://www.thwidra.de/?feed=rss2 erhältlich. Verändert hat sich dagegen der Feed, der mit Lesetipps garniert ist. Dieser ist nun unter http://feedjumbler.com/8363fae7/rss.xml zu abonnieren. Andere Feeds funktionieren nicht mehr. Wer also den alten Feed mit Lesetipps abonniert hat, wird keine neuen Einträge mehr von mir bekommen. Und diesen mit dem Hinweis darauf leider auch nicht, aber was soll ich machen, wenn Furl und Feedburner sich einfach abschalten, ohne ihre Kunden darüber zu informieren. Immerhin funktioniert meine Lesetippsammlung in der Sidebar wieder.

Und jetzt geht’s weiter im regulären Programm.

Star Trek

Ui, lange Zeit ist hier nichts passiert, das muss wenigstens für den Moment mal geändert werden. Letzte Woche habe ich Star Trek im Kino gesehen, was ich hiermit einerseits loben aber andererseits auch bekritteln kann. Da sich J.J. Abrams und sein Team für den Film verantwortlich zeichnet, waren meine Erwartungen dann auch nicht gerade gering. Zudem hat mir in den letzten zwei Jahren der Star Trek-Serienkosmos doch einigermaßen zugesagt, wie in den letzten Serienchecks zu sehen ist. Die Frage, die ich an den Film gestellt habe, ist die, ob der neue Film noch Star Trek ist oder nicht. Die Antwort gibt es mit ein paar Spoilern nach dem Bild.

Star Trek

Ich stimme der generellen Meinung zu, dass der neue Film als SciFi-Actionfilm wirklich gelungen und sehenswert ist. Die Optik ist konsequent neu entwickelt worden und es geht etwas weg von dem sauber, steril und harmonisch aussehenden Kulissen und Welten der Serien und vorherigen Filme. Vielleicht mit Ausnahme der weißen Brücke, die ein interessanten Kontrast im Film bildet. Auch die Figuren sind konsequent weiter entwickelt worden und in meinen Augen sehr stimmig. Und man hat auch die Kameraführung “konsequent” entwickelt, wobei mir hier die leicht “spacige” Kameraführung ganz gut gefallen hat. Das habe ich so bisher nur in Battlestar Galactica gesehen. Über die anhaltende Hektik der Kamera in beinahe allen Szenen, also auch den ruhigeren, darf dagegen gestritten werden.

Interessanterweise hat mir Kirk am besten gefallen. Seine, aber auch Spocks (Neu-)Charakterisierung sind wirklich gelungen. Kirk wird sehr passabel als Haudrauf-Tatmensch dargestellt, der sich in eine Sache verbeißt und diese ohne Wenn und Aber durchzusetzen vermag. Er handelt ohne groß nachzudenken, schlägt sich im wahrsten Sinne das Wortes aber auch mit den Folgen herum, und das im Endeffekt auch mit Erfolg. Seine Einführung als Kind, dem die reglementierende Hand des Vaters fehlt und dessen Tod im Grunde sein ganzes junges Leben prägt, ist äußerst gelungen und macht ihn als unbedarften Actionhelden glaubwürdig. Ähnlich sieht das bei Spock aus, der anders als in der Serie und den Filmen einen inneren Konflikt zwischen seiner vulcanischen und menschlichen Seite spendiert bekommt. Dass Spock das eine oder andere Mal Gefühle zeigen darf, ist ebenfalls eine interessante und gelungene Neu-Entwicklung seines Charakters. Ferner rückt Uhura mehr ins Zentrum einer ansonsten reinen Männerriege. Dieses Zugeständnis darf der heute gegebenen Emanzipation gegenüber den 1960er Jahren zugeschrieben werden. Außerdem behauptet sie sich gegen den Frauenhelden Kirk und wendet sich stattdessen dem zurückhaltenderen Spock zu. Auch dies ist eine interessante Neu-Entwicklung in der Figurenkonstellation des neuen Star Trek-Films. Soweit wie Battlestar Galactica, aus ehemals männlichen Hauptdarstellern nun weibliche zu machen, geht der neue Film dann aber doch nicht. Denn im Grunde ist Star Trek auch kein Reboot sondern eine Mischung aus Fortsetzung und Vorläufer des bestehenden Star Trek-Serienkosmos.

Abrams und seinen beiden Autoren Roberto Orci und Alex Kurtzmann, die ihn seit den ersten Tagen von Alias begleiten und die für ihn bereits Mission: Impossible 3 geschrieben haben, knüpfen mit dieser Figurenkonstellation und der Neu-Charakterisierung dezent an ihre in der Serie Alias entwickelten Tugenden an. Denn die Charakterisierungen gelingen ihnen in dem neuen Film doch ganz hervorragend. Genau das habe ich Abrams auch zugetraut. Er gewährt ein paar neue Einsichten in die Charaktere und bringt Sachen ein, die es so innerhalb von Star Trek noch nicht zu sehen gab. Das ist es auch, was er mit Mission: Impossible 3 gemacht hat, wo die persönliche, private Seite des Hauptcharakters Ethan Hunt viel stärker beleuchtet wurde, als in den ersten beiden Mission: Impossible-Teilen. Dieses Prinzip hat er nun wieder auf Star Trek angewendet und es hat funktioniert. Die Figuren sind in meinen Augen das Herzstück des Films. Höchstens Scotty war mir als dritter Klassenkasper in der Runde dann doch einer zu viel. An seiner Person merkt man dann auch, dass Star Trek zuallererst ein Actionfilm ist, der sich selbst nicht so ganz ernst nimmt. Denn wenn Scotty-Darsteller Simon Peg mit Erstaunen ausruft, “Seid ihr aus der Zukunft? Cool!”, dann bricht der Film zum Einen mit den zahlreichen Verwicklungen und zum Anderen auch mit dem Technobabbel, die in den bisherigen Serien und Filmen noch sehr ernsthaft behandelt wurden und die auch zu ernsthaften Problemen und im Grunde unlösbaren Entwicklungen bei der Erzählung führten. Diese hat man ja nur mit dem Stichwort “Tech the Tech!” lösen können.

Dagegen bleibt es aber bei einer platten Story und dem blassen Bösewicht. Beides lässt sich ein bisschen entschuldigen, da sich der Film wirklich viel Zeit nimmt, die Charaktere einzuführen und ihnen viel Spielraum gegeben wird. Somit bleiben in erster Linie ein famoses Actionspekatakel im Weltall, dass sich selbst nicht so ganz ernst nimmt, und die Neueinführung der Figurenkonstellation. Gerade Letzteres hätten sie wohl kaum gemacht, wenn sie sich nicht sicher gewesen wären, einen weiteren Star Trek-Film zu drehen. Mit Damon Lindelof als nächsten Drehbuchautoren hoffe ich aber nun auf etwas mehr Star Trek-Tiefe.

Denn das ist eigentlich mein Kritikpunkt am Film: mit Star Trek hat dieses Actionspektakel nicht mehr viel zu tun. Nur weil bekannte Namen auf einer Enterprise im Weltall herum kutschen, ist das noch nicht mit Star Trek gleichbedeutend. Wo ist der Wagon Train im Weltall und die Final Frontier, die gerade die Originalserie ausgemacht haben? Wo bleibt der Kampf um humanistische Werte? Ja, um in allgemeinen Science Fiction-Definitionen zu sprechen, wo bleibt der Spiegel auf unsere Gegenwart? Mit viel gutem Willen lässt sich die alternative Realität, in die sich der Film begibt, als neue Metamorphose des Star Trek-Patchwork-Universums bezeichnen. Der Film reflektiert damit gerade noch den eigenen Serienkosmos der vergangenen reichlichen 40 Jahre. Aber sonst? Nun ja… Ich habe nichts dagegen, dass es etwas wilder zugeht im neuen Star Trek-Universum, dass die politische Korrektheit zum Teil über Board geworfen wird, keine philosophische Botschaft mit dem Holzhammer daher kommt, es ein deprimierendes Spiegelbild wie in Battlestar Galactica gibt oder der Optimismus der früheren Serien, in denen bereits verbesserte Menschen nach weiterer menschlicher Perfektion streben, nun zu den Akten gelegt wird. Als Vulcan zerstört wird, habe ich außerdem einen kurzen Moment wirklich darum gebetet, dass es keine offensichtliche Holocaust- oder 9/11- Anspielung gibt. Aber dass es lediglich ein dicker Spezialeffekt im Film blieb, habe ich dann wiederum auch nicht erwartet. Wenigstens ein klitzekleiner – zumindest für mich entdeckbarer – Subtext oder eine Anspielung wäre doch schön gewesen. Das vermisse ich aber oder er war mir wirklich nicht offensichtlich genug. Deshalb hoffe ich auf den nächsten Film, gerne wieder in der Form eines solchen Actionspektakels, mit diesen Figuren und diesem Look, aber dann vielleicht mit etwas ansatzweiser Tiefe, wie es Matrix oder zuletzt auch The Dark Knight boten. Bitte bitte. Danke sehr.

Im Übrigen noch ein Wort zur Kontinuität, die bei dem neuen Film doch am Häufigsten kritisiert wird. Das ganze Konstrukt Star Trek ist ein offenes System, dass sich über 40 Jahre lang entwickelt und verändert hat. Nicht immer blieb es dabei am Zeitgeist, dazu sind zahlreiche Episoden in Voyager und Enterprise doch nicht so gelungen. Aber die gelungenen Episoden wiederum sind dem doch recht nahe gekommen. In solchen Episoden hat man versucht, philosophische, gesellschaftliche oder politische Metaphern einzubauen. Gleichzeitig gab es eigenständige virtuelle Räume, die man erforscht hat, womit Star Trek gerade in TNG, DS9 und ein wenig auch in VOY neue Wege eingeschlagen hat. Diese haben den Star Trek-Serienkosmos u.a. eine neue Erweiterung gegeben. Schon die Originalserie hat sowohl mit den politischen Metaphern auf den Kalten Krieg als auch dem finsteren Paralleluniversum den Grundstein dafür gelegt. Gerade dieses Paralleluniversum wurde in DS9 und in ENT mehrfach wieder aufgegriffen. Was ich meine ist, dass der bestehende Serienkosmos mit über 700 Film- und Fernsehstunden viel zu detailliert ist. Der Serienkosmos ist sowohl spiegelbildlich auf die Gegenwart, in der eine Serie entstand, als auch in sich selbst reflexiv und reflexiv gebrochen. Man hat in den späteren Serien seit TNG mehrfach Widersprüche und Kritik gerade zur alten Serie eingebaut und diese variantenreich und selbstkorrigierend dargestellt. Star Trek ist damit ein offenes (Patchwork-)System und kein komplettes Ganzes, welches lediglich um Nuancen, einfache Aspekte oder neue Geschichten erweitert wird. Die Ambivalenz, die der neue Film mit seiner alternativen Realität bietet, und der gleichzeitige Verzicht auf eine sogenannte “wahre” Handlung, die der Film eben wegen der neuen Realität gerade nicht hat, passen unter dieser Sichtweise deshalb durchaus zu Star Trek. Wie oben bereits geschrieben ist mir der simple Fakt, dass der neue Film den Serienkosmos Star Trek in eine alternative Realität hievt, aber zu wenig, um das Aushängeschild Star Trek zu tragen.

Seriencheck (VIII)

Neues Jahr, neues Glück, neuer Seriencheck. Langsam hole ich die alten Sachen auf und es stehen kaum noch welche aus. Ich überlege noch nachträglich in Desperate Housewives einzusteigen, konnte mich aber bisher nicht durchringen. Ansonsten folgen die üblichen laufenden Sachen, sowie das Nachholobjekt Star Trek – Enterprise, welches ich schon vor einem knappen Jahr gesehen habe. Das wird nicht der letzte Beitrag zu den Star Trek-Serien sein, da ich mich in einem zweiten Durchlauf befinde. Bei den aktuell laufenden Serien baue ich auf dem Serienheck vom letzten mal auf und gebe nur einen kurzen Stand der Dinge wieder. Dezente Spoiler werden enthalten sein.
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Akte X – The Movie 2 (Stand: 2. Film – durchgequält und abgeschlossen)

Im Sinne des Wasserstandes ist von meiner Seite aus nur zu vermelden, dass ich den zweiten und jüngsten Film der Serie unterirdisch schlecht fand.
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Battlestar Galactica (Stand: Season 4)

Battlestar Galactica macht ja nun doch so einige Höhen und Tiefen durch. War die erste Hälfte der vierten Season arg schwach, selbst für BSG-Verhältnisse, rappelt sich die Serie nach der langen Pause wieder richtig hoch. Der Aufstand ist eine wunderbare, typische BSG-Wendung, destruktiv, unbarmherzig, tödlich. Was den pessimistischen Charakter der Serie unterstreicht. Es folgen ab der Mitte der zweiten Hälfte zwar wieder wenig spektakuläre Episoden, aber mir persönlich hat zumindest die vorletzte Episode mit Starbuck wunderbar gefallen, wie sie den Song All along the Watchtower am Klavier spielt. Ich freue mich auf den Soundtrack zur vierten Season, denn Bear McCreary, der sowieso einen fantastischen Job bei der Musik für die Serie geleistet hat, übertraf sich hier selbst. Das hat er auch wunderbar in seinem Blog festgehalten. Ansonsten hoffe ich, dass sie nun weniger spektakuläre Episoden gemacht haben, um sich genug Kracher für das kommende Finale aufzuheben.
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Californication (Stand: Season 2 Finale)

Californication war auch in der zweiten Season immer noch groß. Mir hat zwar die erste Season einen Tick besser gefallen, aber das dürfte vor allem daran liegen, dass diese auf mich neu und originell gewirkt hat. In der zweiten Season kennt man ja nun die Charaktere und weiß sie einzuschätzen. Da müssen dann verquert-witzige Situationen wie die “mouth-rapist”-Szene (<- bestimmt ein tolles Google-Schlagwort) herhalten. Fand die zweite Season enorm witzig und einem Kauf für’s DVD/BD-Regal steht nicht viel im Wege. Wenn ich Zeit für die Discs haben werde…
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Chuck (Stand: Season 2)

Neben Lost die interessanteste, momentan laufende Serie. Äußerst schade, dass es nach der zweiten Season wohl vorbei sein wird. Verdammte Axt!
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E.R. (Stand: Season 15)

Insgesamt ist E.R. ein bezeichnendes Bild der Realität des Gesundheitswesens und damit eine einzige Anklage gegen die herrschenden Verhältnisse. Das war E.R. ja schon immer. Gleichzeitig enthält die Serie eine eindringliche Form der Aufklärung. Leider ist ansonsten nicht mehr viel geblieben, da hilft auch die Rückkehr von Carter nichts mehr.
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Fringe (Stand: Season 1)

Mir gefällt Fringe seit ein paar Episoden richtig gut. Vor allem seit 1.09 nahm die Serie ordentlich Aufschwung und hat mir im Gegensatz zu den vorherigen mal richtig gut gefallen. Die Story war endlich mal anders konstruiert und hat viel mehr Fragen aufgeworfen, als sonst. Hat nun Massive Dynamic ihre Finger deutlich mehr im Spiel oder nicht? Haben sie den Mitarbeiter irgendwie dazu veranlasst, sich diesen Halluzinationen auszusetzen bzw. haben sie ihm das Zeug verabreicht, ohne dass er es weiß? Oder steckt doch ein Komplott von John dahinter? So wirklich wurde das ganze ja nicht aufgeklärt. Das zeigt eine schöne Ambivalenz zwischen den “Bösewichtern” Massive Dynamic und John Scott. Wer ist nun wirklich ein Bösewicht von den beiden? Bin mal gespannt, ob die Sache des “Pattern” in der Serie jemals richtig aufgelöst wird. Insgesamt kam Fringe endlich mal ein wenig in Fahrt. Und so geht’s auch gleich mit der Entführung Olivias und der Raum-Zeit-Maschine in der nächsten Episode weiter. Fringe rafft sich wirklich auf. Neuer Bösewicht in den Episoden; der “Observer” irgendwo versteckt in jeder Episode; Olivias Ex-Lover Scott kann sie in ihrer Traum-Verschmelzungs-Sequenz sehen?! (what the hell!!); Olivia wird entführt. Das ist schon ordentliche Dramatik geworden. Bin sehr gespannt, wie es weitergeht.

Dass sich Fringe seit der Midseason-Pause enorm gesteigert hat, zeigt vor allem auch die jüngste Episode 1.14 Ability, mit der die Serie schwer spannend geworden ist. Obwohl manche Handlung immer noch nicht sonderlich originell wirkt, wirken die Schauspieler deutlich sattelfester und überzeugter. Die persönliche Story in Ability tut schließlich ihr übriges, um mit den Figuren, genauer Olivia mit zu fiebern. Die persönlicheren Geschichten sind zwar ein Dreh, den man aus Alias übernommen hat, aber wenn’s da funktioniert hat, warum hier nicht wieder. Und Fragen kommen da ja auch einige auf. Hat Walter etwa das Manuskript geschrieben? So darf Fringe gerne weiter laufen. Außerdem war die Musik ganz fantastisch, Giacchino kommt auch immer mehr in Form.
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Heroes (Stand: Season 3 “Volume 3 Finale” und Season 3.2 – abgebrochen)

Ich muss ja zugeben, dass ich von dem Finale des dritten Volume komplett überrascht wurde, weil es auf einmal da war und so unspektakulär daherkam. Gleichzeitig hat mich das total verwirrt zurück gelassen, weil ich überhaupt nicht mehr wusste, worum es eigentlich ging. Mit der geänderten Zukunft, die es am Anfang der Season kurz zu sehen gab, hatte das doch nun gar nichts mehr zu tun. Ich bin etwas sprachlos über das Kuddelmuddel, was die Serie hier als “Auflösung” gebracht hat. Allerdings habe ich auch beschlossen, mir die Serie wenigstens noch einmal in Ruhe und konzentriert auf DVD anzuschauen, vielleicht verstehe ich es dann ja besser. Trotzdem habe ich etwas Hoffnung, dass es wieder besser wird. Klingone Worf als Mr. President wird es hoffentlich wert sein, wieder einzuschalten.
Insgesamt haben mir in der Season 3.1 aber die vielen interessanten “Comic-Kameraeinstellungen” gefallen. Jede Szene könnte tatsächlich ein gezeichnetes Bild in einem Comicheft sein. Bin mal gespannt, ob es dazu eine Doku auf einer der Season-DVDs gibt.

Leider bleibt Season 3.2 auf einem ähnlich mäßigen Niveau und die Charaktere werden mal wieder arg durcheinander geworfen. Zu sehr sind sie mir mittlerweile “out of” und habe mit denen von Season 1 nicht mehr viel zu tun. Nach rund fünf Episoden habe ich nun den Stecker gezogen. Ich ringe zwar noch mit mir, die Episoden weiter zu schauen, werde das aus Zeitmangel aber doch auf eine in weiter Ferne liegende DVD-Sichtung verschieben. Heroes macht so jedenfalls keinen Spaß mehr.
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Life on Mars (Stand: Season 1)

Die Serie ist nach Pushing Daisies und Chuck der Freudenquell schlechthin, wenn wir mal auf der leicht komödiantischen Schiene bleiben. Witzige Storys und verdammt coole Musik tragen ihren Teil dazu bei. Leider scheint es ja auch nur bei einer Season zu bleiben. Schade.
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Lost (Stand: Season 5)

Nach schwachem Seasonstart schwingt sich auch Lost zu bekannten Höhenflügen auf. Die Mystery-Komponente ist nach wie vor stark und man fragt sich schon, wie das alles zusammen hängt und wer zu wem gehört. Und wieso nun eigentlich alle zurück müssen um was überhaupt zu erreichen. Trotz schwachem Start war eine der besten Szenen war für mich eigentlich gleich die Anfangsszene, als Daniel in der Vergangenheit mit in den Schacht unter der Orchid-Station kommt. Mittlerweile ist dies durch die immer brillanter werdende nicht-lineare Erzählstruktur ja sogar aufgeklärt, jedenfalls kann man als Zuschauer das entsprechende Puzzlestück anbringen. Die erzählerischen Sprünge hin und her sind eigentlich typisch Lost, obwohl es keine klassischen Flashbacks oder -forwards mehr sind. Das hängt sicher mit den verkürzten Seasons zusammen, so dass man nun durch die Geschichte durchrennen muss. Aber trotzdem fand ich, dass zumindest ein paar Sachen aus Season 2 und 3 aufgeklärt oder zumindest angedeutet wurden.

Dann sind da die Zeitsprünge, die zudem nur unsere Losties zu betreffen scheinen. Und anders als Daniel das sagt scheinen die Sprünge doch die Zeit ein wenig zumindest zu ändern, wie man bei Desmond sieht. Die Erinnerung an die Begegnung mit Daniel auf der Insel wird ihm erst jetzt drei Jahre nach seinem Entkommen von der Insel eingepflanzt, weil es “vorher” einfach noch nicht passiert war. Zumindest er steht scheinbar außerhalb der Zeitlinie und ihn können Veränderungen in der Vergangenheit betreffen. Was ich ja wieder brillant fand, war die Überlagerung verschiedener Zeitebenen. Mit dem letzten Zeitsprung sind ja gleichzeitig drei Sachen passiert: Locke dreht am Rad (das ist wörtlich gemeint!), gleichzeitig wird das Flugzeug 316 mit Jack, Kate, usw. sowie dem toten Locke an Board erfasst und die verbliebenen Losties Sawyer, Juliet usw. landen im Jahr 1974. In dem Moment also, in dem Locke das Rad dreht, liegt er tot im Flugzeug und macht die Bruchlandung auf der Hydra-Insel mit, wo er anschließend wiederbelebt wird. Jack, Kate und Hurley dagegen reißt es ins Jahr 1977, wo sie von Jin und Sawyer gefunden werden, die selbst seit drei Jahren unter den Dharma-Leuten leben. Lost zeigt hier vor allem mal wieder seine erzählerische Komplexität und die anfangs geäußerte Kritik an der Zeitreise-Thematik dürfte angesichts der originellen Wendungen ad absurdum geführt sein. Nun dürfte darum gehen, wie die Losties alle zusammen wieder in ihre zeit zurück kommen.

Zu Charlotte gibt’s noch zu sagen, dass sie ja leider bisher nichts weiter zur Story von Lost beigetragen, genauso wie Miles. Das ist etwas Kritik, die ich an der Serie anbringe: die Einführung neuer Figuren und die Verkürzung der Season ist nicht so wirklich gut für die Serie, da der Fokus auf die alten Losties verloren geht und über die gäbe es sicherlich noch sehr viele interessante Storys zu erzählen bzw. Fragen aufzulösen. Ich wünsche mir jedenfalls, dass es wie etwas mehr zurück zu den Wurzeln geht. Aber nicht dass ich Lost nun schlecht fände, ganz im Gegenteil, der Charakter der Serie hat sich einfach enorm geändert.
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Star Trek – Enterprise (Stand: Season 4 – abgeschlossen)

An sich ist die Idee ja nicht schlecht, die erste Enterprise im Weltraum zu beobachten, die beginnt, das Universum zu erforschen. Leider beginnt die Serie aber mit sehr vielen lahmen Episoden, selbst der Pilotfilm war nun wirklich nicht herausragend. Manches wird außerdem nicht ausgereizt: da hat die Enterprise einen “Hitchiker” im Schlepptau, hilft ihnen schließlich und nur am Rand gibt es eine erste Auseinandersetzung mit den Klingonen, diese wäre aber mindestens eine ganze Episode wert gewesen. Teilweise gibt es gute Charaktere, teilweise aber auch sehr seltsame. Ganz gut ist der Captain, die arrogante Vulkanierin, der Doktor oder der Sicherheitsoffizier, der einen besonnenen und ruhigen Eindruck macht. Zumindest anfangs macht der schleimige Draufgänger einen schlechten Eindruck, welcher der Technikexperte und Ingenieur des Schiffes ist. Das ist mehr als seltsam, weil diese Eigenschaften schlecht zusammen passen. Ohne Worte kann dagegen der langweilige, naive und unerfahrene Pilot belassen werden. Damit war auch schon Season 1 rum. Season 2 wurde ein wenig besser und hatte einige wirklich hervorragende Episoden, aber auch einige Rohrkrepierer. Hier kommt aber das Gefühl, dass die Sternenflotte nur ein kleines Licht in der universellen Gemeinschaft ist, durchaus sehr gut herüber.

Leider wird das in der dritten Season komplett über den Haufen geworfen, was total doof ist. Dass man sich den sinkenden Einschaltquoten anpassen muss und stärkere Veränderungen einschließlich signifikanter Charakteränderungen bringt, nun, dagegen habe ich im Grunde nichts. Äußerst gelungen ist die Integration der Vulkanierin T’Pol, die für die Mission der Enterprise ihre Anstellung beim Vulcan High Command niederlegt, um bei ihren menschlichen Freunden zu bleiben. Bedenkt man die Auseinandersetzungen und auch Vorurteile der Menschen gegenüber den Vulkanieren am Anfang der Serie, ist das eine wirklich gelungene Entwicklung über den Lauf der ersten beiden Seasons Enterprise hinweg. Denn das ist das Konzept der Integration eines Fremden, welches ein Bestandteil aller Star Trek-Serien (Spock, Worf und Data, Odo und Kira, Neelix und stärker noch Seven of Nine) ist und durchaus immer wieder Spannung erzeugt hat. Leider kommt dieses Konzept in der dritten Season zu kurz, T’Pol hat, mehr oder weniger, den Sprung geschafft und sich von der arroganten Vulkanieren zu einem akzeptierten Mitglied der Crew gewandelt. Zudem stehen menschliche Dilemmata, Konflikte, Moral und Ethik oder Emotionen nur noch selten im Vordergrund, da sich die Serie mit Season 3 zu einer Art 24 im Weltraum gewandelt hat. Eigentlich hätte ich noch nicht mal etwas gegen den zunehmenden Actionanteil und die CGI-Aufnahmen der Enterprise sehen sowieso super aus. Aber die Story um die Xindi-Superwaffe, welche die Erde zerstören soll und die ein Jahr andauernde Mission im Delphic Expanse ist mehr als hanebüchern, hohl und langweilig. In fact, this ist not the Star Trek I want to see! Hat mir die zweite Season zur Hälfte wenigstens gut bis sehr gut gefallen, inklusive einer Lieblingsepisode, die locker an die Top-Episoden der bisherigen Serien heran kommt, während die andere Hälfte der zweiten Season für den Mülleimer ist, kommt die dritte Season nur in wenigen Episoden ansatzweise an das Prädikat gut und sehenswert heran. Ganz klar ist die deutlich dunklere Atmosphäre auch eine Reaktion auf 9/11, wobei ich mich hier ernsthaft frage, ob das sein musste.

Im Verlauf der dritten Season wird Enterprise aber immer schlimmer. Nicht nur gibt es Folterszenen, ein Enterprise-Captain fängt schließlich an, einen Akt der Piraterie zu begehen und andere Schiffe ihrer lebenswichtigen Systeme zu berauben. Ja, Kinders, was hat das noch mit Star Trek zu tun? Der Zweck heiligt eben die Mittel – was für eine miese Attitüde… Den Vergleich mit den Reaktionen auf 9/11 spare ich mir mal, aber wenn es eine miese Analogie, ein schlechtes Spiegelbild auf bestehende Verhältnisse und kürzlich erfolgte Ereignisse gegeben hat, dann ja wohl hier. In so übler Weise instrumentalisiert die Serie die Ereignisse des 11. September 2001 und rechtfertigt unmoralisches Handeln, wobei die Bedrohung durch die Xindi als Aufhänger dient. Aber noch mal: das ist nicht das Star Trek, welches ich sehen möchte. Die Menschheit hat nun gerade einmal seit zwei Jahren die Möglichkeit, das Weltall zu erforschen und zu anderen bekannten Planeten zu reisen, ohne monate- oder jahrelang unterwegs zu sein. Es wäre doch viel schöner zu sehen, wenn die Enterprise in den Systemen um der Erde herum forschen würde, sich bei anderen Spezies vorstellt und diplomatischen Kontakt aufnimmt, irgendwelche menschliche Kolonien errichtet, Wissenschaftler in benachbarte Systeme bringt oder naheliegende Raumphänomene untersucht. Was soll die Enterprise so weit draußen? Demzufolge empfinde ich den Konflikt mit den Xindi und die ständigen bewaffneten Auseinandersetzungen im Delphic Expanse eher belanglos, weil es hier nicht mehr darum geht, worüber Star Trek eigentlich handelt. Hier fehlt der humanistische Anstrich, den die Star Trek seit Kirk und Co. hat. Der Wagon Train im Weltall und die Final Frontier erfahren keine Beachtung mehr und das ist mehr als schade. Denn ich mag die meisten Charaktere, sogar Trip wird interessanter, und die Ausgangssituation samt Szenario ist für das Star Trek-Universum wirklich interessant und spannend. Das Potential war wirklich fantastisch, wurde aber kaum ausgereizt.

Nur wenige Episoden der dritten Season werde ich mir deshalb noch einmal anschauen. Diese werde ich dann genüsslich schlecht finden und sie ebenfalls in den Mülleimer werfen, respektive aus meiner persönlichen Star Trek-Kontinuität streichen. Den ganzen Xindi-Handlungsstrang will ich nun am liebsten wieder vergessen, so schlecht ist dieser umgesetzt. Star Trek – Enterprise hat sich mit Season 3 wirklich zu einer miesen Actionserie entwickelt, der Captain ist ein Jack Bauer im Weltraum geworden. Archer war in den ersten beiden Seasons immer ein interessanter und annehmbarer Charakter gewesen, inzwischen hat er sich zu einem hassenswerten Individuum entwickelt. Nicht weil der Schauspieler schlechter geworden, sondern weil der Charakter in Situationen gesteckt wird und dort out-of-character handelt, ohne Rücksicht auf Tote und Verletzte sein Ziel durchsetzt. Die Storys waren schlecht, weil sie den Captain so handeln ließen. In meinen Augen ist das kein Star Trek mehr. Unter einem anderen Namen wäre die Serie vielleicht in Ordnung, aber nicht wenn diese Season Star Trek heißt.

Und nun bin ich auch mit der vierten und letzten Season Enterprise durch und damit der letzten Serie von Star Trek überhaupt. Season 4 hat sich wieder stark aufgerafft und entspricht viel eher dem typischen Star Trek, ja die Qualität hat sich meines Erachtens doch wieder auf dem typischen Niveau der Serien seit Next Generation bewegt. Es waren mit Sicherheit einige starke Episoden wie der Vulcan-Dreiteiler dabei. Auch wenn das Finale nicht ganz so spannend war (und nur eine Stunde ging), war ich danach fast so traurig und wehmütig wie nach dem Finale von Next Generation. Warum weiß ich nicht so recht, denn obwohl Enterprise wieder besser wurde, könnte es auch daran liegen, dass es die letzte Star Trek-Episode bisher war. Dabei mochte ich insgesamt Enterprise wegen einiger der Charaktere irgendwie, obwohl wie gesagt mindestens die Hälfte der Episoden für den Eimer ist. Aber der Ausgangspunkt und die drei Figuren Archer, T’Pol und Trip sind mir ans Herz gewachsen.

Ein wenig fühle ich mich wie die Trekkies in den 1970er Jahren, als plötzlich die Originalserie, lange nachdem sie abgesetzt wurde, so einen phänomenalen Aufschwung nahm. Ich habe mir seit über einem Jahr die Episoden ab Next Generation über Deep Space Nine und Voyager bis hin zu Enterprise angesehen, alles lange nachdem diese Serien gelaufen sind. Mir hat es gefallen und ich wünsche mir neue Star Trek-Serien, auch wenn ich mir gut vorstellen kann, dass es schwer ist, mit neuen Ideen im Star Trek-Universum daher zu kommen.

Durchweg gut gefallen hat mir der hohe Produktionsstandard, den die Serie an den Tag gelegt hat. Die Ausstattung ist schon sehr üppig, selbst im Vergleich zu den vorherigen Star Trek-Serien. Dazu kommen massig nett gemachte CGI-Aufnahmen, die für Serienverhältnisse nach der Jahrtausendwende ziemlich gut aussehen. Hier merkt man schon, dass enorm viel Geld in die Produktion geflossen ist.

Es folgt nun noch meine Best of-Liste von sehenswerten Episoden, die ich mir ein zweites mal anschaue, aber sicherlich noch einige weitere streichen werde.

ENT 1.01/02 Broken Bow
ENT 1.03 Fight or Flight
ENT 1.05 Unexpected
ENT 1.07 The Andorian Incident
ENT 1.08 Breaking the Ice
ENT 1.09 Civilization
ENT 1.12 Silent Enemy
ENT 1.14 Sleeping Dogs
ENT 1.15 Shadows of P’Jem
ENT 1.19 Acquisition
ENT 1.23 Fallen Hero
ENT 1.25 Two days and two nights
ENT 1.26 Shockwave

ENT 2.01 Schockwave, Part II
ENT 2.02 Carbon Creek
ENT 2.03 Minefield
ENT 2.04 Dead Stop
ENT 2.05 A Night in Sickbay
ENT 2.07 The Seventh
ENT 2.09 Singularity (die einzige Enterprise-Episode, die mir richtig gut gefallen hat)
ENT 2.10 Vanishing Point
ENT 2.12 The Catwalk
ENT 2.14 Stigma
ENT 2.15 Cease Fire
ENT 2.16 Future Tense
ENT 2.19 Judgment
ENT 2.23 Regeneration
ENT 2.24 First Flight
ENT 2.26 The Expanse

ENT 3.01 The Xindi
ENT 3.02 Anomaly
ENT 3.05 Impulse
ENT 3.08 Twilight
ENT 3.10 Similitude
ENT 3.13 Proving Ground
ENT 3.14 Stratagem
ENT 3.16 Doctor’s Orders

ENT 4.01 Storm Front
ENT 4.02 Storm Front, Part II
ENT 4.03 Home
ENT 4.07 The Forge (1)
ENT 4.08 Awakening (2)
ENT 4.09 Kir’Shara (3)
ENT 4.11 Observer Effect
ENT 4.12 Babel One (1)
ENT 4.13 United (2)
ENT 4.14 The Aenar (3)
ENT 4.15 Affliction (1)
ENT 4.16 Divergence (2)
ENT 4.17 Bound
ENT 4.18 In a Mirror, Darkly (1)
ENT 4.19 In a Mirror, Darkly (2)
ENT 4.20 Demons (1)
ENT 4.21 Terra Prime (2)
ENT 4.22 These are the Voyages…
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Star Wars – The Clone Wars (Stand: Season 1 Episode 7 – am Aufholen)

Kürzlich habe ich mir den Pilotfilm auf DVD angeschaut, nachdem ich ihn im Kino verpasst habe. Der war einfach herrlich erfrischend, offensichtlich witzig und es gab jede Menge lustiger Kabeleien zwischen Anakin und der herzallerliebsten Ahsoka. Damit ist der Pilotfilm schon mal deutlich besser als erwartet. Für einen Star Wars-Fan lohnt sich also der Pilotfilm locker und ich denke auch, dass es mit der Serie selbst nicht anders sein wird. Die Serie ist nach den ersten sieben Episoden vor allem sehr actionreich, es macht Spaß und über die dummen Battledroids der Seperatisten schmeiße ich mich regelmäßig weg.
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The Simpsons (Stand: Season 1)

Habe Season 1 gesehen und Season 2 steht kurz bevor. Jepp, der Humor trifft meinen Nerv, aber es darf ruhig noch lustiger werden. The Simpsons ist für mich ebenfalls eine Serie, die ich früher nie so recht gesehen habe und die ich nun nachholen will. Ansonsten gibt’s aber noch nicht viel mehr zu sagen.
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The Unit (Stand: Season 4)

Läuft auch noch in meinem Programm. Schade, dass auch dies wahrscheinlich die letzte Season sein wird.
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Warteliste:

Magnum, P.I.
Young Indy
House
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Auf dem Radar:

Virtuality
Caprica
Star Wars: Real Series

Handy-Vertrags-Tohuwabohu (III)

Diesmal habe ich eine Frage an die werte Leserschaft, vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen. Und zwar suche ich einen äußerst günstigen aber zuverlässigen Datentarif ohne Grundgebühren. Es geht lediglich darum, durchschnittlich aller paar Wochen mal eMails über’s Handy zu checken, wenn ich länger unterwegs bin und kein PC in der Nähe ist. Es kann durchaus sein, dass ich das mal  zwei Monate nicht nutzen würde. Dann kann es aber auch sein, dass ich mal eine Woche lang jeden Tag eMails über’s Handy lese. Es wird also total unregelmäßig sein, insgesamt nutze ich das sicherlich aber sehr wenig. Der Trick ist nun, dass ich so einen Datentarif möglichst unabhängig vom Anbieter meines Telefonier-Tarifes haben möchte. Mein momentaner Handy-Telefonier-Provider hat nämlich keinen ordentlichen bzw. nur überteuerten Datentarif im Angebot. Gibt’s das überhaupt, ist sowas möglich? Und wenn ja, wo finde ich so einen Datentarif? Etwas Googelei hat leider kaum brauchbares und tutorialmässig Interessantes ergeben.

Ter-Twitter-rific!

Mich hat’s auch erwischt. Na ja, noch nicht so richtig, aber ich bin im Twitter drin. Was alternativ auch in der Sidebar zu sehen ist. Ich habe mir einen Account mit der Absicht angelegt, einer Reihe anderer Twitterer (u.a. Arbeitgeber) folgen zu können. Ob ich selbst twittere, und wenn ja, wie oft und regelmäßig, das weiß ich noch nicht.

Wir werden sehen … sprach der Blinde … und setzte sich ins Kino …

Musikschock (II)

Und erneut gibt es eine Runde schockierendes musikalisches Kontrastprogramm…

Gefangen im Flow?

Gefangen im Flow?Das hier mag etwas schamlose Werbung sein, aber ich bin doch recht stolz auf die geleistete Arbeit. Denn ich habe im September letzten Jahres auf Anregung von Mike von Experimentelles einen wissenschaftlichen Aufsatz zum Thema Computerspiele geschrieben. Seit zehn Jahren werden vor allem im englischsprachigen Raum immer mehr Game Studies durchgeführt, vor drei bis vier Jahren ist die Welle auch zu uns geschwappt und nun beackern vor allem junge Nachwuchswissenschaftler, die mit dem Medium aufgewachsen sind, dieses Thema. Seit gestern halte ich den Sammelband mit mehreren einzelnen Aufsätzen über Computerspiele in den Händen, praktisch frisch aus dem Druck.

Ich möchte jetzt nicht jeden Aufsatz vorstellen, das kann einfach im Inhaltsverzeichnis [PDF] auf der Buchseite des Verlages nachgelesen werden. Ich sage einfach mein Thema kurz auf. Und zwar habe ich mich um den Begriff “agency” in Computerspielen gekümmert und mir dafür die Beispiele Bioshock, EVE Online und The Witcher herausgepickt. Agency lässt sich in diesem Falle am besten mit “Einfluss” übersetzen, ein Spieler erfährt Einfluss auf ein Spiel, wenn er eine Entscheidung trifft und diese tatsächlich Auswirkungen und Konsequenzen hat, welche den Handlungsverlauf verändern. Es sind also dramatische Entscheidungen. Sei dies im unmittelbaren, kleinen Rahmen (local agency) oder im großen, übergeordneten und langfristigen Rahmen (global agency). Wobei “wahre” agency ein Idealzustand ist, der aufgrund der Strukturen interaktiver Geschichten wohl nicht so schnell erreicht werden wird. Heiliger Gral und so. An den Beispielen Bioshock und The Witcher habe ich versucht nachzuweisen, bis zu welchem Ausmaß bereits jetzt agency in Computerspielen gegeben ist, wobei hier die aristotelischen Grundstrukturen des Aufbaus eines Dramas den Ausgangspunkt setzen. Davon ausgehend wird eine Struktur der interaktiven Geschichte gebildet und diese mit den phänomenologischen Kategorien agency, transformation und immersion verknüpft. Hört sich hoffentlich spannend an und vielleicht hat ja jemand Interesse daran, mal so was zu lesen. Ich würde mich freuen. Generell ist die Game Studies-Serie des vwh-Verlages sehr zu empfehlen, die ersten vier Bücher, die ich bisher gelesen habe, sind interessante Analysen zu einzelnen Aspekten von Computerspielen.

Für die Chance und Unterstützung (ich bin ja eigentlich kein Medienwissenschaftler), kann ich mich nur vielmals bei Mike bedanken, für weitere Anregungen beim Konspiranten und ebenfalls Autor des Sammelbandes Jan von Weniger Toast. Das ist jedenfalls meine erste richtige Veröffentlichung!