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Musikschock (II)

Und erneut gibt es eine Runde schockierendes musikalisches Kontrastprogramm…

Musikschock

Natürlich nicht für mich, sondern für Euch da draußen. Aber ich mag das. Und nein, so alt bin ich noch nicht. Schönes Frösteln wünsch’ ich!

Etwas Kontrastprogramm darf noch sein. Wirkt nur, wenn vorher laut aufgedreht wird.

Best of 2007

Ja, ne, jetzt lasse ich einfach mal so meine total gewöhnliche und schnöde Best of-Meinungen im medialen Bereich los und schöpfe meine überquellenden Gedanken der Denkmaschine an dieser Stelle ab. Irgendwo wird das sicherlich ein Spagat zwischen einer einfachen Liste, die die Welt nicht braucht, und simplen Nennungen von den Sachen, die mir dieses Jahr gefallen haben. Ohne das großartig auszuufern werde ich einfach mal sehen, was mir zu den jeweiligen Dingen einfällt. Natürlich geht’s um Filme, Serien, PC-Spiele, Musik und Bücher, wobei vermutlich letztere beiden Sachen gleich unter den Tisch fallen werden, da ich dort kaum was aktuelles gehört oder gelesen habe und mich nur mit älteren Dingen befasst habe. Viel ist es unter den aktuellen, diesjährigen Sachen sowieso nicht, denn wie üblich würde ich gerne öfters ins Kino gehen, mehr lesen oder mehr spielen. Aber so nebenbei ist da ja auch noch ein Leben zu führen, über dass ich mich an dieser Stelle aber nicht auslassen werde, da das nicht meine Art ist. So!

Film des Jahres

Ist für mich Transformers. So sinnlos Michael Bay-Filme sind, mir machen sie einfach Spaß. Fluch der Karibik 3 hat mir ansonsten noch ganz gut gefallen, beim Rest des Jahres ist das Bedürfnis allerdings nicht vorhanden, den Film noch mal anzuschauen. Gerne noch gesehen hätte ich Death Proof und Planet Terror, das muss ich mir nun für die DVD aufheben.

Im nächsten Jahr freue ich mich vor allem auf I am Legend mit Will Smith, Cloverfield (New York wird mal wieder platt getrampelt) und natürlich den neuen Star Trek-Film von J.J. Abrams. Mal sehen, was das Jahr noch bieten wird.

Serienstarts des Jahres

Mit drei Serien gibt es diesmal richtig viele gute neue Sachen für mich. Chuck, Pushing Daisies und Californication sind die Neuzugänge, an denen ich dran geblieben bin. Alle drei Serien sind großartige Mischungen aus Drama und Comedy, niemals aufgesetzt (trotz der bunten Welt von Pushing Daisies) und alles herzallerliebst umgesetzt. In allen drei Fällen kann ich die DVD-Veröffentlichungen eigentlich kaum erwarten.

Nächstes Jahr freue ich mich übrigens auf die neue Serie Fringe, ebenfalls von Abrams entwickelt.

Serie des Jahres

Bleibt für mich aber Lost, dicht gefolgt von Battlestar Galactica. Obwohl beide Serien mit ihrer jeweils dritten Season heftige Kritik einstecken mussten, empfinde ich persönlich die Qualität als gewohnt gut und auf demselben hohen Niveau wie die jeweils vorangegangenen beiden Seasons. Wenn ich aber Serien nennen müsste, welche dieses Jahr am meisten Eindruck bei mir hinterlassen haben, dann müsste ich Star Trek – Next Generation und The Unit nennen (siehe Seriencheck Teile IV und V). Letzteres ist ein wahres Kleinod geworden. Star Trek hatte mich dagegen zeitweise so in den Bann gezogen, dass ich mir hier gleich noch alle neuen Filme ausgeliehen hatte und zwei Hintergrundbücher verschlungen habe, bzw. noch verschlinge. Ich schaue mal, ob ich die Rezensionen zu den Büchern Star Trek 40 Jahre von Thomas Höhl und Mike Hillenbrand (welches ich etwas kritischer sehe) und Das Phänomen Star Trek – Virtuelle Räume und metaphorische Weiten von Andreas Rauscher hinbekomme. Letzteres ist in meinen Augen eine brillante philosophische Untersuchung der Next Generation-Serie und teilweise auch von Deep Space Nine. Kein Wunder, hat der gute Mann mit dieser Dissertation doch seinen Doktorgrad erlangt. Es ist nicht ganz leicht zu lesen, aber wer sich auch nur ein kleinwenig im geisteswissenschaftlichen Bereich auskennt und Star Trek mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen.

Spiel des Jahres

Nun gut, den neuen Rechner habe ich erst seit rund zwei Wochen, viel konnte ich also noch gar nicht spielen. Nach drei Jahren von größtenteils Abstinenz macht es mir aber wieder Spaß, in eben solche virtuellen Welten einzutauchen und eine Geschichte selbst zu erleben. Bisweilen empfinde ich ein Half-Life 2 – Episode 2, ein Crysis oder ein Bioshock als ein beeindruckenderes Erlebnis, als so manchen hochkarätigen Kinofilm. Da ich bisher nur zu Crysis und HL2 – Episode 2 ein abschließendes Urteil fällen kann, sind diese Spiele dann auch meine Spieles des Jahres. Crysis hat eine richtig tolle Optik und zieht daraus sicherlich den größten Reiz. Und obwohl ich im letzten Eintrag schrieb, dass die Inszenierung der Story ganz banal ist, mausert sie sich im Verlauf des Spiels doch zu einem ganz spannenden Stück. Atmosphärisch wird das Spiel einwandfrei, es folgen nach den Anfangskämpfen allein im Dschungel gegen Koreaner eine größere Panzerschlacht mit kombinierten Infanterieangriffen, ein Schwerelosigkeits-Level im optisch fantastisch aussehenden Alien-Schiff (wobei über den Spaßgehalt von Schwerelosigkeit gestritten werden darf) und anschließend die Winterlandschaft und die Flucht von der Insel. Das ist schon sehr cool gemacht, wenn auch das Spiel deutlich zu kurz ist, nicht mal halb so lang wie Far Cry seinerzeit. Auf einem 24 Zoll-Widescreen-Monitor zu spielen ist sowieso toll und intensiviert das Spielerlebnis sicherlich noch mal um einiges.

Apropos Far Cry, welches ich nun auf dem neuen Rechner mal in voller Pracht genießen kann. Ja, ich finde sehr, dass das Spiel aufgrund der mittlerweile veralteten Grafik massiv an Atmosphäre verloren hat. Ich quäle mich da durch und überlege mir schon eine Weile, es sein zu lassen. Dabei bin ich gerade erst auf die ersten Trigens getroffen, die ich allerdings damals schon nervig fand. Die Aussicht, dass mir noch jede Menge In-Door-Missionen und Lagerhallen mit Kisten bevorstehen, beflügelt mein Bedürfnis auf dieses Spiel nicht gerade. Aber das ist offenbar die Krux dieser kaum ein paar Jahre alten Ego-Shooter: damals toll, wegen der Optik, heute olle, wegen der veralteten Optik. Da weiß ich schon, was in ein paar Jahren mit Crysis geschieht… Unter den alten Ego-Shootern habe ich noch Doom 3 und Half-Life 2 angespielt. Doom 3 versprüht noch so einiges an Grusel-Atmosphäre, nervt aber durch ewig lange und immer gleiche Level. Durch Half-Life 2 bin ich dagegen wieder komplett durchgerauscht, habe gleich Episode 1 und 2 dran angeschlossen und bin immer noch über die großartige Abwechslung des Spiels begeistert, die sich so auch in den beiden Episoden vorsetzt. Was mir an den Episoden besonders gut gefallen hat, ist, dass es in beiden Episoden jeweils mehr Story gibt, als in Half-Life 2 überhaupt. Mit Alyx als Begleiterin hat man aber auch jemanden, der immer wieder was erzählt.

Worauf freue ich mich nächstes Jahr? Abgesehen davon, dass ich eine Menge aufzuholen habe (u.a. Call of Duty, Fear, Quake 4, Prey, Stalker, Enemy Territory: Quake Wars, Gears of War, Darkstar One, Psychonauts, Geheimakte Tunguska, Jade Empire, Command & Conquer 3), staht da Jagged Alliance 3, Assassins Creed (da wird sich mein XBox360-Gamepad mal wieder freuen) und natürlich Starcraft 2, falls es mit letzterem nächstes Jahr überhaupt was wird. Soviel scheint es da ansonsten gar nicht zu geben und mir wird irgendwie erst jetzt, nachdem ich mich ein wenig damit beschäftigt habe, bewusst, in welcher Krise die PC-Spielelandschaft steckt. Denn nur einen Bruchteil der hier genannten Titel würde ich als echte Highlights bezeichnen, die auch Charme ausstrahlen, etwas eigenes bieten und das oben erwähnte intensive Erlebnis auch wirklich umsetzen können. Aber wir wissen doch zum Beispiel alle, dass Bioshock keine inoffizielle Fortsetzung der System Shock-Spiele, sondern nur ein reinrassiger Shooter mit einer originellen Umgebung ist.

Musik-CD des Jahres

Nur eine aktuelle CD gehört, und das war der Soundtrack zur dritten Staffel von Battlestar Galactica. Da ich Musik aber nicht beschreiben kann, lasse ich hier keine großen Worte vom Stapel. Wer die ersten drei CDs kennt, wird sich sofort heimisch fühlen, denn diese CD schließt sich diesen nahtlos an. Genial ist natürlich die Coverversion von All Along the Watchtower und das vorherige, einleitende Stück Heeding the Call, das ruhig auf der CD genauso lang hätte sein dürfen, wie im Finale (also fast eine Viertelstunde lang). Für mich ist der BSG-Soundtrack einer der besten der letzten Jahre, vielleicht sogar der beste Serien-Soundtrack, der jemals geschrieben wurde. Die neue Ärzte-CD habe ich noch gehört, hat mir aber nicht gefallen. Ansonsten sind da nur jede Menge alte Sachen (u.a. B.B. King & Eric Clapton, Freestylers, Patsy Cline, Etta James, No Doubt, R.E.M. oder Julie London).

Buch des Jahres

Gibt’s nicht. Von den aktuelleren Sachen berichte ich ja hier nur noch über die Star Wars-Bücher, die ich aber zunehmend langweilig und öde finde. Zur Zeit quäle ich mich durch Death Star und finde da einfach keinen rechten Faden. Über die Masse meines Lesestoffs berichte ich ansonsten hier ja gar nicht, da das alles keine aktuellen Bücher sind, sondern diese schon einige Jahre auf dem Buckel habe. Alice im Wunderland habe ich dieses Jahr beispielsweise gelesen, erstmals habe ich mich mit Stephen King und Charles Dickens befasst, die ich verstärkt im nächsten Jahr lesen will. Ein spannendes Buch über die Besteigung des Mount Everest war da noch dabei. Und dann sind da noch zahlreiche Sachbücher, die mir immer wieder in die Finger kommen.

Und weil ich jetzt nicht weiß, wie ich die Kurve kriegen solle, hacke ich den Eintrag hier einfach konsequent ab und wünsche allen Lesern an dieser Stelle einen guten Rutsch (rutscht nicht aus!) ins neue Jahr.

Ohrwurm-ALAAAAARM!

Ich bekomm’s nicht mehr gebacken. Mir geistert seit irgendwas um die letzten drei Tage ein Ohrwurm durch’s Oberstübchen, der einfach nicht mehr aufhören will. Ich bekomme die Melodie nicht mehr aus dem Kopf – werde aber glücklicherweise nicht in einen Raum mit drei anderen Leuten gezogen. Harvey Dangers Little Round Mirrors hat es mir angetan, nachdem ich mir deren Album Little by Little angehört habe (was unter dem Link auch jedermann tun kann). Tolle Musik, was ich erst nicht gedacht hätte, sauber eingespielt und durchaus ein klitzekleinwenig eigen, aber einfach toll anzuhören.

Mir kam der Song vor allem gleich sehr bekannt vor, ich konnte ihn nur nicht einordnen. Erst bin ich von einer Coverversion ausgegangen und habe sogar eine U2-Songliste durchgestöbert, weil Little Round Mirrors dem Gesang von U2 recht ähnlich klang. Das war aber Fehlanzeige. Zwei Tage ging mir der Song im Kopf rum und ich konnte meinen Finger einfach nicht da drauf legen, woher ich den Song kannte. Wo hatte ich das Lied schon einmal gehört? Wer hat das zuerst gespielt? Eine süßsauere Zeit…

Völlig unabhängig davon hat es mir die neue Serie Californication angetan. “Großes Kino!”, wie ich zu allem und jeden zu sagen pflege, so auch hier. Da Californication auch mit toller Musik (Betty Davis, Rolling Stones, einem genialen Cover von Paranoid von Gus Black, usw.) unterlegt ist, wollte ich mir hierfür einen eigenen Soundtrack zusammenbasteln und habe mich daran gemacht, herauszufinden, wie die Songs heißen und von wem sie gespielt wurde. Und was entdecke ich dabei? In der vorletzten Episode, die vorletzte Woche (wann auch sonst) wurde Little Round Mirrors eingespielt. Ich wusste es! Ich kannte den Song doch vorher! Jetzt schaue ich mal, wie lange der Ohrwurm noch anhält…

The Soundtrack of My Life

Dies hier ist mal ein zeitaufwändiges Stöckchen, welches vor einem Monat bei bullion auftauchte. Ich bin bisher nicht dazu gekommen, es selbst anzugehen, hole das hiermit aber nach, wenn auch nicht in diesem Umfang der Vorlage. Problematisch an der ganzen Sache ist, dass zahlreiche Songs gar nicht bei YouTube oder anderswo zu hören sind, aber ich bemühe mich, wirklich überall ein Beispiel zum Reinhören zu finden. Leider kommen natürlich alle nicht an die CD-Qualität heran, da klingt das einfach noch vielfach besser. Könnte ich die MP3s online stellen, dann würde ich’s tun. Darf ich aber nicht. Achtung: Für einige Links wird QuickTime benötigt! Im übrigen möchte ich noch mal darauf hinweisen, dass es hier um Musik hören geht und nicht um das Anschauen von Videos. Auf geht’s:

Gesucht ist ein Song …

… der dich traurig macht:

All Saints – Never Ever

… der dich glücklich macht:

AC/DC – Back in Black

AC/DC sind Helden. Jedenfalls ein bisschen. Back in Black ist meiner Meinung nach der beste Song, den sie jemals gemacht haben, noch vor T.N.T. oder Highway to hell.

… bei dem du sofort gute Laune kriegst:

Keimzeit – Kling Klang

(Bitte nicht das Video gucken, sondern nur die Musik hören.)

… bei dem du nicht still sitzen kannst:

Freestylers – Weekend song

(Schlechte Qualität. Sorry.) Wummert dieser Song schön satt durch die heimischen Musikhallen, dann kann keiner mehr still sitzen.

… der deiner Meinung nach zu kurz ist:

Joan Jett & The Blackhearts – I love Rock’n'Roll

(Qualitätsmäßig das beste, was ich bei YouTube finden konnte, startet aber erst bei 0:25, also nicht vom Anfang schrecken lassen.) Dafür das bei dem Song so griffig in die Saiten gehauen wird, ist er viiieeel zu kurz. Das nächste mal bitte ein paar Strophen mehr, damit ich weiterem ausuferndem Gerocke frönen kann.

… der dir etwas bedeutet:

Queen – Friends will be friends

… den du ununterbrochen hören kannst:

Mint Royale – Take it easy

Steht stellvertretend für so einige Songs, die ich immer wieder hören könnte. Es darf dabei ruhig ein kreatives instrumentales und von elektronischen Klängen durchsetztes Kuddelmuddel herrschen, damit sich da immer mal wieder was darin entdecken lässt.

… den du liebst:

Mama Cass Elliot – Dream a little dream of me

Die Entscheidung fiel mit denkbar knapper Mehrheit gegen Doris Day’s Whatever will be, Aretha Franklin’s I say a little prayer und Louis Armstrong’s What a wonderfull world. Aber das ist genau meine Musikrichtung, die meinen Nerv trifft. Und zwar gewaltig. Von solchem Zeug habe ich so einiges im CD-Schrank stehen und ein paar Sachen stehen noch aus (Etta James, Patsy Cline, …).

… den du besitzt, aber nicht magst:

Glenn Miller – Moonlight Serenade

Einfach zu ausgenuddelt.

… dessen Text auf dich zutrifft:

Frank Sinatra – My way

Wohl der Song, der am ehesten noch etwas darüber aussagt, ein ganz kleinwenig eigensinnig zu sein und das mit etwas Traurigkeit verbindet. Ich kann aber nichts dafür, so zu sein!

… von einem Soundtrack:

Nancy Sinatra – These boots are made for walking

Aus dem Soundtrack von Full Metal Jacket.

… den du schon live gehört hast:

Die Ärzte – Monsterparty

Am Elbufer vor vier oder fünf Jahren.

… der nicht auf deutsch/englisch ist:

Chingon – Malaguena Salerosa

Etwas Mariachi-Atmosphäre ist nie verkehrt. Chingon hat ein wirklich hörenswertes Album rausgebracht.

… der von einer Frau gesungen wird:

The Dresden Dolls – Coin-operated Boy

Inwieweit es toller Gesang ist, darüber darf gestritten werden. Mir gefällt es aber außerordentlich gut. Die beiden Alben der Band sind noch eine Spur abgedrehter.

… eines Solokünstlers:

John Lee Hooker – Boom boom

… deiner Lieblingsband:

The Cranberries – No need to argue

Eigentlich habe ich keine Lieblingsband. Aber was diesem Begriff noch am nächsten kommt, wäre dann Queen. Da ich diese Band schon aufgeführt habe, nehme ich stattdessen die Cranberries, von denen ich alle fünf Alben habe.

… mit dem du dich identifizierst:

En Vogue – Free your mind

… den du deinem Schwarm vorsingen würdest:

Celine Dion – When I need you

Aber nur, wenn ich tatsächlich singen könnte. Zugegeben, dieser Song ist nicht gerade sehr originell, aber ein anderer wollte mir nicht so recht einfallen.

… zum Kuscheln:

Madonna – Take a bow

… der dir peinlich ist, dass du ihn gut findest:

Diana King – Shy Guy

… den du gerne beim Aufstehen hörst:

Aerosmith – Come together

… zum Einschlafen:

R.E.M. – Nightswimming

… den du gern beim Autofahren hörst:

ZZ Top – La Grange

Im Auto darf’s ruhig etwas fetzen.

… den du immer wieder hören musst (kannst):

Westernhagen – Willenlos

… den du magst, aber die Sängerin nicht:

Sheryl Crow – I shall believe

… den du gerade hörst:

Karat – Albatros

… einer Band, die es (so) nicht mehr gibt:

Sister Sledge – We are family

Gerne noch untergebracht hätte ich Lucinda William’s Righteously, Meat Loaf, Sinéad O’Connor’s Nothing compares to you, Smash Mouth’ All Star und Tone-Loc’s Funky Cold Medina. Das alles dürfte nun so im großen und ganzen meinen Musikgeschmack abdecken.

Ein toller Song – das ganze Album mau

Von symBadisch das Stöckchen “One Track Album” aufgefangen und als interessant eingestuft. Auch wenn’s sicher peinlich wird… Es geht darum, Musikalben aufzuzählen, von denen genau ein einziger Song zu gefallen weiß. Manchmal passiert es ja, dass eine Band einen tollen Ohrwurm schreibt, weshalb man sich das Album kauft. Und dann stellt man fest, dass es bis auf diesen einen tollen Song der größte Murks ist. So viel wird’s zum Glück nicht sein, ich habe nur “ein paar” Musik-CDs. Ich muss dafür sicherlich in einer meiner peinlichsten Mottenkisten kramen. Man darf mir nun also auf meinem Weg der unmöglichten Geschmacksentgleisungen folgen. Voilá.

Anastacia – Freak of Nature

Wegen Paid my dues gekauft, weil ich den Song damals mochte, als er immer im Radio rauf und runter lief. Außerdem trat Anastacia mal bei Ally McBeal auf, weshalb ich mir dachte, kann ja nicht so verkehrt sein, sich da mal eine CD zuzulegen. War es aber. Fenster auf – Geld raus…

Dick Brave & The Backbeats – Dick this

Oh. Mein. Gott. Ich fand Sasha mal gut. War früher. Ganz früher. Ganz, ganz viel früher. Ist mir das peinlich. Und Sasha taucht noch mal in der Aufzählung auf. Ja, ich möchte mich gleich verkriechen. Ach ja, der tolle Song von diesem Album ist Black or White, Kaufgrund war aber ein anderer Song. Zum Glück weiß ich nicht mehr, welcher das war.

Jennifer Lopez – j.Lo

Ohne Worte. Ain’t it funny sei erwähnt. Aber lieber schnell weiter.

Elton John – Love Songs

Guter Song: Don’t let the sun go down. Den Kaufgrund für dieses Album kann ich allerdings nicht mehr benennen. Auch das ist rückblickend ein peinlicher Gelegenheitskauf. Warum nimmt gerade eigentlich das flaue Gefühl in meinem Magen und die Blutmenge in meinem Kopf zu? Kann mir das jemand verraten?

Fatboy Slim – Palookaville

Wegen dem tollen Song The Joker im letzten Jahr gekauft. Leider hört sich der Rest des Albums überhaupt nicht wie diese Single-Auskopplung an. Weniger peinlich, dafür umso mehr schade, Fatboy Slim hat in der Vergangenheit deutlich bessere Platten herausgebracht.

Madonna – Music

Madonna ist toll. Das heißt, sie war es mal. Seit Music habe ich kein Album mehr gekauft, da dieses nur noch eine Enttäuschung war. American Pie ist irgendwie sehr cool, den Rest der Platte entsorgen wir aber mal getrost im Müll. Schade, dabei mag ich die alten Platten von Madonna immer noch ganz gerne.

Michael Jackson – HIStory in the mix

Was wäre diese Liste ohne Michael Jackson? Na klar, nichts wert! Puh, und ich fand diese HIStory-CD mal richtig gut, weshalb ich auch das Mix-Album haben musste. Heute empfinde ich das als Geldschneiderei, aber den Hype habe ich damals völlig unbewusst mitgemacht. Während die HIStory-CD wegen der Best of-Scheibe noch ganz akzeptabel ist, wirkt dieses Mix-Album als liebloser Aufsatz, der auf der Welle des damaligen Michael Jackson-Hypes mitschwamm.

Sasha – Dedicated to…

Womit wir schnurstracks auf dem Höhepunkt der Peinlichkeitsshow angelangt wären. Ich fand If you believe mal toll und war von der Musik angetan. Damals wusste ich aber auch noch nichts von der Welt. Heute versuche ich dieses Kapitel zu vergessen. Habe gehört, Alkohol oder Schläge auf den Hinterkopf sollen dabei helfen…

Diesmal totes Ende. Wer das Stöckchen mag, möge sich bedienen (ich linke gerne auch). Aber ich weiß nicht, wem ich das schicken soll, da es entweder viele schon haben oder ich diejenigen, die das letzte mal schon ein Stöckchen von mir bekommen haben, nicht schon wieder mit einem Stöckchen nerven möchte.

Die Woche des YouTube-Clips (VII) – Du alte Nazi-Sau

Jetzt kenn ich das Video seit einer Woche und ich bekomm’s nicht mehr aus dem Kopf. Ein Ohrwurm! Und wieso es gut ist, auch über dieses Thema Humor zu haben, ohne dass dieser die Verbrechen des Nationalsozialismus relativiert(!!), ist an dieser Stelle beeindruckend nachzulesen. Der Comicband von Walter Moers “Bonker” ist jedenfalls mal vorgemerkt.


Close Encounters Tournee

“I took it in the ass for Dresden.”

So viel von Robbie Williams zum sehr gelungenen Tourauftakt. Ein echter Williams eben…

The Dig Soundtrack

Via Antigames auf das neu eröffnete Museum von The Dig aufmerksam geworden. The Dig gehört nicht gerade zu meinen favorisierten LucasArts-Adventures, obwohl es immer noch in meinem “Regal der tollen Spiele” steht. Ich nehme mir seit einiger Zeit vor, es noch mal zu spielen, um die Qualität erneut auszutesten. Das Museum beleuchtet ein wenig die schwierige Entwicklungszeit des Spiels und hält auch ursprüngliche Entwicklungs-Konzepte parat. An der diffizilen Entwicklung lag es wohl auch, dass das Spiel nach einem grandiosen Beginn, der dramaturgisch überaus schnell “geschnitten” war, langsam aber stetig abfällt und an Spannung verliert. Das Ende war für mich nur noch verwirrend und nichtssagend.

Aber darum soll es mir jetzt nicht gehen, viel mehr hat der Soundtrack mein Interesse erregt, denn der hört sich sehr stimmungsvoll an. Stimmungsvoller, als ich ihn in Erinnerung habe. Unbedingt mal reinhören, bei mir dudelt der seit kurzem vor sich her. Michael Land, LucasArts-hauseigener Komponist, hat in den vielen Jahren bei LucasArts sowieso einiges an einprägsamen Stücken entwickelt, die es getrost mit musikalischen Themen aus der Filmlandschaft aufnehmen können. Seine Arbeit erstreckt sich von Monkey Island über Outlaws, Indiana Jones and the Fate of Atlantis bis hin zu Grim Fandango.

Robbiiiiieee!!!

Robbie Williams Tour 2006

Geschafft! Tickets ergattert! Ich komme! *kreisch*

Hat mich vorhin ein paar Nerven gekostet, noch drei Tickets für den 10. Juli 2006 in Dresden zu ergattern. Unser Beauftragter, der heute nacht fünf Tickets kaufen sollte, hat nur zwei bekommen.

Nun ja, einmal im Leben kann man sich so ein Konzert schon mal geben, aber ich hoffe, Robbie Williams spielt nicht zuviel von seiner neuen CD, sondern auch Songs von seinen vorherigen Alben. Das neue Teil besteht nämlich fast nur aus verweichlichten Schmachtfetzen, die mir eher weniger gefallen. Ich geh natürlich nur wegen der Musik und der Show zum Konzert. Ehrlich!