Tag Archive for 'prince-of-persia'

Games Collection

Achtung Nerdscheiße! Erinnert sich noch jemand an die Lieblingsspiele-Aktion vom letzten Jahr (siehe Teil 1, Teil 2 und Teil 3)? Heute ist Jahrestag und ich habe schon überlegt, wie ich das aus der Versenkung holen kann. Mir schwebte etwas vor, wie eine Top10 von Fortsetzungswünschen zu machen, aber nach 30 Sekunden Nachdenken bin ich auf keine zehn Spiele gekommen. Murks. Just gestern stolperte ich dann über die Games Collection vom guten Aulbath und wusste, was ich heute zu tun hatte…

Danke an Insert Disk 2 für die nette Idee.

Einige Scans sind leider nicht von mir, da ich nicht mehr alle Schachteln habe. Auch lagen ein paar Spiele diversen Zeitschriften, Compilations oder der alten Bestseller Games bei. Entsprechende Covershots stammen dann meistens von den offiziellen Homepages. Die selbstgescanten Cover lassen sich anklicken und vergrößern.

Now enjoy!

StarcraftStarcraft - Brood War

Warcraft III

Warcraft III - Frozen Throne Prince of PersiaPrince of Persia 2

Prince of Persia - The Sands of Time Prince of Persia - Warrior Within Prince of Persia - The Two Thrones

Alpha Centauri The Secret of Monkey Island Monkey Island 2

The Curse of Monkey Island Flucht von Monkey Island Indiana Jones and the Fate of Atlantis

Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft Day of the Tentacle Sam and Max

Vollgas The Dig Grim Fandango

X-Wing Collector Series mit X-Wing und Tie-Fighter X-Wing Alliance Wing Commander - The Kilrathi Saga mit WC1, WC2 und WC3

Wing Commander III Wing Commander IV Wing Commander IV DVD

Wing Commander Prophecy Privateer Strike Commander CD und Privateer CD

MadTV Baphomets Fluch Baphomets Fluch II

Jagged Alliance Jagged Alliance 2 Jagged Alliance 2 - Wildfire

Panzer General IIID You don't know Jack You don't know Jack 4

Civilization IV Doom 3 Runaway - A Road Adventure

Mafia jedi Knight II: Jedi Outcast Jedi Knight: Jedi Academy

Freelancer Max Payne Max Payne 2 - The Fall of Max Payne

Far Cry Half-Life 2 Collector's Edition mit Half-Life Source

Lands of Lore

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Anzahl: 51 Stück.

Top5 vom 29.03.06

Gut geklaut ist schon immer besser gewesen, als schlecht selbst erfunden. Bevor ich mich also mühsam abrackere, geistig gesehen, und danach nur halbgarer Unsinn entsteht, schlage ich nun einfach mal einen dezent dreisten Weg ein. Von mir deshalb frisch importiert das Top5-Konzept à la Lenhardt lästert-Manier. Blog-Premiere! Zum 100. Eintrag! (Gut, ich gebe zu, ich habe geschummelt mit den 100 Beiträgen. Ich habe nicht alle Beiträge vom alten Blog übertragen. So!)

5. Star Wars – Empire at War (PC)
Frisch am Erscheinungstag gespielt und als eher mau eingestuft. Einen interessanten Eindruck macht die dreifache Spielebene ja durchaus. Auf dem Planeten werden zünftige Bodenschlachten ausgefochten, im Weltall jagen meine Rebellenflieger Vaders Schergen nach und in der Galaxiskarte erfolgt das ganze Ressourcenmanagement, Einsatzzieleauswahl und die Rüstung der eigenen Armee. Nur warum musste die Kampagne so verdammt kurz sein und eine Story auf Shooter-Genre-Niveau (=nicht vorhanden) bieten? Ärgerlich, ließe sich da über die Klonkriege bis hin zum zweiten Todesstern soviel einbinden. So war es mir sehr schnell langweilig geworden und das Spiel hat die Chancen bei mir leider verpatzt.

4. Starkiller, Band 2 (Comic)
PowerPlay- und PC Player-Veteranen werden sich an die Geisel der Galaxis noch erinnern. Anti-Held Starkiller stolpert mit seiner handverlesenen Mannschaft durch die urkomischsten Anekdoten des großen, weiten Universums. Schräge Dialoge und noch schrägere Zeichnungen machten die Comicseiten anno dazumal zur zeitgenössischen Parodie auf die Spiele- und Software-Branche der 1990er Jahre. Wenn Darth Vader als Mannschaftsmitglied mit der Begründung “nicht böse genug” abgelehnt wird, Bill Bates als Macrosoft-Chef durch einen Terminator ersetzt wird oder das Vermögen von Doc Bobo in einen gigantischen Bratfett-Würfel umgesetzt wird, dann waren Lacher vorprogrammiert. Band 2 enthält die Seiten der PC Player-Jahre.

3. Syriana (Kino)
Inhaltliche fast schon ein Dokumentarfilm, würden da nicht an allen Ecken und Enden bekannte Schauspieler herumlaufen. George Clooney taucht auf, Matt Damon spielt einen Berater, Jeffrey Wright einen Anwalten für amerikanische Öl-Firmen und Alexander Siddig (Dr. Bashir von DS9, irgendwer?) mimt einen arabischen Scheich. Wer sich einmal über die Schlechtigkeit der Welt insbesondere der Methoden zur Befriedigung des Öl- und Machthungers der USA und dem einhergehenden Leid in den betroffenen Weltregionen informieren möchte, dem sei der Film wärmstens ans Herz gelegt. Denn diese Darstellung gelingt dem Film ganz ausgezeichnet.

2. Prince of Persia – The Two Thrones (PC)
Der finale Teil der Sands of Time-Trilogie schließt das Kapitel um die Zeitreiseeskapaden des Prinzen ab. Diesmal auf dem Programm: alles wieder ins Lot bringen und alle angerichtete Zeitlinien-Verwirrung wieder ausbügeln. Leider verlässt sich das Spiel zu sehr auf die Technik des Vorgängers Warrior Within, es gibt keine neuen Animationen des Prinzen und keine neuen Combos. Die Gegnerauswahl ist auch nicht gerade die originellste. Insgesamt netter und solider Abschluss der Trilogie, mehr leider nicht.

1. Inside Man (Kino)
Nach dem reißerischen Trailer hatte ich eher einen schnellen Actionfilm erwartet. Aber nach dem Ende des Films sehe ich ihn aber fast schon als Komödie an, gemessen an dem intelligente Aufbau des Bankraubes. Es ist eben der perfekt inszenierte Bankraub, der die Story fast schon etwas grotesk macht. Die ganze Aktion ist im Grunde sehr witzig und geistreich ausgeklügelt, auch wenn die dahinter stehende Begründung des ganzen nicht unbedingt die übermäßige Hastenochnichtgesehen-Überraschung ist. Witzig und interessant ist der Film allemal und er lebt meines Erachtens von einem glänzend aufgelegten Denzel Washington. Außerdem hat der Film ein wunderbares Titelthema, leider gab’s das nicht auch mal während des Films zu hören.

Fünfundzwanzig Lieblingsspiele, Plätze 25 – 16

Das Thema ist ein “Multi-Person-Projekt”, denn außer mir schreiben noch Agitpop (daher die Anregung), Kackreiz, und Experimentelles einiges über ihre Lieblingsspiele. Mal sehen, was dabei so rauskommt, ich bin jedenfalls recht gespannt, wie unterschiedlich das ausfallen wird…
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“Die Fantastischen Vier”:

Agitpop: Teil 1, Teil 2, Teil 3
Experimentelles: Teil 1, Teil 2
Kackreiz: Die Übersichtsseite oder Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7, Teil 8, Teil 9, Teil 10
Rara sunt cara: Simply scroll it down, baby!
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Unterteilt haben wir das in drei Teile, zuerst die Plätze 25 bis 16, ein paar Tagen später die Plätze 15 bis 6 und zum Schluss die Top5. Ich habe zu meinen drei Beiträgen erst mal einige wenige Bilder dazu gestellt. Irgendwann werde ich das mal Stück für Stück ergänzen. Außerdem habe ich mich auf die zugegebenermaßen kurze Suche nach einigen ergänzenden und gut geschriebenen Texten und Homepages gemacht, die sich meiner Meinung nach zum Verweilen anbieten. Die sind jeweils unter den Spielen verlinkt. Außerdem habe ich noch mal einige Ergänzungen der Spieltexte vorgenommen.
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“Lieblingsspiele” sind so als absolute Aussage schwierig zu erfassen, denn Spaß haben mir alle der folgenden 25 PC-Spiele gemacht, obwohl sich sicherlich bei dem einen Spiel etwas mehr Kritik anbringen lässt, als bei dem anderen. Grob habe ich meine Liste danach gewichtet, mir haben die Spiele auf den nominell vorderen Plätzen durchaus mehr Spaß gemacht, als die auf den hinteren Plätzen. Trotzdem soll das nicht heißen, dass mir Spiel Nr. 14 schlechter gefällt, als Spiel Nr. 13. Genauso gut könnte das Spiel auf Platz 2 auf Platz 1 stehen, ein nennenswertes “Ich hatte bei dem Spieltitel mehr Spaß”-Gefühl gibt es da nicht, dass eine Entscheidung für eine definitive und unumstößliche Platzierung rechtfertigen würde. Demzufolge ist die Liste auch weniger als eine Wertigkeits-Rangfolge zu sehen, sondern mehr als eine Durchnummerierung. Wer es natürlich mit Wertigkeit lesen will, der soll sich da auch keinen Zwang antun.

Beim Aufstellen der Liste habe ich festgestellt, dass durchaus einige Namen dabei sind, die allgemein eigentlich über keine Meilenstein-Qualitäten verfügen. Aber ach, zur Hölle mit der Allgemeinheit! Ich hatte Spaß damit und nur das zählt. Die Liste stellt damit auch einen völlig subjektiven und zugespitzten Eindruck dar. Denn natürlich konnte ich nicht alles mögliche, was es gibt, anspielen und werde es auch niemals tun. Zwar hege ich immer noch Interesse für das “einfachere” Rollenspielgenre (nämlich z.B. Baldur’s Gate 2, Icewind Dale, Planescape: Torment), aber alleine dafür müsste ich wohl alle gesellschaftlichen Verpflichtungen der nächsten fünfeinhalb Jahre absagen. No way!

So bleibt mir ein kleines und feines Rethinking meiner momentan angenommenen All-Time-Klassiker. Fünfundzwanzig Spiele, ca. ein Drittel bis ein Viertel von dem, was ich jemals gesehen habe und fast halb so viele, wie sich in meinem Regal angesammelt haben, habe ich hierfür aus selbigem gezogen, um mich daran zu erinnern. Apropos Erinnerung: einige dieser folgenden Spiele habe ich vor sehr, sehr vielen Jahren zum letzten Mal gespielt, all das Folgende gibt also hauptsächlich meine Erinnerung und meine Eindrücke wieder. Und ich bin immer ein PC-Spieler gewesen, eine Konsole hatte ich selbst nie, nur ab und an habe ich mal bei einem Bekannten an so einer Kiste gesessen.
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Here we go:

25. Sim City
(Maxis, 1989 erschienen, gespielt irgendwann 1992/93)

Screenshot aus der Sim City enhanced-VersionMehr als diesen ersten Teil der Serie habe ich nie gespielt, die diversen Fortsetzungen und Ableger haben mich nie interessiert. Das Original ist dagegen umso witziger. Das Hochstampfen einer Stadt machte Spaß, auch wenn es sehr einfach war, solange man einmal den Dreh raus hatte. Viel (virtuelles) Geld habe ich immer dadurch verdient, indem ich an die Flüsse Wohnhäuser gesetzt habe, direkt dahinter Bank- und Dienstleistungsunternehmen und dahinter Industrie. Abgetrennt war es nur durch eine Straße. Und dann rollte der Rubel…

Wer über eine zerstörerische Ader verfügte, der konnte die Naturgewalten auf seine Stadt schicken. Ob Tornado, Überschwemmung oder gar Godzilla und Ufos, alles kein Problem, sogar zur gleichen Zeit. Habe ich natürlich nie gemacht, nein…

Sim City gehört neben Sokoban, Prince of Persia und so einem komischen Formel 1-Spiel von Accolade zu den Spielen, mit denen ich erste spielerische Erfahrungen am PC gemacht habe, ohne dass es mich aber gleich gefangen hat (der Moment kommt noch). Sim City habe ich eigentlich immer gestartet, um mal eine Stadt zu bauen, ihr beim Wachsen zuzusehen und es dann wieder von der Festplatte zu fegen. Vermutlich ist das auch der Reiz, der sämtliche Sim-Spiele ausgemacht hat, nämlich einfach zuzuschauen, wie sich etwas entwickelt, nachdem zuvor darauf Einfluss genommen wurde. Meistens war so eine Stadt ja auch innerhalb von ein bis zwei Stunden hoch, jedenfalls nach meiner oben beschriebenen Masche.

Link: Crucial Classic
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24. Patrizier 2 + Aufschwung der Hanse
(Ascaron, Anfang 2001 erschienen und gespielt)

Titelbildschirm aus Patrizier 2Noch eine Wirtschaftssimulation und eigentlich ein Endlosspiel. Im Gegensatz zum Vorgänger habe ich es hier aber nie zum Eldermann geschafft. Bürgermeister von Lübeck war spätestens ein paar Jahre nach dem Startjahr im 14. Jahrhundert drin, aber dann wurde es mir zu schwer und langwierig. Aber es machte unheimlich viel Spaß, seine Handelsflotte aufzubauen und Handelswege im Nord- und Ostseeraum auszuklügeln. Erfolgreiche Expeditionen ins Mittelmeer und sogar nach Amerika versüßten das Geschäft, auch wenn die Schiffe lange unterwegs waren. Dafür brachten sie, vorausgesetzt es fand sich einen Handelsort am anvisierten Ziel, reichlich seltene Waren mit, und man verdiente sich dumm und dusselig daran. Außerdem bot Patrizier 2 eine ganze Menge Möglichkeiten, noch mehr Geld zu investieren. Produktionsbetriebe in den Hansestädten und Wohnhäuser zum Vermieten brachten schließlich auch Ansehen in der Bevölkerung. Gleichzeitig wuchs das Mikromanagement aber auch enorm an, irgendwann musste eine so riesige Gedächtnisleistung erbracht werden, um überall noch den Durchblick zu bewahren. Und: habe ich zu schnell investierte, drohte ich mich zu Überfressen. Hier galt es, die ideale Balance seiner Handelsexpansion zu wahren. Mit anderen Worten ist Patrizier 2 eigentlich das perfekte Spiel für einen Firmenmanager mit BWL-Studium. Bin ich nicht, habe ich nicht, wohl der Grund, wieso ich es nie weiter als bis zum Bürgermeister geschafft habe und mir eben dann das immer weiter zunehmendere Mikromanagement einfach über den Kopf stieg und mir doch ein wenig langweilig wurde. Dafür ist das anfängliche Wachstum immer noch ungeschlagen. Nachdem der eigene erste Handelskahn ein paar Mal ein paar Pelze von Nowgorod nach Lübeck geholt hat, ist es schließlich eine Wonne, seinen nächsten Holk oder seine nächste Kogge vom Stapel laufen zu sehen und nach und nach die eigene Handelsflotte wachsen zu sehen.
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23. Panzer General IIID
(SSI, 1998 erschienen und ca. 1999 gespielt)

Das einzige “echte” Kriegsspiel, was ich habe, sofern man das so bezeichnen will. Über dieses relativ komplexe Rundenstrategiespiel habe ich vor kurzem schon ein paar Worte geschrieben.

Link: Die Generals-Serie
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22. Baphomets Fluch
(Revolution, 1996 erschienen und Anfang 1999 gespielt)

Dies ist das erste richtige Storyspiel in meiner Auflistung hier. So was mag ich eigentlich sehr, das funktioniert meistens wie ein gutes Buch oder ein guter Film. Tatsächlich gehört Baphomets Fluch und dessen Nachfolger Baphomets Fluch – Der Spiegel der Finsternis zu den ganz wenigen Adventure-Spielen die ich nicht aus den Hause LucasArts gespielt habe. Genau genommen war da nur noch Runaway – A Road Adventure. Der dritte Teil von Baphomets Fluch, nämlich Der schlafende Drache, war schließlich nur noch Action-Adventure und hatte kaum was gemein mit dem ersten Teil. Trotzdem zieht diese Serie besonders im ersten Teil, im dritten Teil wurde das sogar wieder sehr gut getroffen, seinen Reiz aus dem Duo George und Nico, die in ihren Dialogen sehr viel Witz und Charme versprühen. In den Rollen der Pariser Journalistin und des Amerikaners steht einiges an Abenteuern um den eigentlich untergegangenen Orden der Tempelritter an. Die beiden Protagonisten werden um den halben Erdball gescheucht und besuchen einige sehr hübsch anzuschauende Schauplätze. Beide ergeben ein toll aufeinander abgestimmtes Paar und es machte mir einfach Spaß, sie durch dieses interessante Abenteuer zu begleiten. Dabei ist das Spiel nicht unbedingt so rätsellastig, wie die meisten LucasArts-Adventures, dafür enorm laberlastig. Das dient allerdings dazu, die Handlung in vielen Facetten zu präsentieren und auszubauen.

Link: Hall of Fame
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21. Prince of Persia – The Sands of Time
(Ubisoft, Ende 2003 erschienen, Anfang 2005 gespielt)

Dies ist das erste “neue” Prince of Persia-Spiel. Ich kenne noch den ersten Teil und habe auch den zweiten Teil anno 1993 auf irgendeinem alten PC ein wenig gespielt. Jump’n'Run ist ansonsten weniger meine Welt, aber hier hat’s wirklich Spaß gemacht, den Prinzen durch lauter Dungeons und Schauplätze zu steuern. Ganz ähnlich funktioniert das auch im ersten neuen Teil, dem vierten PC-Spiel der Serie, indem eine sehr schöne orientalisch-phantasievoll angelegte Spielwelt erzeugt wird. Der Prinz verfügt über ein eindrucksvolles Bewegungsrepertoire, zog sich schon mal an Gegnern hoch, sprang über sie drüber um schließlich einen Treffer im Rücken zu landen. Das war bei den bitter schwer zu besiegenden Sandmonstern auch nötig. Beeindruckend an der Kampfaction fand ich nicht nur das Schwertgefuchtel, sondern auch die zuschaltbare Zeitlupen-Funktion, die es für kurze Zeit etwas leichter machte. Entsprechend grafisch und musikalisch toll war dies auch umgesetzt (verschwimmendes und verzerrendes Bild, verzerrte und verlangsamte Musik). Auch sonst sprang und hüpfte mir der Prinz locker und leicht und sogar unter gelegentlichem Zeitdruck durch die Level, lief an Wänden entlang oder vollführte allerlei artistische Einlagen ohne Netz und doppelten Boden. Wohlgemerkt: alles von mir selbst gesteuert.

Und was auch stimmte, ist der dramatische Spannungsbogen der Handlung, vor allem gegen Ende hin. Die Stimmung passte, die Eindrücke gegen Ende des Spiels sind sehr mitreißend. Großes Kino!
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20. Sam & Max – Hit the Road
(LucasArts, 1993 erschienen, Ende 1997 gespielt)

Sam & MaxSam & Max, ein Spaß-Adventure, indem es nur so von witzigen Anspielungen auf Filme, wie Star Wars, Indiana Jones und zahlreiche weitere Filme der Welt Hollywoods (und speziell aus dem Hause Lucasfilm) wimmelt. Respektlos und rabiat wurde im Spiel mit Thema und Symbolik der amerikanischen Popkultur umgegangen. Ich glaube, das ist das Adventure, wo ich am meisten gelacht habe. Das Detektivduo Sam, der Hund, und Max, das Häschen, ist einfach urkomisch. Urkomisch abgedreht und überzogen waren damit auch sämtliche Schauplätze und Charaktere, sowie die ganze Handlung. Nicht mehr ganz so urkomisch waren allerdings einige Rätsel, deren Logik sich mir verschloss. Ohne ab und an in die Lösung zu lunchen hätte ich es wohl nie geschafft.

Von Sam & Max wünsche ich mir nicht nur eine Fortsetzung (bitte im Point&Click-Stil), sondern auch die Übersetzung des recht unbekannten Comicbandes Surfin’ the Highway. Und wenn schon nicht die Übersetzung, dann wenigstens eine Möglichkeit, es irgendwoher zu erhalten. Bisher musste ich mit den paar Comicseiten aus dem Bestseller Games-Heft Vorliebe nehmen.

Link: The Unofficial Sam & Max Website, LucasArts-Adventures-Special
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19. Alpha Centauri
(Firaxis, 1999 erschienen, irgendwann Jahre später auf Ebay ersteigert)

Für mich ist dieses Spiel das bessere Civilization. Na ja, das alte Civilization habe ich früher auch recht oft gespielt, aber das bot dann irgendwann mal zu wenig Abwechslung. Civ2 war dann schon nicht mehr mein Fall, das war zu sehr Civ1. Dafür hat es mir die SF-Version des Spielprinzips angetan. Die Technologien waren interessant ausgeklügelt, die Entwicklung stand immer im Zusammenhang mit dem “Erwachen” des Planeten Alpha Centauri. Dabei bestand das Strategiespiel aus einer interessanten und komplexen Verzahnung von wirtschaftlichen und taktischen Elementen, sowie einem gehörigen Schuss Aufbauleistung. Das Erforschen und Urbanmachen, die Gründung von neuen Städten zu Land und zu Wasser war spannend gestaltet, das Aufeinandertreffen mit anderen Fraktionen und das Diplomatiesystem boten eine nette Vielfalt an Möglichkeiten. Schließlich war es das Ringen mit den Konkurrenzfraktionen um Technologien, Einfluss im Planeten-Konzil, Land, Weltwunder und die Freundschaft des Nachbarn, welches dem Spiel eine große Spieltiefe verlieh. Mit neuen Technologien oder der Fertigstellung von Weltwundern kamen in der Regel verbesserte Werte für die Forschung, für die Umwelt, für die Wirtschaftsleistung oder in einem der anderen Bereiche des Spielgefüges zustande. Manchmal rettete eine neue Gesellschafts-Technologie einen auch knapp vor dem eigenen aufständigen Volk, es wurde wieder gefügig, bzw. verbesserten sich die Lebensumstände. So was brachte neben dem Wettkampf mit den Gegnern auch eine leichte Dramatik ins Spiel, die mir persönlich sehr gefallen hat. Tatsächlich waren alle Spielelemente untereinander verzahnt und je nachdem was ich in der einen Sache tat, wirkte es sich auf andere Sachen aus. Am liebsten habe ich übrigens mit den wirtschaftsbesessenen Morganern gespielt.

Auch hier wünsche ich mir eine zeitgemäße Fortsetzung oder ein Remake mit einer viel, viel größeren Landkarte, einer längeren Spieldauer und mehr Technologien bzw. mehr Gegnerfraktionen. In der Hinsicht ist Alpha Centauri einfach noch zu sehr seinem Urahn Civilization ähnlich, da es ebenfalls nur sechs Gegnergruppierungen bot und die gleiche Anzahl an Weltwundern und Technologien hatte. Im Moment bin ich da doch ein wenig auf den vierten Teil von Civilization gespannt.

Link: Hall of Fame
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18. Starcraft
(Blizzard, 1998 erschienen, Jahre später erst von Ebay geholt)

Ein Artwork aus Starcraft.Zum Genre muss ich sagen, dass ich nicht der größte Fan von Echtzeit-Strategie bin, wohl auch generell nicht von Strategiespielen, obwohl ich zumindest bisher immer mal etwas Rundenstrategisches laufen hatte oder mich in ein etwas wirtschaftlicheres Spielprinzip hineingefuchst habe. Aber den Echtzeit-Strategiespielen der Command & Conquer-Serie, oder gar Dune 2 oder auch deren zahlreichen Klonen konnte ich nie etwas abgewinnen. Anders sah es dagegen bei Starcraft aus, einem klassischen “Baue Basis auf, rüste und schrotte anschließend die Basis des Feindes”-Spiel. Fast jede Mission lief nach dem Schema ab und unterschied sich eigentlich nur durch die Größe der Karte und zusätzlich zur Verfügung gestellter Einheiten. Es machte Spaß, seine futuristischen Panzer in Stellung zu fahren, in den Belagerungs-Modus zu schalten und anschließend gegnerische Einheiten und Gebäude zu zertrümmern. Motivierendes Element am Spiel waren die von Blizzard seinerzeit grandios gestalteten Rendersequenzen (machen sie übrigens immer noch, wer das lange Introvideo zu Starcraft: Ghost auf der GC gesehen hat, weiß, was ich meine). Die sahen nicht nur toll aus, sondern waren auch noch witzig und dramatisch spannend zugleich gemacht.

Ich glaube, hier brauche ich mir nicht wirklich eine Fortsetzung zu wünschen. Früher oder später wird Blizzard sicherlich mit Teil 2 kommen.

Link: Crucial Classics, Hall of Fame
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17. Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft
(LucasArts/The Collective, Anfang 2003 erschienen und gespielt)

Indiana Jones und die Legende der KaisergruftIch bin Indiana Jones-Fan, das bin ich schon geworden, bevor ich Star Wars kannte. Habe die DVDs hier, zahlreiche Bücher in meiner Jugend gelesen und auch die PC-Spiele ein wenig gespielt. Weniger den Vorgänger Indiana Jones und der Turm von Babel, mehr dagegen Die Legende der Kaisergruft. Und genau dieses Spiel kommt den Filmen eigentlich am nächsten. In typischer Indiana Jones-Manier habe ich mich mit der Peitsche über Abgründe geschwungen oder damit mal eben ein paar Nazis entwaffnet. Meistens folgten dann ein paar Faustkämpfe, die Prügeleien haben somit auch was von einem echten Prügelspiel. Das hat Spaß gemacht, auch wenn es manchmal unfaire Stellen gab, die ich erst nach einem Dutzend Versuche gemeistert habe. Ansonsten funktionierte dieses Action-Adventure ähnlich wie die neuen Prince of Persia-Spiele, wobei Indy hier natürlich nicht so ein großer Springteufel war, wie der Prinz von Babylon.

Link: The Raider-Review, PC Player forever-Review
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16. Wolfenstein – Enemy Territory
(Splash Damage, Mitte 2003 erschienen und recht lange bis Mitte 2004 immer mal wieder gespielt)

Bis heute habe ich bei keinem Shooter ein brillanteres Skill-System gesehen, wenn überhaupt. Das wirkte sich auch noch dazu ganz deutlich auf den Spielverlauf aus und hob das Niveau nicht gerade wenig an. Wolfenstein – Enemy Territory ist ein kostenloser Online-Shooter, der ursprünglich den Multiplayer-Part des eingestellten Addons für Return to Castle Wolfenstein bilden sollte. In Enemy Territory gab es auf den Maps festgelegte Ziele, da mussten die jeweiligen Teams erst mal hinkommen. Natürlich kannte ich die sechs Karten nach einer Weile in- und auswendig und war des öfteren als der Engineer unterwegs, der Minen gelegt hat oder die Ziele angegangen ist. Irgendwie funktionierte auch das Teamspiel und ein paar Leute sind immer mit gekommen, um einen bei den Aufgaben zu schützen. Andererseits war der Field Ops ebenfalls eine tolle Rolle, alle meine Mitstreiter mussten mich irgendwann mal um Munition anbetteln, hihi. Oder ich habe als Field Ops einen Air Strike angefordert. Was ein Inferno zeitweise! Nachdem ich damals diese beiden Rollen kannte, bin ich zum Schluss öfters mal als der Wahnie mit der Panzerfaust oder dem Flammenwerfer rumgezogen. Da war es immer gut, wenn keiner meiner Mitstreiter in der Nähe war, vor allem wenn ich dieses überdimensionierte Feuerzeug hatte. Ließ sich aber nicht immer vermeiden. Sorry, guys.

Von Multiplayer-Shootern halte ich bis heute wenig, Enemy Territory war da der bislang einzigste Ausrutscher, was an der für das Shooter-Genre unüblichen komplexen Natur des Spielgeschehens liegen mag. Wenn man da nicht aufgepasst hatte, entfaltete das Spiel auch mal schnell sein Suchtpotential. Denn wenn zwei gleichstarke Teams aufeinander trafen, dann machte sowohl das Gewinnen als auch das Verlieren Spaß und man wollte am liebsten gar nicht mehr aufhören.

Link: PC Player forever-Review

Prince of Persia – Warrior Within (Test)

Done.

Nr. 7.

Desktopparade, Teil 2

Screenshot aus dem Intro von Prince of Persia - Warrior Within

Gestern gelang mir dieser wunderbare Screenshot aus dem Intro von Prince of Persia – Warrior Within. Düster, düster.

Hat mir aber so gut gefallen, dass ich so schnell wie noch nie mein Hintergrundbild gewechselt hab. Sonst sind die Bilder meistens immer ein halbes Jahr lang drauf.

Prince of Persia – Warrior Within

Gerade durchgespielt und Abspann bewundert. Wow, was eine Härte! Aber es hat sich in jeden Fall gelohnt, es macht unglaublich viel Spaß, auch wenn es Macken gibt. Bei den spektakulären Kämpfen dürfte selbst Braut Uma Thurman aus Kill Bill neidisch werden.

Während ich mit Tomb Raider nie was anfangen konnte (war viel zu träge zu steuern und sowieso viel zu normal und sah viel zu hässlich aus), bin ich spätestens seit Max Payne 1 & 2, Mafia oder Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft von solchen Third-Person-Actionspielen hin und weg. Gut, viel mehr als diese und nun die beiden neuen Prince of Persia-Spiele habe ich sowieso nicht gespielt.

Wieder beeindruckend ist der Soundtrack, den es, natürlich, wie sollte es anders sein, nicht eigenständig auf CD in Deutschland gibt. Der Rocksound sorgte wenigstens für eine passende und stimmungsvolle Untermalung des Geschehens.

Prince of Persia – Warrior Within

Abteilung: heute neu bekommen.
Neben der englischen Version von Far Cry (schon quasi-Budget) habe ich mir Prince of Persia – Warrior Within geleistet, nachdem ich in den letzten Wochen den Vorgänger Prince of Persia – The Sands of Time durchgespielt habe. Die Adaption des alten Klassikers, welchen ich noch auf einem 286er gespielt hab, ist ausgesprochen gut gelungen und hat mich bestens unterhalten. Zwar ist die Kameraführung nicht perfekt und es hätte ein paar mehr Gegnertypen geben können (in beiden Punkten schneidet Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft etwas besser ab), dafür ist beim akrobatischsten Bewegungsrepertoire der Prince der King im Genre. Eines der tollsten Dinge an Prince of Persia – The Sands of Time ist der beeindruckende Soundtrack. Der Credit-Song Time only knows plätschert wohltuend daher, nie war ein simpler Lauf über eine Wendeltreppe wegen des Magical Cavern-Themas musikalisch so klasse untermalt und auch bei dem Intro-Song während des Optionsmenüs kann man sich einige Zeit lang satt hören. (Der Soundtrack lässt sich unter anderem bei Fileplanet.com finden.)

Während Ubisoft den Soundtrack in den USA und Japan eigenständig veröffentlicht hat, hat man hierzulande nur die Möglichkeit, sich die MP3-Songs von Fileplanet zu ziehen. Die Qualität geht mit 192 kpbs zwar in Ordnung, allerdings sind sie nicht immer genau geschnitten. Ubisoft gehören aber eigentlich für die Nicht-Veröffentlichung des OST in Europa die Leviten gelesen. Shame on you!