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Seriencheck (VIII)

Neues Jahr, neues Glück, neuer Seriencheck. Langsam hole ich die alten Sachen auf und es stehen kaum noch welche aus. Ich überlege noch nachträglich in Desperate Housewives einzusteigen, konnte mich aber bisher nicht durchringen. Ansonsten folgen die üblichen laufenden Sachen, sowie das Nachholobjekt Star Trek – Enterprise, welches ich schon vor einem knappen Jahr gesehen habe. Das wird nicht der letzte Beitrag zu den Star Trek-Serien sein, da ich mich in einem zweiten Durchlauf befinde. Bei den aktuell laufenden Serien baue ich auf dem Serienheck vom letzten mal auf und gebe nur einen kurzen Stand der Dinge wieder. Dezente Spoiler werden enthalten sein.
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Akte X – The Movie 2 (Stand: 2. Film – durchgequält und abgeschlossen)

Im Sinne des Wasserstandes ist von meiner Seite aus nur zu vermelden, dass ich den zweiten und jüngsten Film der Serie unterirdisch schlecht fand.
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Battlestar Galactica (Stand: Season 4)

Battlestar Galactica macht ja nun doch so einige Höhen und Tiefen durch. War die erste Hälfte der vierten Season arg schwach, selbst für BSG-Verhältnisse, rappelt sich die Serie nach der langen Pause wieder richtig hoch. Der Aufstand ist eine wunderbare, typische BSG-Wendung, destruktiv, unbarmherzig, tödlich. Was den pessimistischen Charakter der Serie unterstreicht. Es folgen ab der Mitte der zweiten Hälfte zwar wieder wenig spektakuläre Episoden, aber mir persönlich hat zumindest die vorletzte Episode mit Starbuck wunderbar gefallen, wie sie den Song All along the Watchtower am Klavier spielt. Ich freue mich auf den Soundtrack zur vierten Season, denn Bear McCreary, der sowieso einen fantastischen Job bei der Musik für die Serie geleistet hat, übertraf sich hier selbst. Das hat er auch wunderbar in seinem Blog festgehalten. Ansonsten hoffe ich, dass sie nun weniger spektakuläre Episoden gemacht haben, um sich genug Kracher für das kommende Finale aufzuheben.
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Californication (Stand: Season 2 Finale)

Californication war auch in der zweiten Season immer noch groß. Mir hat zwar die erste Season einen Tick besser gefallen, aber das dürfte vor allem daran liegen, dass diese auf mich neu und originell gewirkt hat. In der zweiten Season kennt man ja nun die Charaktere und weiß sie einzuschätzen. Da müssen dann verquert-witzige Situationen wie die “mouth-rapist”-Szene (<- bestimmt ein tolles Google-Schlagwort) herhalten. Fand die zweite Season enorm witzig und einem Kauf für’s DVD/BD-Regal steht nicht viel im Wege. Wenn ich Zeit für die Discs haben werde…
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Chuck (Stand: Season 2)

Neben Lost die interessanteste, momentan laufende Serie. Äußerst schade, dass es nach der zweiten Season wohl vorbei sein wird. Verdammte Axt!
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E.R. (Stand: Season 15)

Insgesamt ist E.R. ein bezeichnendes Bild der Realität des Gesundheitswesens und damit eine einzige Anklage gegen die herrschenden Verhältnisse. Das war E.R. ja schon immer. Gleichzeitig enthält die Serie eine eindringliche Form der Aufklärung. Leider ist ansonsten nicht mehr viel geblieben, da hilft auch die Rückkehr von Carter nichts mehr.
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Fringe (Stand: Season 1)

Mir gefällt Fringe seit ein paar Episoden richtig gut. Vor allem seit 1.09 nahm die Serie ordentlich Aufschwung und hat mir im Gegensatz zu den vorherigen mal richtig gut gefallen. Die Story war endlich mal anders konstruiert und hat viel mehr Fragen aufgeworfen, als sonst. Hat nun Massive Dynamic ihre Finger deutlich mehr im Spiel oder nicht? Haben sie den Mitarbeiter irgendwie dazu veranlasst, sich diesen Halluzinationen auszusetzen bzw. haben sie ihm das Zeug verabreicht, ohne dass er es weiß? Oder steckt doch ein Komplott von John dahinter? So wirklich wurde das ganze ja nicht aufgeklärt. Das zeigt eine schöne Ambivalenz zwischen den “Bösewichtern” Massive Dynamic und John Scott. Wer ist nun wirklich ein Bösewicht von den beiden? Bin mal gespannt, ob die Sache des “Pattern” in der Serie jemals richtig aufgelöst wird. Insgesamt kam Fringe endlich mal ein wenig in Fahrt. Und so geht’s auch gleich mit der Entführung Olivias und der Raum-Zeit-Maschine in der nächsten Episode weiter. Fringe rafft sich wirklich auf. Neuer Bösewicht in den Episoden; der “Observer” irgendwo versteckt in jeder Episode; Olivias Ex-Lover Scott kann sie in ihrer Traum-Verschmelzungs-Sequenz sehen?! (what the hell!!); Olivia wird entführt. Das ist schon ordentliche Dramatik geworden. Bin sehr gespannt, wie es weitergeht.

Dass sich Fringe seit der Midseason-Pause enorm gesteigert hat, zeigt vor allem auch die jüngste Episode 1.14 Ability, mit der die Serie schwer spannend geworden ist. Obwohl manche Handlung immer noch nicht sonderlich originell wirkt, wirken die Schauspieler deutlich sattelfester und überzeugter. Die persönliche Story in Ability tut schließlich ihr übriges, um mit den Figuren, genauer Olivia mit zu fiebern. Die persönlicheren Geschichten sind zwar ein Dreh, den man aus Alias übernommen hat, aber wenn’s da funktioniert hat, warum hier nicht wieder. Und Fragen kommen da ja auch einige auf. Hat Walter etwa das Manuskript geschrieben? So darf Fringe gerne weiter laufen. Außerdem war die Musik ganz fantastisch, Giacchino kommt auch immer mehr in Form.
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Heroes (Stand: Season 3 “Volume 3 Finale” und Season 3.2 – abgebrochen)

Ich muss ja zugeben, dass ich von dem Finale des dritten Volume komplett überrascht wurde, weil es auf einmal da war und so unspektakulär daherkam. Gleichzeitig hat mich das total verwirrt zurück gelassen, weil ich überhaupt nicht mehr wusste, worum es eigentlich ging. Mit der geänderten Zukunft, die es am Anfang der Season kurz zu sehen gab, hatte das doch nun gar nichts mehr zu tun. Ich bin etwas sprachlos über das Kuddelmuddel, was die Serie hier als “Auflösung” gebracht hat. Allerdings habe ich auch beschlossen, mir die Serie wenigstens noch einmal in Ruhe und konzentriert auf DVD anzuschauen, vielleicht verstehe ich es dann ja besser. Trotzdem habe ich etwas Hoffnung, dass es wieder besser wird. Klingone Worf als Mr. President wird es hoffentlich wert sein, wieder einzuschalten.
Insgesamt haben mir in der Season 3.1 aber die vielen interessanten “Comic-Kameraeinstellungen” gefallen. Jede Szene könnte tatsächlich ein gezeichnetes Bild in einem Comicheft sein. Bin mal gespannt, ob es dazu eine Doku auf einer der Season-DVDs gibt.

Leider bleibt Season 3.2 auf einem ähnlich mäßigen Niveau und die Charaktere werden mal wieder arg durcheinander geworfen. Zu sehr sind sie mir mittlerweile “out of” und habe mit denen von Season 1 nicht mehr viel zu tun. Nach rund fünf Episoden habe ich nun den Stecker gezogen. Ich ringe zwar noch mit mir, die Episoden weiter zu schauen, werde das aus Zeitmangel aber doch auf eine in weiter Ferne liegende DVD-Sichtung verschieben. Heroes macht so jedenfalls keinen Spaß mehr.
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Life on Mars (Stand: Season 1)

Die Serie ist nach Pushing Daisies und Chuck der Freudenquell schlechthin, wenn wir mal auf der leicht komödiantischen Schiene bleiben. Witzige Storys und verdammt coole Musik tragen ihren Teil dazu bei. Leider scheint es ja auch nur bei einer Season zu bleiben. Schade.
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Lost (Stand: Season 5)

Nach schwachem Seasonstart schwingt sich auch Lost zu bekannten Höhenflügen auf. Die Mystery-Komponente ist nach wie vor stark und man fragt sich schon, wie das alles zusammen hängt und wer zu wem gehört. Und wieso nun eigentlich alle zurück müssen um was überhaupt zu erreichen. Trotz schwachem Start war eine der besten Szenen war für mich eigentlich gleich die Anfangsszene, als Daniel in der Vergangenheit mit in den Schacht unter der Orchid-Station kommt. Mittlerweile ist dies durch die immer brillanter werdende nicht-lineare Erzählstruktur ja sogar aufgeklärt, jedenfalls kann man als Zuschauer das entsprechende Puzzlestück anbringen. Die erzählerischen Sprünge hin und her sind eigentlich typisch Lost, obwohl es keine klassischen Flashbacks oder -forwards mehr sind. Das hängt sicher mit den verkürzten Seasons zusammen, so dass man nun durch die Geschichte durchrennen muss. Aber trotzdem fand ich, dass zumindest ein paar Sachen aus Season 2 und 3 aufgeklärt oder zumindest angedeutet wurden.

Dann sind da die Zeitsprünge, die zudem nur unsere Losties zu betreffen scheinen. Und anders als Daniel das sagt scheinen die Sprünge doch die Zeit ein wenig zumindest zu ändern, wie man bei Desmond sieht. Die Erinnerung an die Begegnung mit Daniel auf der Insel wird ihm erst jetzt drei Jahre nach seinem Entkommen von der Insel eingepflanzt, weil es “vorher” einfach noch nicht passiert war. Zumindest er steht scheinbar außerhalb der Zeitlinie und ihn können Veränderungen in der Vergangenheit betreffen. Was ich ja wieder brillant fand, war die Überlagerung verschiedener Zeitebenen. Mit dem letzten Zeitsprung sind ja gleichzeitig drei Sachen passiert: Locke dreht am Rad (das ist wörtlich gemeint!), gleichzeitig wird das Flugzeug 316 mit Jack, Kate, usw. sowie dem toten Locke an Board erfasst und die verbliebenen Losties Sawyer, Juliet usw. landen im Jahr 1974. In dem Moment also, in dem Locke das Rad dreht, liegt er tot im Flugzeug und macht die Bruchlandung auf der Hydra-Insel mit, wo er anschließend wiederbelebt wird. Jack, Kate und Hurley dagegen reißt es ins Jahr 1977, wo sie von Jin und Sawyer gefunden werden, die selbst seit drei Jahren unter den Dharma-Leuten leben. Lost zeigt hier vor allem mal wieder seine erzählerische Komplexität und die anfangs geäußerte Kritik an der Zeitreise-Thematik dürfte angesichts der originellen Wendungen ad absurdum geführt sein. Nun dürfte darum gehen, wie die Losties alle zusammen wieder in ihre zeit zurück kommen.

Zu Charlotte gibt’s noch zu sagen, dass sie ja leider bisher nichts weiter zur Story von Lost beigetragen, genauso wie Miles. Das ist etwas Kritik, die ich an der Serie anbringe: die Einführung neuer Figuren und die Verkürzung der Season ist nicht so wirklich gut für die Serie, da der Fokus auf die alten Losties verloren geht und über die gäbe es sicherlich noch sehr viele interessante Storys zu erzählen bzw. Fragen aufzulösen. Ich wünsche mir jedenfalls, dass es wie etwas mehr zurück zu den Wurzeln geht. Aber nicht dass ich Lost nun schlecht fände, ganz im Gegenteil, der Charakter der Serie hat sich einfach enorm geändert.
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Star Trek – Enterprise (Stand: Season 4 – abgeschlossen)

An sich ist die Idee ja nicht schlecht, die erste Enterprise im Weltraum zu beobachten, die beginnt, das Universum zu erforschen. Leider beginnt die Serie aber mit sehr vielen lahmen Episoden, selbst der Pilotfilm war nun wirklich nicht herausragend. Manches wird außerdem nicht ausgereizt: da hat die Enterprise einen “Hitchiker” im Schlepptau, hilft ihnen schließlich und nur am Rand gibt es eine erste Auseinandersetzung mit den Klingonen, diese wäre aber mindestens eine ganze Episode wert gewesen. Teilweise gibt es gute Charaktere, teilweise aber auch sehr seltsame. Ganz gut ist der Captain, die arrogante Vulkanierin, der Doktor oder der Sicherheitsoffizier, der einen besonnenen und ruhigen Eindruck macht. Zumindest anfangs macht der schleimige Draufgänger einen schlechten Eindruck, welcher der Technikexperte und Ingenieur des Schiffes ist. Das ist mehr als seltsam, weil diese Eigenschaften schlecht zusammen passen. Ohne Worte kann dagegen der langweilige, naive und unerfahrene Pilot belassen werden. Damit war auch schon Season 1 rum. Season 2 wurde ein wenig besser und hatte einige wirklich hervorragende Episoden, aber auch einige Rohrkrepierer. Hier kommt aber das Gefühl, dass die Sternenflotte nur ein kleines Licht in der universellen Gemeinschaft ist, durchaus sehr gut herüber.

Leider wird das in der dritten Season komplett über den Haufen geworfen, was total doof ist. Dass man sich den sinkenden Einschaltquoten anpassen muss und stärkere Veränderungen einschließlich signifikanter Charakteränderungen bringt, nun, dagegen habe ich im Grunde nichts. Äußerst gelungen ist die Integration der Vulkanierin T’Pol, die für die Mission der Enterprise ihre Anstellung beim Vulcan High Command niederlegt, um bei ihren menschlichen Freunden zu bleiben. Bedenkt man die Auseinandersetzungen und auch Vorurteile der Menschen gegenüber den Vulkanieren am Anfang der Serie, ist das eine wirklich gelungene Entwicklung über den Lauf der ersten beiden Seasons Enterprise hinweg. Denn das ist das Konzept der Integration eines Fremden, welches ein Bestandteil aller Star Trek-Serien (Spock, Worf und Data, Odo und Kira, Neelix und stärker noch Seven of Nine) ist und durchaus immer wieder Spannung erzeugt hat. Leider kommt dieses Konzept in der dritten Season zu kurz, T’Pol hat, mehr oder weniger, den Sprung geschafft und sich von der arroganten Vulkanieren zu einem akzeptierten Mitglied der Crew gewandelt. Zudem stehen menschliche Dilemmata, Konflikte, Moral und Ethik oder Emotionen nur noch selten im Vordergrund, da sich die Serie mit Season 3 zu einer Art 24 im Weltraum gewandelt hat. Eigentlich hätte ich noch nicht mal etwas gegen den zunehmenden Actionanteil und die CGI-Aufnahmen der Enterprise sehen sowieso super aus. Aber die Story um die Xindi-Superwaffe, welche die Erde zerstören soll und die ein Jahr andauernde Mission im Delphic Expanse ist mehr als hanebüchern, hohl und langweilig. In fact, this ist not the Star Trek I want to see! Hat mir die zweite Season zur Hälfte wenigstens gut bis sehr gut gefallen, inklusive einer Lieblingsepisode, die locker an die Top-Episoden der bisherigen Serien heran kommt, während die andere Hälfte der zweiten Season für den Mülleimer ist, kommt die dritte Season nur in wenigen Episoden ansatzweise an das Prädikat gut und sehenswert heran. Ganz klar ist die deutlich dunklere Atmosphäre auch eine Reaktion auf 9/11, wobei ich mich hier ernsthaft frage, ob das sein musste.

Im Verlauf der dritten Season wird Enterprise aber immer schlimmer. Nicht nur gibt es Folterszenen, ein Enterprise-Captain fängt schließlich an, einen Akt der Piraterie zu begehen und andere Schiffe ihrer lebenswichtigen Systeme zu berauben. Ja, Kinders, was hat das noch mit Star Trek zu tun? Der Zweck heiligt eben die Mittel – was für eine miese Attitüde… Den Vergleich mit den Reaktionen auf 9/11 spare ich mir mal, aber wenn es eine miese Analogie, ein schlechtes Spiegelbild auf bestehende Verhältnisse und kürzlich erfolgte Ereignisse gegeben hat, dann ja wohl hier. In so übler Weise instrumentalisiert die Serie die Ereignisse des 11. September 2001 und rechtfertigt unmoralisches Handeln, wobei die Bedrohung durch die Xindi als Aufhänger dient. Aber noch mal: das ist nicht das Star Trek, welches ich sehen möchte. Die Menschheit hat nun gerade einmal seit zwei Jahren die Möglichkeit, das Weltall zu erforschen und zu anderen bekannten Planeten zu reisen, ohne monate- oder jahrelang unterwegs zu sein. Es wäre doch viel schöner zu sehen, wenn die Enterprise in den Systemen um der Erde herum forschen würde, sich bei anderen Spezies vorstellt und diplomatischen Kontakt aufnimmt, irgendwelche menschliche Kolonien errichtet, Wissenschaftler in benachbarte Systeme bringt oder naheliegende Raumphänomene untersucht. Was soll die Enterprise so weit draußen? Demzufolge empfinde ich den Konflikt mit den Xindi und die ständigen bewaffneten Auseinandersetzungen im Delphic Expanse eher belanglos, weil es hier nicht mehr darum geht, worüber Star Trek eigentlich handelt. Hier fehlt der humanistische Anstrich, den die Star Trek seit Kirk und Co. hat. Der Wagon Train im Weltall und die Final Frontier erfahren keine Beachtung mehr und das ist mehr als schade. Denn ich mag die meisten Charaktere, sogar Trip wird interessanter, und die Ausgangssituation samt Szenario ist für das Star Trek-Universum wirklich interessant und spannend. Das Potential war wirklich fantastisch, wurde aber kaum ausgereizt.

Nur wenige Episoden der dritten Season werde ich mir deshalb noch einmal anschauen. Diese werde ich dann genüsslich schlecht finden und sie ebenfalls in den Mülleimer werfen, respektive aus meiner persönlichen Star Trek-Kontinuität streichen. Den ganzen Xindi-Handlungsstrang will ich nun am liebsten wieder vergessen, so schlecht ist dieser umgesetzt. Star Trek – Enterprise hat sich mit Season 3 wirklich zu einer miesen Actionserie entwickelt, der Captain ist ein Jack Bauer im Weltraum geworden. Archer war in den ersten beiden Seasons immer ein interessanter und annehmbarer Charakter gewesen, inzwischen hat er sich zu einem hassenswerten Individuum entwickelt. Nicht weil der Schauspieler schlechter geworden, sondern weil der Charakter in Situationen gesteckt wird und dort out-of-character handelt, ohne Rücksicht auf Tote und Verletzte sein Ziel durchsetzt. Die Storys waren schlecht, weil sie den Captain so handeln ließen. In meinen Augen ist das kein Star Trek mehr. Unter einem anderen Namen wäre die Serie vielleicht in Ordnung, aber nicht wenn diese Season Star Trek heißt.

Und nun bin ich auch mit der vierten und letzten Season Enterprise durch und damit der letzten Serie von Star Trek überhaupt. Season 4 hat sich wieder stark aufgerafft und entspricht viel eher dem typischen Star Trek, ja die Qualität hat sich meines Erachtens doch wieder auf dem typischen Niveau der Serien seit Next Generation bewegt. Es waren mit Sicherheit einige starke Episoden wie der Vulcan-Dreiteiler dabei. Auch wenn das Finale nicht ganz so spannend war (und nur eine Stunde ging), war ich danach fast so traurig und wehmütig wie nach dem Finale von Next Generation. Warum weiß ich nicht so recht, denn obwohl Enterprise wieder besser wurde, könnte es auch daran liegen, dass es die letzte Star Trek-Episode bisher war. Dabei mochte ich insgesamt Enterprise wegen einiger der Charaktere irgendwie, obwohl wie gesagt mindestens die Hälfte der Episoden für den Eimer ist. Aber der Ausgangspunkt und die drei Figuren Archer, T’Pol und Trip sind mir ans Herz gewachsen.

Ein wenig fühle ich mich wie die Trekkies in den 1970er Jahren, als plötzlich die Originalserie, lange nachdem sie abgesetzt wurde, so einen phänomenalen Aufschwung nahm. Ich habe mir seit über einem Jahr die Episoden ab Next Generation über Deep Space Nine und Voyager bis hin zu Enterprise angesehen, alles lange nachdem diese Serien gelaufen sind. Mir hat es gefallen und ich wünsche mir neue Star Trek-Serien, auch wenn ich mir gut vorstellen kann, dass es schwer ist, mit neuen Ideen im Star Trek-Universum daher zu kommen.

Durchweg gut gefallen hat mir der hohe Produktionsstandard, den die Serie an den Tag gelegt hat. Die Ausstattung ist schon sehr üppig, selbst im Vergleich zu den vorherigen Star Trek-Serien. Dazu kommen massig nett gemachte CGI-Aufnahmen, die für Serienverhältnisse nach der Jahrtausendwende ziemlich gut aussehen. Hier merkt man schon, dass enorm viel Geld in die Produktion geflossen ist.

Es folgt nun noch meine Best of-Liste von sehenswerten Episoden, die ich mir ein zweites mal anschaue, aber sicherlich noch einige weitere streichen werde.

ENT 1.01/02 Broken Bow
ENT 1.03 Fight or Flight
ENT 1.05 Unexpected
ENT 1.07 The Andorian Incident
ENT 1.08 Breaking the Ice
ENT 1.09 Civilization
ENT 1.12 Silent Enemy
ENT 1.14 Sleeping Dogs
ENT 1.15 Shadows of P’Jem
ENT 1.19 Acquisition
ENT 1.23 Fallen Hero
ENT 1.25 Two days and two nights
ENT 1.26 Shockwave

ENT 2.01 Schockwave, Part II
ENT 2.02 Carbon Creek
ENT 2.03 Minefield
ENT 2.04 Dead Stop
ENT 2.05 A Night in Sickbay
ENT 2.07 The Seventh
ENT 2.09 Singularity (die einzige Enterprise-Episode, die mir richtig gut gefallen hat)
ENT 2.10 Vanishing Point
ENT 2.12 The Catwalk
ENT 2.14 Stigma
ENT 2.15 Cease Fire
ENT 2.16 Future Tense
ENT 2.19 Judgment
ENT 2.23 Regeneration
ENT 2.24 First Flight
ENT 2.26 The Expanse

ENT 3.01 The Xindi
ENT 3.02 Anomaly
ENT 3.05 Impulse
ENT 3.08 Twilight
ENT 3.10 Similitude
ENT 3.13 Proving Ground
ENT 3.14 Stratagem
ENT 3.16 Doctor’s Orders

ENT 4.01 Storm Front
ENT 4.02 Storm Front, Part II
ENT 4.03 Home
ENT 4.07 The Forge (1)
ENT 4.08 Awakening (2)
ENT 4.09 Kir’Shara (3)
ENT 4.11 Observer Effect
ENT 4.12 Babel One (1)
ENT 4.13 United (2)
ENT 4.14 The Aenar (3)
ENT 4.15 Affliction (1)
ENT 4.16 Divergence (2)
ENT 4.17 Bound
ENT 4.18 In a Mirror, Darkly (1)
ENT 4.19 In a Mirror, Darkly (2)
ENT 4.20 Demons (1)
ENT 4.21 Terra Prime (2)
ENT 4.22 These are the Voyages…
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Star Wars – The Clone Wars (Stand: Season 1 Episode 7 – am Aufholen)

Kürzlich habe ich mir den Pilotfilm auf DVD angeschaut, nachdem ich ihn im Kino verpasst habe. Der war einfach herrlich erfrischend, offensichtlich witzig und es gab jede Menge lustiger Kabeleien zwischen Anakin und der herzallerliebsten Ahsoka. Damit ist der Pilotfilm schon mal deutlich besser als erwartet. Für einen Star Wars-Fan lohnt sich also der Pilotfilm locker und ich denke auch, dass es mit der Serie selbst nicht anders sein wird. Die Serie ist nach den ersten sieben Episoden vor allem sehr actionreich, es macht Spaß und über die dummen Battledroids der Seperatisten schmeiße ich mich regelmäßig weg.
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The Simpsons (Stand: Season 1)

Habe Season 1 gesehen und Season 2 steht kurz bevor. Jepp, der Humor trifft meinen Nerv, aber es darf ruhig noch lustiger werden. The Simpsons ist für mich ebenfalls eine Serie, die ich früher nie so recht gesehen habe und die ich nun nachholen will. Ansonsten gibt’s aber noch nicht viel mehr zu sagen.
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The Unit (Stand: Season 4)

Läuft auch noch in meinem Programm. Schade, dass auch dies wahrscheinlich die letzte Season sein wird.
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Warteliste:

Magnum, P.I.
Young Indy
House
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Auf dem Radar:

Virtuality
Caprica
Star Wars: Real Series

Charlie… In Chuck!

Charlie in Chuck

Das war sicherlich die… schärfste Chuck-Episode bisher. Aber aus anderen Gründen…

Lost – Season 4 Finale, Fragen & Antworten

Sicherlich viiieeel zu spät kommen die Fragen und Antworten, die Lost bis zum Finale der vierten Season geliefert hat, nachdem nun schon die ersten beiden Episoden der fünften Season gelaufen sind. Ich hole das trotzdem nach, obwohl es mittlerweile mit einigem Aufwand verbunden ist. Im Word nimmt das ganze bisher 30 Seiten ein (Schriftgröße 10) und dabei fehlen noch massig Antworten… Weniger Fragen sind’s trotz der geringeren Anzahl an Episoden in der vierten Season irgendwie auch nicht geworden, aber viele Antworten stehen nach wie vor aus. Weil sich für Season 4 nur so wenige Fragen beantworten lassen – selbst mit den ersten beiden Episoden von Season 5 – wird diese letzte Season nicht so ganz rund, wie das bei den ersten dreien der Fall war. Da konnten doch rudimentär eine ganze Menge Fragen mit ein paar Antworten versehen werden und es war wenigstens ungefähr klar, was im Verlauf der Season so passiert war.

Season 5 schickt sich an, im Stil von Season 4 weiter zu machen, was abzusehen war. Also eine gedrängte Handlung, vollgepackte Episoden, Mystery und Fragen ohne Ende. Prima. Dabei fehlt mir nur die Ebene der Charakterdarstellung, die man für die verkürzten Seasons geopfert hat. Schade.

Wie üblich sind Antworten aus Season 4 auf Fragen der Season 1 bis 3 rot markiert, also neu. Änderungen und Ergänzungen aus früheren Seasons sind blau gekennzeichnet. Und natürlich lassen sich bei der Lostpedia in den einzelnen Artikeln noch Millionen weiterer Fragen zum Gezeigten in Lost finden.

Und nun wie immer der Hinweis: WEITERLESEN AUF EIGENE GEFAHR. BEREITS BEI DEN ERSTEN FRAGEN ZUM PILOTFILM FOLGEN ANTWORTEN AUS DER VIERTEN SEASON.

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Seriencheck (VII)

Die Menge der zu besprechenden Serien nimmt ganz schön überhand, weshalb das wieder ein äußerst ausufernder Beitrag geworden ist. Schon beim letzten mal habe ich ja geplante Texte verschieben müssen, weil es sonst zu viel gewesen wäre. Da ich aber auch nur rund drei mal im Jahr den Seriencheck schreibe, sammelt sich aber auch immer einen ganze Menge an. Das ist gleich wieder so viel, dass ich mich noch nicht mal an alle neu angelaufenen Serien, die mich interessieren, dran hängen kann. Welch’ bitteres Los! So geschehen im Falle der neuen Star Wars-Serie The Clone Wars, welche auf der Warteliste steht und für die ich aus erfreulicheren Gründen einfach noch keine Zeit hatte. Aber das macht nichts, denn ich habe sehr viel nachzuholen. Mit Akte X bin ich – mehr oder minder – durch, Star Trek und Ally McBeal habe ich schon im Frühjahr abgeschlossen, Generation Kill lief im Sommer und ist schon vorbei. Allerdings verschiebe ich die Besprechung von Star Trek – Enterprise wegen der Menge des Textes erneut auf das nächste mal. Dazu kommen aber weiterhin die wieder frisch angelaufenen Seasons von Californication, Chuck, E.R., Heroes, Pushing Daisies und The Unit, sowie neu angelaufene Serien wie Fringe und Life on Mars. Erneut habe ich mir in der Zeit vom letzten Seriencheck bis heute Notizen zum Gesehenen gemacht und forme das jetzt in richtige Texte um. Es werden liebgewonnene Kleinode und bekannte Dauerbrenner darunter sein, die in bekannten Strukturen weiterlaufen. In diesem Fall bleibe ich kurz, da ich das in der Regel in vergangenen Serienchecks schon ausführlich ausgebreitet habe. Und die Kleinode erhalten schlichtweg eine neuerliche Liebeserklärung von mir. Außerdem wird geklärt, was Star Trek – Voyager mit Pushing Daisies zu tun hat – eine Verbindung, die ich ganz interessant finde. Da hat sich nun also eine ganze Menge angesammelt. Alles in allem ist das in der Regel eine Stunde “aktueller” Stoff am Abend, weshalb es dazu auch ein paar Spoiler geben wird, plus eine Stunde Blick in die historische Vergangenheit des Serienzeitalters. Und mit der Vergangenheit geht’s gleich los. Hier. Jetzt.
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Akte X (Stand: Season 9 – abgeschlossen)

Letztes mal habe ich noch über Season 1 gelästert. Mit Season 2 werden die Geschichten etwas solider, im Verlauf der folgenden Seasons auch dezent interessanter. Scullys Entführung war schon sehr spannend gemacht und das war etwas was ich in meiner diffusen Erinnerung erst viel, viel, viel später erwartetet hatte. Trotzdem fehlten mir im großen Teil der zweiten Season immer noch echte Highlights unter den Episoden. Die ersten Episoden, die mir wirklich gefallen haben, weil sie gut erzählt wurden und anständig verzwickt waren, waren die des Finales der zweiten Season und des Starts der dritten Season, in denen es natürlich wieder um das allseits beliebte Thema der Außerirdischen und der Vertuschung selbiger ging. Auch wenn diese Episoden wirklich gut und spannend waren, würde ich es nicht zum Topkaliber von Serienepisoden im Allgemeinen zählen, denn nach wie vor tat ich mich schwer mit Akte X. Die angeblich spannende Atmosphäre der Verschwörungs-Thematik blieb mir verschlossen und wirkt nun wohl mehr als zehn Jahre nach der Erstausstrahlung nicht mehr auf mich. Hin und wieder funktionieren die Andeutungen, und nur darauf basiert eine Akte X-Episode im Grunde ja, wie eben in den genannten Episoden. Oftmals wirken sie heute auf mich aber einfach doch zu platt. Was mich damals als junger Pimpf vielleicht noch verschrecken konnte, hat kaum noch einen Effekt. Damals mag Akte X die Grenzen des Phantastischen und der ungewöhnlichen, teilweise verstörenden und seltsamen, einfach expliziten Bilder im Fernsehen erweitert haben. Aber mit der Zeit hat man dann auch zu viel davon gesehen, sich dran gewöhnt, womit die Wirkung doch etwas verloren geht. Das ist auch ein Problem, dass ich zur Zeit mit Fringe habe, wie weiter unten zu lesen sein wird.

Über die Seasons von Akte X macht sich aber schon ein stetiger Qualitätszuwachs in allen Belangen bemerkbar, selbst Season 9 ist immer noch wirklich gut produziert und hat nicht mehr den dezenten und staubigen Doku-Charme der ersten Season. Produktionstechnisch hat sich Akte X auf ein wirklich hohes Niveau gehievt. Mir machten schließlich die “Mythologie-Episoden” um die Außerirdischen mehr Spaß als reguläre Einzelepisoden. Und ich habe sogar die entsprechenden Episoden in Season 7 bis 9 noch verstanden, auch wenn sie nicht mehr so spannend waren. Viel größere Probleme hatte ich aber mit den Einzelepisoden, die eher selten über den Status “geht so” hinaus kamen. Spätestens ab Season 4 habe ich kaum noch eine Einzelepisode vollständig geschaut, allerdings hatte auch mein Durchhaltevermögen ein klitzekleinwenig nachgelassen. Meistens waren sie mir tatsächlich zu langweilig geworden, da die Serie in der Regel nach Schema F ablief. In zwei Fällen war es mir auch deutlich zu abgeschmackt und widerwärtig (in einem Fall kam mir tatsächlich das Mittagessen wieder hoch – Schwamm drüber *hüstel*). Insgesamt überwiegten dann doch die für mich negativen Punkte knapp die folgenden positiven Punkte.

Denn die hat Akte X ja dann doch. Zum einen in der Form der nett gemachten “Mythologie-Episoden”, zum anderen aber in den zunehmend selbstironischeren Episoden, die meistens die Ausnahme bildeten, weil ich sie doch vollständig geschaut habe. Season 6 ist hier das beste Beispiel mit sehr lustigen Episoden, welche die besseren Akte X-Episoden sind. Wenn Mulder mit dem einen Regierungsagenten den Körper tauscht, Scully und Mulder als Vorzeige-Pärchen undercover in eine Wohnsiedlung einziehen oder Mulder auf der Queen Elizabeth in der Vergangenheit im Bermuda-Dreieck landet und alle bekannten Figuren analog zu ihren sonstigen Serienrollen als Nazis oder Geheimagenten auftauchen. Letzteres ist dann auch für mich die brillanteste Akte X-Episode gewesen, die ich mir jederzeit wieder anschauen würde. Spätestens hier hatte mich Akte X voll getroffen – aber damit ist nicht der ganze verschwörungstheoretische Kram gemeint, sondern die wirklich interessante Chemie des Figurenensembles. Zwischendurch gab es ja noch den Film, den ich ganz nett fand, der aber kaum besser als eine übliche Doppelepisode war. Selbst Robert Patrick und die andere neue Agentin, deren Namen ich gerade vergessen habe, passten für meine Begriffe wirklich gut in die Serie. Aus dem Figurenensemble stechen aber eindeutig Mulder und Scully hervor. Beide sind absolut fantastisch geworden, Mulder ist eine coole Sau und Scully eine noch viiiiiieeeeel coolere Lady. Scully steht klar auf einer Stufe mit Sydney und wer in vergangenen Zeiten von meiner Alias-Abhängigkeit gelesen hat, weiß was das heißt. Das Duo wuchs mir wirklich ans Herz und es fiel mir selbst nach Season 9 und dem ersten Film schwer, Abschied zu nehmen. Trotz dass mir nur wenige Einzelepisoden wirklich gefallen haben. Der zweite Film steht bisher noch aus, sollte aber demnächst noch an die Reihe kommen. Vielleicht kehre ich eines Tages mal zurück zu Akte X und schaue mir mehr Einzelepisoden an. Aber das wird erst geschehen, wenn ich alle anderen Nachholobjekte gesehen habe.

Die wenigen Episoden auf der Bandbreite von “ganz nett” bis “hat mir wirklich gefallen” sind die folgenden:

2.25 Anasazi (1)

3.01 The Blessing Way (2)
3.02 Paper Clip (3)
3.09 Nisei (1)
3.10 731 (2)
3.12 War of the Coprophages

4.09 Tunguska (1)
4.10 Terma (2)
4.24 Gethsemane (1)

5.01 Redux (2)
5.02 Redux II (3)
5.12 Bad Blood
5.13 Patient X (1)
5.14 The Red and the Black (2)
5.20 The End

The X-Files Movie

6.03 Triangle (beste Akte X-Episode überhaupt, vielleicht sogar eine der besten Episoden von allen Serien, die ich jemals gesehen habe)
6.04 Dreamland (1)
6.05 Dreamland (2)
6.11 Two Fathers (1)
6.12 One Son (2)
6.22 Biogenesis (1)

7.01 The Sixth Extinction (2)
7.02 The Sixth Extinction II: Amor Fati (3)
7.22 Requiem

8.01 Within (1)
8.02 Without (2)
8.14 This is not happening (1)
8.15 DeadAlive (2)
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Ally McBeal (Stand: Season 5 – abgeschlossen)

Ich stelle gerade fest, dass ich außer in meinem allerersten Seriencheck noch gar nichts zu Ally McBeal geschrieben habe, welches ich inzwischen auch vollständig gesehen habe. Zu Ally McBeal kann ich vor allem eines sagen: Kult, absoluter Kult. Es ist eine tolle Darstellung von Allys emotionsgeladenem Leben und zumindest in den ersten drei Seasons immer mal wieder eine klasse Widerspiegelung in den Fällen vor Gericht. Später verschwindet dieses Konzept ein wenig, die Serie kümmert sich etwas mehr um ihre Nebencharaktere oder um direkte Beziehungsverwicklungen der Charaktere, allen voran good old Ally. Die Schauspieler drehen spätestens ab der zweiten Hälfte der zweiten Season sowieso immer mehr auf und ein erster Höhepunkt ist der Auftritt von Barry White in der Bar in dieser Season. Freudentränen galore. In gewisser Weise war die Musik in Ally McBeal damals, als ich die Serie zum ersten mal hin und wieder im Fernsehen verfolgt habe, auch prägend auf meinen persönlichen Musikgeschmack. Vermutlich hat mich Ally McBeal noch viel mehr geprägt. Die phänomenalste Episode ist die erste der dritten Season, in der Ally eine Hochzeit sprengt, weil sie nicht schweigen kann, als der Priester fragt, ob jemand etwas gegen die Ehe des Hochzeitspaares habe. Denn Ally hatte eine Woche zuvor nichts weniger als Sex mit dem Bräutigam. Bei dieser urkomischen und schwer peinlichen Situation habe ich mich minutenlange gekugelt vor Lachen. Wunderlich schließlich die Finalepisode der dritten Season: Ally McBeal – Das Musical. Mich wundert es hierbei wie die Darsteller über das vergangene Jahr und ihre momentane Situation auf englisch singen, teilweise auch Dialoge singen, während Gesprochenes weiterhin auf Deutsch erschallt. Ich kann mir nur schwer vorstellen, wie dies damals dem ordinären deutschen Zuschauer präsentiert werden konnte, wenn er dabei nur die Hälfte verstand. Damals war das deutsche Fernsehen schließlich auch schon nur kurz davor, Unterschichten-TV zu werden.

Nur in Season 5 musste ich mich fragen, was da nur aus Ally McBeal geworden ist. Hatte Season 4 noch einen großartig aufgelegten Robert Downey Jr. als Bonusfigur, hängt Season 5 richtig durch! Erst mit der Christina Ricci-Doppelfolge fängt sich die Serie wieder und es gab endlich wieder Männergeschichten mit Ally, endlich wieder die eine oder andere peinliche Situation mit ihr und endlich wieder Witz und abgedrehten Humor dank der Ricci. Leider geschah das aber erst im letzten Viertel dieser letzten Season. Insgesamt eine ganze großartige Serie, die mir unheimlich viel Spaß bereitet hat. Pokipsy!
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Californication (Stand: Season 2)

Ganz toll schafft Californication den Spagat zwischen Comedy und Drama. Gelegentlich ist die Serie Tränen anrührend, gelegentlich ist sie unglaublich spaßig. Hank ist ein Vorbild, der Lebensstil Neid erregend. Unter den aktuell laufenden Serien ist Californication neben Chuck, Life on Mars und Pushing Daisies die interessanteste Serie zur Zeit für mich, ein Grund, jeden Tag aufzustehen, den Arbeitstag rumzubringen und dann einmal in der Woche Californication zu gucken (öhm, ich übertreibe mal wieder…). Mit dem Zylonen Leoben als schwerreichen Musikproduzenten ist ein noch durchgeknallterer Charakter als Hank in der Serie eingebaut worden, bei dem auch regelmäßig mit dem Kopf geschüttelt werden darf über dessen Eskapaden und Sprüche.
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Chuck (Stand: Season 2)

Witzig und interessant ist nach wie vor good old Chuck. Der Geek schlechthin und damit ein Freak, in dem sich wohl manch einer von uns wenigstens teilweise wiedererkennt. Mehr davon!

Wo kam eigentlich gleich noch mal Pryce Larkin her und wieso arbeitet er mit dem Geheimdienst, wenn er doch Intersec zerstört hat?
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E.R. (Stand: Season 15)

Das ist die große Goodbye-Season. Es wird aber auch Zeit, da E.R. wirklich abgebaut hat. Die 15. Season hat lange nicht mehr die gefühlte Geschwindigkeit und Hektik der früheren Seasons oder aktueller Serien, das Schema ist nun zu oft das gleiche und die Fälle sind kaum noch interessant. Auch wenig interessant sind die verbliebenen Charaktere und neue Charaktere werden gar nicht erst interessant gemacht. Das Figurenkarussell ist in den letzten zwei Jahren und wegen des Autorenstreiks auch zu schlimm geworden, kaum ein neue Figur bleibt länger als ein halbes Jahr dabei, gleichzeitig müssen die alten und somit teuren Darsteller (Abby, Kovac, Pratt) raus. Die Schwester Sam interessiert mich nicht, der Arzt Tony auch nicht, Angela Bassett macht auch nichts her, die Chirurgen Lucien und Neela sind nicht sehr interessant. Lediglich Morris bringt inzwischen etwas Licht ins Schattendaseins des früheren Selbst der Serie. Nur aus Sentimentalitätsgründen bleibe ich noch dran, um den Abschluss der Serie mitzunehmen. Wäre der Abschluss nicht angekündigt, hätte ich wohl schon abgebrochen.
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Fringe (Stand: Season 1)

Mit Fringe ist eine auf mich sehr Akte X-lastige Serie gestartet. J.J. Abrams zeichnet sich unter anderem federführend verantwortlich und damit ist die Serie ja schon ein Muss. Allerdings muss Fringe meiner Meinung nach noch in Schwung kommen, die bisher gelaufenen Episoden sind arg schematisch gestrickt und die Mysterien selbst waren nun noch nicht so spannend. Gleichzeitig ist das Figurenensemble sehr einfach angelegt und die Charaktere selbst bleiben noch blass. Letzteres mag zwar dem Beginn der Serie geschuldet sein, in dem die Figuren naturgemäß noch nicht weiter ausgeprägt sind, aber von Felicity über Alias und Lost bis hin zu Mission: Impossible 3 haben die Autoren Abrams, Kurtzmann und Orci bewiesen, dass sie das bereits besser können und ein vielschichtiges Beziehungskarussell aufzubauen vermögen. Bei Fringe habe ich aber das Gefühl, dass einiges noch zurück gehalten wird. Das hoffe ich jedenfalls, denn meiner Meinung nach geht in Fringe ansonsten noch so einiges. Von den Darstellern gefällt mir bisher auch nur die nette Hauptdarstellerin Anna Torv und zunehmend auch der schrullige Wissenschafts-Opa, der sich den Namen seiner Assistentin nicht merken kann.

Weniger gut dagegen gefallen mir die Ekelszenen zu Beginn einer Episode und gelegentlich auch zwischendurch. Diese dürfen für meinen Geschmack künftig etwas moderater ausfallen. Das scheint mir aber Aushängeschild von Fringe zu sein, denn der Rest ist beinahe konventionelle Ermittlungsarbeit. In Sachen “Wow-Effekt” ist es aber bisher nicht so viel anders als Akte X und da diese Serie schon die Grenzen des Phantastischen und (Un-)Möglichen so weit weg gedrückt hat, dürfte es Fringe recht schwer fallen, in diese Fußstapfen zu treten und auch immer weiter und weiter zu gehen. Das ist aber momentan noch mein Problem mit der Serie: viel Ungewöhnliches hat man einfach schon mit Akte X gesehen und die Bilder etwas schlimmer, eindeutiger, blutiger, expliziter zu gestalten, hilft nicht über das Dilemma hinweg. Von meiner Warte aus darf Fringe ruhig noch etwas Mystery und Spannung zulegen. Das heißt, spannendere Storys mit mehr ungewöhnlicheren Wendungen, originellere Fälle, Beziehungsdramen, aber auch mehr Andeutungen bei den Fällen selbst. Es muss nicht unbedingt minutenlang auf das Herz in einem offenen Brustkorb oder auf einen zerfließenden Menschen gehalten werden.

Aber gute, solide Unterhaltung ist es alle mal, eben mit Potential nach oben. Alias oder Felicity haben auch nicht sofort von den ersten Episoden an gezündet und gerade Alias wurde im Laufe der ersten beiden Seasons ja auch immer besser und besser. Ein wirkliches Highlight war für mich bisher nicht dabei. In der aktuellen Episode 1.07 war aber nun durchaus schon zu sehen, dass sich die Serie um einen dezenten Episoden-übergreifenden Handlungsbogen bemüht. Das ist genau der richtige Ansatz, den die Serie gebrauchen kann. Andererseits passt es aber nicht so ganz, so mir nichts dir nichts einen verflossenen Lover unserer Agentin in Frankfurt (“Ick arbeite im Bundestag.”) zu präsentieren. Wenigstens wird ein kleinwenig vom bekannten Schema der ersten Episoden abgewichen, wie schon zuvor zu sehen war. Obwohl mich die Handlung von 1.05 Power Hungry auch nicht so ganz mitgerissen hat (die Phänomene sind mir einfach noch zu Akte X-lastig), hat mir die Episode etwas besser gefallen als die drei vorherigen, da das Schema F (Zwischenfall -> Walter hat ‘ne Theorie -> Ermittlungsarbeit von Olivia -> Hinweise von der Dame in Massive Dynamics -> Walter macht ein Experiment -> das führt zum “Täter”) so nicht ablief. Das finde ich besser so. Denn zu konservativ sollte die Serie nicht bleiben, ich glaube, das würde Fringe nicht so gut bekommen. Mehr Variation bitte. Der John-Teil als Mystery-Würze hat mir hier sehr gut gefallen, ich glaube, hier steckt auch noch einiges mehr dahinter. Das hoffe ich jedenfalls wegen dem versteckten Kellerarchiv, das Olivia am Ende gefunden hat.

Trotz meiner Kritik bin ich aber irgendwie gespannt auf die nächsten Episoden.
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Generation Kill (abgeschlossen)

Das war eine siebenteilige HBO-Militärserie über eine Einheit Aufklärungs-Marines im jüngsten Irakkrieg. Ein wenig sollte sie wie Band of Brothers sein und tatsächlich war es ganz interessant, den Marines bei ihrem Einmarsch in den Irak zuzuschauen. Mit welchen Methoden das amerikanische Militär vorging, war nicht selten verblüffend, wie wenig Intelligenz vorhanden war, je höher der Rang ist, war umso erschreckender. Es hinterlässt ein seltsames Gefühl, wenn widersprüchliche Befehle ausgegeben werden, die das Schießen auf Menschen beinhalten und dabei in den ersten Tagen des Einmarschs kein Unterschied zu unbewaffneten Zivilisten gemacht wird. Wenn dann von den höherrangigen Militärs, die nur noch ihren “größeren Überblick” kennen, selbst die einfachste Tatsachenlage ignoriert wird, verwundeten irakischen Zivilisten Hilfe verwehrt wird, ist das nur noch kaltblütig zu nennen. In diesem Sinne trifft die Serie einige Male den Nagel auf den Kopf. Insgesamt muss ich aber feststellen, dass Generation Kill nicht an die Vorlage Band of Brothers heranreicht. So spannend sind einzelne Patrouillen-Fahrten der Einheit nicht zu beobachten, es bleibt vielmehr ein Einblick in eine Einheit während des Irakfeldzuges von 2003.
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Heroes (Stand: Season 3)

Läuft ganz interessant bisher an, gefällt mir wieder etwas besser als Season 2 aber immer noch nicht so gut wie Season 1. So viel in aller Kürze dazu. Ich kann noch kein wirkliches Ziel von Seaosn 3 Villains erkennen, habe aber dezente Hoffnung, dass es sich noch richtig entwickeln wird. Es geht ja diesmal offenbar um die Petrelli-Familie und um die Ursprünge der vielen Heldenfähigkeiten. Gut, Sylar mal eben zum Familienmitglied zu erklären, mit diesem Trick holt man seit Luke Skywalker nicht mehr wirklich jemanden hinter dem Ofen hervor. Aber wenn Heroes ein wenig an der Verschachtelung der Zeitebenen, der Beziehungen und der vielen What if-Realitäten festhält und das zu einer ordentlichen Lösung führt, deren Weg bis dahin noch ein paar Wendungen enthält, dann könnte das schon noch was werden. Schade ist nur, dass Sark (David Anders) so schnell ableben durfte.
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Life on Mars (Stand: Season 1)

Ich kenne das britische Original nicht und der erste Pilotfilm hat mir nur wenig gefallen. Aber der neu-inszenierte Pilotfilm und die ersten Episoden kommen viel besser daher und für mich wurde Life on Mars nach ein paar Episoden zu einem kleinen Highlight. Somit kann ich auch der Kritik der Fünf Filmfreunde nicht zustimmen. Die Welt der 1970er Jahre mag in der Serie nicht unbedingt akkurat sondern eher parodistisch dargestellt sein, aber das macht mir nichts aus. Ich habe sowieso das Gefühl, dass sich die Serie auch nicht ganz so ernst nimmt, sondern immer wieder selbstironische und sarkastische Töne anklingen dürfen. Sah der erste Pilotfilm noch nach einer brutalen und harten Polizeiserie aus, ist nun deutlich mehr jovialer Humor angesagt. Das muss einem nicht gefallen, das kann ich sogar nachvollziehen. Aber irgendwo trifft das meinen Nerv. Harvey Keitel ist wirklich bestens aufgelegt. Selbst Sam sieht in seiner Situation manches doch sehr locker, was der Stimmung der Serie in jeden Fall zu gute kommt. Die vielen Oneliner, Sprüche und verbalen Schlagabtausche der Detectives sorgen für das übrige. Besonders gefällt mir die Musik des Jahrzehnts, bisher dürfte es in der Serie keinen Song gegeben haben, der mir nicht gefallen hat. Nach Ally McBeal ist Life on Mars damit wieder die Musikserie für mich schlechthin. Das macht Spaß und lohnt sich allein schon deswegen. Sogar einen kleinen Episoden-übergreifenden Handlungsbogen gibt es, womit Sams Situation gemeint ist. Koma, Zeitreise, Leben nach dem Tod, Schizophrenie? Bin mal gespannt, was dabei rauskommt und ob Sam in “seine” Zeit zurückkehrt. Hier ist als Kritik lediglich anzumerken, dass die Hinweise kaum förderlich für das Mysterium sind und sowieso viel zu wenig auftauchen. Da geht es dann doch zu sehr um die jeweiligen Fälle einer Episode. Mal sehen, wie sich das noch entwickelt. Ich mag die Serie, nicht jede Episode ist ein wirkliches Highlight, es gab auch schon schwächere. Aber meistens sind die Episoden solide und Life on Mars ist neben Fringe der Neuzugang in meiner diesjährigen Serienseason.
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Pushing Daisies (Stand: Season 2)

Anfangs der zweiten Season hätte ich noch gesagt, das ist die Serie im Moment schlechthin. Aber wie schon bei Fringe oder Life on Mars gibt es gute und schlechte Episoden. Die Nonnen-Episoden war zum Beispiel für mich nicht so toll, aber ansonsten ist Pushing Daisies immer noch ganz großes Kino. Neben Chuck und Californication habe ich mit dieser Serie zur Zeit sicherlich am meisten Spaß, umso trauriger ist es aber, dass es vorläufig nur eine 13teilige zweite Season geben wird und die Fortführung noch nicht beschlossen wurde. Pushing Daisies ist für mich die am liebevollsten und originellsten gestaltete Serie schlechthin, die Überbetonung bei der Figurendarstellung und die dekadente Ausstattung wirken so wunderbar schnulzig, dass es eine richtige Freude ist. Pushing Daisies kam aber wegen des Autorenstreiks im letzten Jahr schon noch nicht so recht voran und sollte nun wenigstens eine volle Season bekommen. Bittebittebitte. Brian Fuller, der Schöpfer der Serie, hat im Falle einer Absetzung aber schon angekündigt, zu Heroes zurück zu kehren, wo er in Season 1 als Autor mitgearbeitet hat. Vielleicht “rettet” er ja dann diese Serie.
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Star Trek – Voyager (Stand: Season 7 – abgeschlossen)

Mit dem Beginn von Voyager musste ich erst mal eine starke Umgewöhnung von den eher persönlichen Storys aus DS9 zu den Technobabble-lastigen Episoden am Anfang der ersten Season von Voyager durchmachen. Ich bin fast ein wenig erschrocken, aber andererseits geht es mit dem Beginn von Voyager aber auch fünf Jahre zurück und wir bewegen uns eigentlich parallel zur dritten Season von DS9. So wie TNG und DS9 zwei bis drei Seasons brauchten, um aufzudrehen, so war es meine Hoffnung, dass das wohl auch bei Voyager der Fall sein wird. Aber Voyager braucht in meinen Augen wieder viel länger als DS9, erst mit Season 4 wird es viiieeel besser. Bei selbiger hatte ich dann erst einen richtigen Run durch die 26 Episoden. Warum? Voyager wird hier wesentlich actionreicher, was offenbar ein Tribut an die vielen lahmen Einzelepisoden der vergangenen Seasons darstellt. Die Einführung der Borg macht es etwas spannender und Seven of Nine ist in meinen Augen ein in allen Belangen gelungener Charakter. Hier kommt zwar wie so oft das Konzept der Integration eines Fremden wieder zum Tragen, wie es das schon häufiger in den Star Trek-Serien gab, aber offenbar ist das so interessant, dass es immer wieder funktioniert. Tatsächlich ist dieses Konzept ja unter einigen anderen Star Trek-definierend und trägt zum positiv-optimistischen Blick auf die Star Trek-Zukunft bei, in der die meisten Menschen zu beinahe vollendeten Humanisten geworden sind. Diesen Aspekt zu dekonstruieren und langsam an Seven of Nine wieder aufzubauen, gehört dann auch zu einer Stärke von Star Trek im allgemeinen.

Wirklich gut wird dann aber eigentlich erst die fünfte Season, die einen phänomenalen Start hinlegt. Ich will im Einzelnen gar nicht so viel erzählen, in vielerlei Hinsicht bot Voyager die ersten drei Seasons einfach nur Standardkost und war wenig herausragend bis dahin. Und selbst danach kamen nur einige wenige Highlights, Episoden also, die ich wirklich mochte. Die Startepisode von Season 5 gefiel mir unter anderem deshalb so gut, weil Voyager zu Beginn eine enorme Lethargie zelebriert und sich gegen Ende hin schließlich die Ereignisse zu überstürzen drohten. Die Captain Proton-Episode in Season 5, die in Schwarz-Weiß gehalten waren, waren schließlich herrlich schnulzig und zeigten einen dekadenten Ausstattungsstil sowie die Überbetonung bei der Darstellung der Charaktere. Wem das nun bekannt klingt, der sei darauf hingewiesen, dass diese Episoden von keinem anderen als Bryan Fuller geschrieben wurden, der sich bei Voyager seine ersten Sporen verdiente und nun der Mastermind (=Showrunner) hinter Pushing Daisies ist. Viele Elemente sind rückblickend zwischen diesen alten Voyager-Episode und der neuen Serie Pushing Daisies richtig vertraut, weil Captain Proton in allen Belangen genauso überdreht ist. Der Darsteller, der ansonsten den Piloten Tom Paris spielt, bleibt während der ganzen Serie über vergleichsweise blass und setzt kaum Akzente. Erstaunlicherweise führt er heute Regie bei einigen Episoden von Chuck.

Season 6 hing wieder etwas und kam nur sachte in Fahrt. Episode 6.10 Pathfinder mit Barclay und Troi war aber sehr mitreißen, am Anfang war sie eher etwas holprig, der finale Kontakt zwischen Voyager und Starfleet Command war allerdings tränenrührend und mitreißend. Das ist dann sicher eine der besseren Episoden von Voyager.

Während Voyager entschied ich mich, Star Trek nur noch auf englisch zu gucken, um der vollen 5.1-Tonspur zu frönen, die in der deutschen Fassung nach meinem Dafürhaben fehlte. Das fiel mir auf, nachdem ich zuvor einzelne Episoden auf englisch sah und das Raumschiff immer unterschwellig brummelte, was ich aber in den deutschen Fassungen irgendwie nie gehört hatte. Es fühlt sich wesentlich realistischer an. Außerdem fiel mir immer mehr die schlechte Synchronisation auf. Wenn ich noch einmal das Wort “kontakten” hören muss, dann platzt mein Kopf wie eine Wassermelone, in der ein China-Böller aus der Tschechei gesteckt wurde. Grausam! Bei solchen Sachen habe ich mir dann gesagt, nie wieder Star Trek auf deutsch zu schauen. Der Gedankengang führte mich auch dahin, mich zu entscheiden, alle aufgelisteten Star Trek-Episoden in den Serienchecks definitiv ein zweites mal schauen, wenn ich mit Enterprise durch bin. Meine eigene Star Trek-Kontinuität musste einfach verfeinert werden. Zwischendurch gefiel mir Star Trek sogar so gut, dass ich sogar sämtliches Bonusmaterial der alten Serie und der Filme nachgeholt habe.

Voyager hat zwar durchweg eine vergleichsweise hohe Qualität, kommt aber nicht so wirklich an die hochqualitativen Episoden von TNG oder DS9 heran, die diese zum Teil über mehrere Episoden aufrecht erhalten konnten. Voyager war irgendwo nett, in jeden Fall spätestens mit der Einführung von Seven of Nine, die das Actionzeitalter in den Star Trek-Serien einläutete. CGI-Shots nahmen deutlich zu und das Finale war im Grunde nur noch ein Feuerwerk ohne handlungsrelevante Substanz. Schade drum, aber immerhin ganz nett anzusehen. Mir fielen sonst nur einige unlogische Sachen auf: da macht die Voyager einen Sprung um 15 Jahre näher zur Heimat und sie treffen auf Aliens, mit denen sie vorher schon zu tun hatten. Das passt einfach nicht ganz (Season 5, die komischen Theta-Strahlungs-Leute). Oder die grundsätzlich interessanten Zeitreise-Episoden entbehren gleich völlig einer inneren Logik. Hier folgt nun nur noch meine Liste der guten Episoden, diesmal mit fast keinen Benennungen von Lieblingsepisoden, da diese einfach nicht so oft auftauchen wollten in Voyager. Sicherlich werde ich von Voyager in der zweiten Sichtung auch noch mal einige Episoden aus meiner Kontinuität streichen, besonders in den ersten Seasons.

VOY 1.01/02 Caretaker
VOY 1.03 Parallax
VOY 1.07 Eye of the Needle
VOY 1.08 Ex Post Facto
VOY 1.10 Prime Factors
VOY 1.11 State of Flux
VOY 1.13 Cathexis
VOY 1.14 Faces
VOY 1.16 Learning Curve

VOY 2.01 The 37’s
VOY 2.03 Projections
VOY 2.05 Non Sequitur
VOY 2.06 Twisted
VOY 2.14 Alliances
VOY 2.20 Investigations
VOY 2.21 Deadlock
VOY 2.26 Basics, Part I

VOY 3.01 Basics, Part II
VOY 3.02 Flashback
VOY 3.08 Future’s End
VOY 3.09 Future’s End, Part II
VOY 3.12 Macrocosm
VOY 3.13 Fair Trade
VOY 3.15 Coda
VOY 3.16 Blood Fever
VOY 3.17 Unity
VOY 3.21 Before and After
VOY 3.24 Displaced
VOY 3.25 Worst Case Szenario
VOY 3.26 Scorpion

VOY 4.01 Scorpion, Part II
VOY 4.02 The Gift
VOY 4.03 Day of Honor
VOY 4.06 The Raven
VOY 4.07 Scientific Method
VOY 4.08 Year of Hell
VOY 4.09 Year of Hell, Part II
VOY 4.13 Waking Moments
VOY 4.14 Message in a Bottle
VOY 4.15 Hunters
VOY 4.16 Prey
VOY 4.18 The Killing Game
VOY 4.19 The Killing Game, Part II
VOY 4.21 The Omega Directive
VOY 4.23 Living Witness
VOY 4.25 One
VOY 4.26 Hope and Fear

VOY 5.01 Night (mal eine richtig, richtig coole Episode)
VOY 5.02 Drone
VOY 5.03 Extreme Risk
VOY 5.04 In the Flesh
VOY 5.06 Timeless
VOY 5.07 Infinite Regress
VOY 5.09 Thirty Days
VOY 5.10 Counterpoint
VOY 5.11 Latent Image
VOY 5.12 Bride of Chaotica! (Captain Proton to the rescue!)
VOY 5.14 Bliss
VOY 5.15/16 Dark Frontier
VOY 5.17 The Disease
VOY 5.19 The Fight
VOY 5.20 Think Tank
VOY 5.21 Juggernaut
VOY 5.22 Someone to watch over me
VOY 5.23 11:59
VOY 5.24 Relativity
VOY 5.26 Equinox

VOY 6.01 Equinox, Part II
VOY 6.03 Barge of the Dead
VOY 6.04 Tinker Tenor Doctor Spy (der Doktor singt, und wie! Neben Seven of Nine wurde der Doktor sicherlich zu einer der interessanteren Figuren im Voyager-Ensemble.)
VOY 6.05 Alice
VOY 6.08 One Small Step
VOY 6.09 The Voyager Conspiracy
VOY 6.10 Pathfinder (gegen Ende hin eine wirklich klasse Episode)
VOY 6.12 Blink of an Eye
VOY 6.15 Tsunkatse
VOY 6.19 Child’s Play
VOY 6.20 Good Shepherd
VOY 6.23 Fury
VOY 6.24 Life Line
VOY 6.26 Unimatrix Zero

VOY 7.01 Unimatrix Zero, Part II
VOY 7.02 Imperfection
VOY 7.03 Drive
VOY 7.04 Repression
VOY 7.06 Inside Man
VOY 7.07 Body and Soul
VOY 7.09/10 Flesh and Blood
VOY 7.11 Shattered
VOY 7.14 Prophecy
VOY 7.15 The Void
VOY 7.16 Workforce
VOY 7.17 Workforce, Part II
VOY 7.18 Human Error
VOY 7.19 Q2
VOY 7.20 Author, Author
VOY 7.21 Friendship One
VOY 7.23 Homestead
VOY 7.24 Renaissance Man
VOY 7.25 Endgame
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Terminator – The Sarah Connor Chronicles (Stand: Season 2 – abgebrochen)

Nach zwei Episoden der zweiten Season habe ich diese Serie nun doch abgebrochen. Die erste Episode war wegen der Action noch ganz gut, nur fehlte eine gescheite Handlung. Mit Episode 2 und wegen genug anderer Serien zum Schauen ist Terminator – Sarah Connor Chronicles aber nun durchgefallen. Diese Episode konnte ja nun gar nichts mehr bieten. Zwar habe ich in einer Zusammenfassung der letzten Episoden gelesen, dass sie wieder leicht origineller werden, aber ich glaube kaum, dass die Action und die Handlung wirklich so viel besser geworden sind. Genau das hätte ich aber bei dieser Serie erwartet.
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The Unit (Stand: Season 4)

Hier gibt’s nicht viel zu sagen, außer vielleicht, dass das Niveau minimal gesunken ist und nicht mehr jede Episoden so superspannend ist gegenüber den letzten drei Seasons. Trotzdem mag ich The Unit immer noch und bleibe dran, auch wenn es danach aussieht, dass dies die letzte Season sein wird. Die aktuelle erste Episode des Zweiteilers zur Rettung von Blaines Tochter, ebenfalls Soldatin und die im Irak gefangen genommen wurde, macht aber immer noch einiges her. Für Spannung ist also immer noch gesorgt.
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Warteliste:

Spacecenter Babylon 5
Magnum, P.I.
Young Indy
Samantha Who?

Star Wars: Clone Wars
House
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Auf dem Radar:

Virtuality
Swingtown
Flashpoint
Caprica

Star Wars: Real Series

Seriencheck (VI)

Und auf ein Neues… Diesmal hinke ich ziemlich weit hinterher, was die Serienbesprechungen betrifft. Aber ich bin immer noch in meinem Projekt drin, einige ältere Shows nachzuholen. Ärgerlich: Als ich am Sonntag bis auf Deep Space Nine alle Beiträge um- und fertiggeschrieben habe ging schließlich ein halber Nachmittag verloren, weil dummes Wordpress nur die Texte bis einschließlich Battlestar Galactica abspeicherte. Anschließend musste ich auf eine alte Version meiner Stichpunktesammlung zurückgreifen, um wenigstens noch etwas vom Rest zu haben, den ich schließlich noch mal überarbeiten durfte. Nun gut, neben E.R. taucht diesmal nicht nur eine weitere Star Trek-Serie oder auch Akte X auf, sondern wie immer vergleichsweise aktuelle Shows wie Heroes, Lost, The Unit oder Terminator – The Sarah Connor Chronicles. Wegen der Länge des Eintrags verschiebe ich meine Besprechungen von Ally McBeal, Voyager und Enterprise auf das nächste mal, alle drei Serien habe ich schon vollständig gesehen. Einige der im folgenden aufgezählten Serien sind schon vor längerer Zeit gelaufen, andere habe ich ebenfalls bereits vor Monaten abgeschlossen. Beispielsweise sind die aktuellen Seasons der Serien Chuck, Heroes, Pushing Daisies und The Unit bereits im Herbst 2007 gelaufen und wurden aufgrund des Autorenstreiks in Hollywood bisher nicht weiter geführt. Da verzichte ich bei zweien gleich darauf, noch großartig etwas zu sagen, da sich meine Meinung gegenüber dem letzten Eintrag aufgrund der wenigen neuen Episoden nicht signifikant geändert hat. Andere Serien wie Deep Space Nine oder E.R. habe ich dagegen schon vor Monaten abgeschlossen und versuche das nun zu rekapitulieren. Alle folgenden Texte habe ich zum Teil über Monate hinweg geschrieben, das heißt, es sind anfangs während des Schauens Stichpunkte oder ganz ausformulierte aber kurze Texte entstanden, die sich auf meinen damaligen Stand in der Serie beziehen und die ich nun in einen ordentlichen Fließtext kompiliere. Heute bin ich in der Regel einige Episoden/Seasons weiter oder bereits am Ende angelangt. Wie üblich wird es ungekennzeichnete und mittelschwere Spoiler in den Texten zu BSG, Lost und The Unit geben, also vor allem bei den Serien, die hierzulande noch nicht gelaufen sind.
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Akte X (Stand: Season 1)

Seit kurzem bin ich mit der ersten Season von Akte X durch und ich muss sagen, dass ich die Serie bis hierhin … fürchterlich finde. Einige Episoden waren völlig unterirdisch und ich habe diese gar nicht richtig zu Ende geschaut. Andere Episoden waren bestenfalls nett. Nur gegen Ende der Season wurden die Episoden dezent interessanter, die Schauspieler für meinen Geschmack sattelfester und weniger bemühter. Trotzdem gibt es (versteckte) Qualitäten in der Serie, die mich doch ein wenig ansprechen und weshalb ich die Serie vorerst weiter schauen werde. Mir gefällt der relativ realistische Ansatz eines Dokumentarfilms, der schlichtweg unwahrscheinliche Phänomene einbindet. Die Kulissen vor allem sehen völlig normal aus und sind keine Design-Kunstwerke, speziell für den Zweck, eine Botschaft zu vermitteln oder eine bestimmte Atmosphäre zu unterstreichen. Das tun sie in Akte X sicher auch, aber vergleichsweise normal und real für die Doku-Stimmung. Insgesamt macht die Serie bisher auf mich aber einen wenig wertigen Eindruck, was für mich anfangs doch etwas gewöhnungsbedürftig war, den ich mittlerweile aber gar nicht so schlecht finde. Weiterhin ist das Duo Scully und Mulder bestens ersonnen. Es werden glücklicherweise keine dumpfen Klischees bedient, bzw. werden diese ziemlich schnell (Scullys Freund) über Bord geworfen.

Leider mangelt es meiner Ansicht nach bisher in dieser ersten Season aber noch an wirklich interessanten Geschichten. Tatsächlich kann ich mir nur schwer vorstellen, was an dieser ersten Season einen Hype ausgelöst haben könnte. Denn bisher gibt es wirklich keine Episode, die mir richtig gefallen und mich überzeugt hat. Sollte diese Serie wirklich gut sein? Wie ist das Akte X-Phänomen entstanden? Ich schätze, ich muss noch eine Weile weiter schauen bis ich Antworten erhalte. Ich weiß, die Wahrheit ist irgendwo da draußen…
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Battlestar Galactica (Stand: Season 4 Episode 10)

Über ein Jahr ist es nun schon her, als ich mich zum Finale der dritten Season geäußert habe. Inzwischen lief schon der Razor-Film und die erste Hälfte der finalen vierten Season. Dass Battlestar Galactica so langsam produziert und noch viel langsamer ausgestrahlt wird, kann ich dabei nur schwer nachvollziehen. In vier Jahren seit 2004 haben sie es gerade einmal auf 73 Episoden, eine winzige Webisoden-Serie und den Razor-Film (plus die Miniserie extra im Jahr 2004) geschafft. Von den 73 Episoden sind drei von 40 auf 65 Minuten erweitert worden und es stehen noch die restlichen 10 Episoden aus, die erst nächstes Jahr gezeigt werden. Jemine! Andere Serien kommen in der Regel mit 23 Episoden im Jahr daher und bringen es demzufolge in vier Jahren auf ganze 92 Episoden.

Anyway, Season 4 bietet einen fürchterlichen und mit Sicherheit den schlechtesten Auftakt einer Battlestar Galactica-Season. Zweifelsfrei sind die ersten fünf Episoden der vierten Season die Schlechtesten der ganzen Serie. So ziemlich alle Charaktere angefangen von Starbuck über Roslin und Adama bis hin zu Baltar sind mir regelrecht auf den Senkel gegangen. Es ist wirklich unglaublich, wie viel Potential sie im ersten Drittel der vierten Season verschwendet haben. Was sie mit der Zeit alles hätten anstellen können… So ganz, ganz langsam rafft sich die Serie meiner Meinung nach auf, aber die erste Hälfte war schon vorbei, als wirklich mal was passiert ist. Nun gut, die zehnte Episode bot mit der Landung auf der vermeintlichen Erde einen schönen Cliffhanger und so ganz kann ich mir da keinen Reim drauf machen. Ich hoffe, dass die zweite Hälfte im nächsten Jahr das anständig erklären wird. Außerdem hoffe ich, dass die mysteriösen Einflüsse aus dem wirklich gelungenen Razor-Film einbezogen und erklärt werden. Ein ganz klein wenig freue ich mich als doch auf das Ende von Battlestar Galactica im nächsten Jahr, in der Hoffnung, dass sie wie in den bisherigen Seasons doch noch mal auf die Pauke hauen, und die bis zu drei weiteren BSG-Filme im Razor-Stil, die da noch kommen sollen.
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E.R. (Stand: Season 14 – aufgeholt)

Nachdem ich mit Season 8 so meine Mühen hatte, habe ich dagegen Season 9 und 10 wieder sehr gut aufgenommen. Ich weiß nicht direkt, woran es liegt, die Zunahme des Actionanteils der Serie, Robert Romano, der gegen Ende der Season richtig aufdreht, oder dass ich es seit Season 9 auf Englisch schaue. Aber E.R. hat wieder zugelegt. Und mit dem Finale der 9. Season in Kisangani zeigt die Serie weitaus beeindruckender das Leiden Afrikas als vergleichsweise andere Filme wie Blood Diamond. Ich glaube, Season 10 oder 11 waren damals die Seasons, wo ich nach und nach den Faden verloren habe und immer wieder Episoden verpasst habe. Demnach freue ich mich nun sachte auf mir unbekannten Episoden … die ich in der Zwischenzeit auch gesehen habe. Mittlerweile bin ich aktuell an der USA-Ausstrahlung dran, wo gerade das Finale der 14. Season gelaufen ist. Selbige war wiederum eher mittelprächtig und ich kann schon verstehen, warum diese Serie eigentlich abgesetzt werden sollte. Vermutlich wird es nur noch eine vollständige Season geben, bis wirklich Schluss ist.
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Heroes (Stand: Season 2)

Heroes bietet ein sehr gutes Spiel zwischen Gut und Böse, welches vielen Charakteren inhärent ist und welches mir so bisher in der ersten Season noch gar nicht aufgefallen ist. Da muss ich mal drauf achten, wenn ich endlich mal zu den DVDs komme. Noah Bennet beispielsweise entwickelt sich vom bad guy zum liebenden Familienvater und garantiert mit durchaus drastischen Mitteln die Sicherheit seiner Familie. Dass er dabei auf einem schmalen Grad zwischen Gut und Böse wandelt, zeichnet nicht nur ihn, sondern viele Cahraktere und somit die ganze Serie aus. Niemand ist einfach per se gut oder böse. Nikki, Nathan, selbst Peter, auch Adam, alle tun sie schlechte und gute Dinge. Beide Entitäten werden innerhalb eines Charakters und deren Verhalten widergespiegelt. Kaum eine Figur ist eindeutig einer Seite von gut oder böse zugeschrieben. Das finde ich faszinierend.

Allerdings war die zweite verkürzte Season alles andere als gut. Zu zerfasert waren die einzelnen Handlungsfäden und es schien kein gemeinsames Ziel zu geben. Noch dazu waren die meisten ziemlich langweilig. Hinzu kommt, dass die Serie den Fehler macht und zu viele neue Charaktere einführt, wofür viel Zeit drauf geht und diese nicht in die vorhandenen Charaktere investiert werden kann. Bisweilen waren einige der neuen Charaktere wie die Dominikaner auch schwer nervig. Da es offenbar auch gar keinen Plan für diese Figuren gab, wurden diese sogar schnell wieder getötet, heißt, aus der Serie herausgeschrieben. Damit macht ihre Einführung und die Zeit, die man für sie verwendete, natürlich auch gar keinen Sinn mehr. Trotzdem freue ich mich irgendwie auf eine hoffentlich wieder bessere und vollständige dritte Season. Vorausgesetzt es wird keinen Schauspielerstreik geben.
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Lost (Stand: Season 4)

Lost ist immer noch meine Lieblingsserie unter den aktuell laufenden Shows. Gleichzeitig gibt es aber gar nicht mal so viel zu sagen, da Lost den Charakter-Anteil etwas zurückgeschraubt hat und es mit Spekulationen nicht so weit her ist, denn die Produzenten überraschen einen ja doch wieder mit einer völlig neuen Wendung auf die ich selbst gar nicht erst kommen würde. Demzufolge bleibt auch nur altbekanntes zu sagen: großartig geschauspielert, fantastische Erzählweise, spannend, abwechslungsreich und zum Mitdenken, eben eine Ausnahmeerscheinung am Serienhimmel. Ich denke, was wir in den ersten beiden Episoden der vierten Season gesehen haben, diente erst mal nur dazu, die Story wieder in Gang zu bringen, nachdem das Kapitel mit den Anderen weitestgehend abgeschlossen wurde. Nun sind unsere Losties teilweise als “Andere” zu verstehen und verhalten sich auch ein bisschen so gegenüber den Neuankömmlingen vom Frachter. Aber vor allem sind wir in den beiden Episoden massig mit Fragen bombardiert worden, was im Laufe der Season sich auch nicht gerade viel änderte. Außerdem nahm ich an, dass die vier Neuen durchaus noch für einige Überraschungen sorgen würden und nicht unbedingt das sind, was sie zu sein scheinen. Das wäre Lost-typisch etwas, was uns schon manchmal auf’s trügerische Glatteis geführt hat. Meine Annahme erwies sich aber als nicht ganz so zutreffend, tatsächlich brachten die neuen Charaktere nicht sehr viel in die Serie mit ein und waren bis auf Daniel eher zeitraubendes Beiwerk. Hier hätte ich mir doch gewünscht, dass sie den Fokus auf unseren Losties belassen und deren Geschichten weiter erzählen. Sawyer hat beispielsweise keine Episode spendiert bekommen und hatte damit seit dem Beginn der dritten Season keine mehr.

Etwas schade finde ich aber nun, dass ich mit meiner Theorie wohl doch falsch liege und das Flugzeug vor Bali tatsächlich nur ein falsches ist und offenbar von Widmore dort platziert wurde. In diesem Zusammenhang ist auch die Aussage von Faraday interessant: “You can’t change the future.” Das halte ich für eine Botschaft an uns Zuschauer, die sagen soll, dass alle bisherigen Flashforwards auch wirklich so eintreten werden. Offenbar haben unsere Losties doch einiges ins Arge gebracht und müssen es später wieder ausbügeln. Ich wundere mich, was das sein wird, was da schlimmes noch passieren wird.

Geändert hat sich die Erzählweise seit dieser Season, diese ist wesentlich direkter und einfacher geworden – eben weil sie die Handlung in 15 statt 23 Episoden pressen mussten. Die letzten paar Episoden waren zwar wieder hochgradig spannend und obwohl die Jack-Episode wirklich nicht ganz so toll war, toppte sich Lost aber seit der Pause irgendwie nur noch. Die Episoden gingen meiner Meinung nach ab wie eine Rakete. Das geht einerseits ein wenig zu Lasten der Charaktere, andererseits gab es wie zu Locke wohl wirklich nicht unbedingt neues zu seiner Persönlichkeit zu erfahren. Die Erzählweise konzentriert sich nun viel stärker auf die Geschichte und treibt diese voran, anstatt sich auf die Charaktere zu konzentrieren. Das finde ich persönlich etwas ärgerlich, weil die Story viel dichter gepresst wird und sich keine Zeit mehr für die Charaktere nimmt. Trotzdem gab es ein großes und spannendes Finale. Ich mag die vierte Season nun im Nachhinein wirklich sehr, aber man merkt schon, dass sich die Serie stark verändert hat.

Eine weitere vermeintliche Veränderung betrifft ja die Erzählstruktur mit der Neuerung der Flashforwards. So wie ich das sehe halten Flashbacks und Flashforwards sich allerdings grob in der Waage. Generell hat sich an der Erzählweise der Serie mit den Flashforwards aber meiner Auffassung nach nicht viel geändert. Auch die Flashforwards dienen als prinzipielle Analogie zu den Geschehnissen auf der Insel, zeigen ähnliche oder gar dieselben Verhaltensmuster und erklären somit das Getue unserer Losties hier und da (bzw. dann und jetzt).
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Star Trek – Deep Space Nine (Stand: Season 7 – komplett)

Wie jede moderne Star Trek-Serie, was also alle außer der Originalserie sind, startet auch Deep Space Nine eher verhalten und braucht beinahe zwei Seasons, um ihren Stil zu finden. Trotzdem gab es für mich in Season 2 schon ein paar bisweilen tolle Episoden, die mit der Hochzeit von Next Generation mithalten konnten. Damit hat Deep Space Nine von allen neueren Serien auch am schnellsten ins Spiel gefunden. Sehr gefallen haben mir beispielsweise klingonische Lieder, die gelegentlich von eben Klingonen geschmettert wurden. Die machten Spaß und waren schon große Klasse. Somit bereichert sich das Star Trek-Universum selbst auch immer mehr.

Spätestens in der dritten Season hat sich Deep Space Nine aber in den Olymp gehoben, von dem es auch so schnell nicht wieder runterkam. Mit den Episoden Past Tense haben die Autoren einen beispielhaften Weitblick gezeigt, was mit unserer Gesellschaft bei der zunehmenden Schere von Arm und Reich passieren kann. In besagter Episode landen Sisko und Bashir in der Vergangenheit (aber immer noch in unserer Zukunft) einerseits in abgeriegelten und überfüllten Ghettos, in denen alle Arbeitslose und Arme geworfen werden, die dort von Notrationen leben müssen, und Dax landet bei den Reichen dieser Gesellschaft. Natürlich gibt es Star Trek-gemäß ein Happy Ending und es wird durch unsere Charaktere ein Initiator geschaffen, der die bestehenden Verhältnisse verändern wird. Aber umso bedrückender ist trotzdem das Voraugenhalten einer Situation, die aus unseren ureigenen Probleme unseres wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Systems und der Entwicklung bei anhaltender und zunehmender Arbeitslosigkeit entsteht. Brillant. Das haben die DS9-Autoren schon vor rund zehn Jahren thematisiert, als den meisten von uns das Thema noch gar nicht bewusst war. Das zeigt deren Genialität, die sie schließlich mehrfach an den Tag legen sollten in den folgenden Seasons. Viel deutlicher nutzen sie diese Science Fiction-Serie, um uns einen Spiegel vor die Nase zu halten. Das macht so keine andere der Star Trek-Serien und dieses Prinzip wird Ron Moore ja später auch zu Battlestar Galactica mitnehmen und da noch deutlicher einsetzen. Nebennotiz: Bezeichnenderweise dient der Ferengi Quark in der Serie ansonsten oftmals als Kapitalismus-Karrikatur.

Season 3 hat für meine Begriffe anders als bei Next Generation also bereits das Niveau der Serie gefunden. In Season 3 gibt es einige herausragende Episoden, die den Standard festgelegt haben. Danach hatte ich aber erst einmal zwei oder drei Monate Pause eingelegt (das war die Zeit als ich ziemlich viel gespielt habe), bis ich dann eher etwas langsam wieder in DS9 hineingefunden habe. Allerdings entwickelt sich Season 6 so far zu einem echten Höhepunkt, wie das seinerzeit auch bei Next Generation der Fall war. Season 5 und vor allem 6 haben einige der absolut fantastischsten Episoden, gleichfalls auch einige Rohrkrepierer, keine Frage, aber ansonsten rockt die Serie. Der Siebenteiler beginnend am Ende von Season 5 und über die ersten Episoden der sechsten Season fängt ganz beeindruckend die Stimmung des Krieges gegen das Dominion ein – und das obwohl nach heutigen Maßstäben auf FX-Schlachtszenen größtenteils verzichtet wird. Allerdings hat DS9 hier eine verdammt große Schlachtszene drin – für damalige Verhältnisse – , die wohl auch wegweisend für’s TV gewesen ist. Noch viel besser gefallen mir aber eine Reihe von Einzelepisoden, wie Far Beyond the Stars, als alle ohne Masken in den 1950er Jahren in einer Redaktion eines SciFi-Magazins zu sehen sind und mit den Problemen des Rassismus oder der Diskriminierung von Frauen auskommen müssen. Hier knüpfen die Autoren an solch geniale Episoden wie Past Tense an. Für mich ist Far Beyond the Stars die beste Star Trek-Episode überhaupt, danach sollte Star Trek nie mehr so gut werden. Andererseits gibt es aber auch eine Reihe von spaßigen Episoden, wie Worfs und Jadzias (dezenter rrr-Faktor!) Hochzeit oder als Kira und Odo schließlich zusammen finden. Unterlegt wird die finale siebte Season gelegentlich mit Swing-Songs des Sängers Vic Fontaine, der in Form eines Hologramms immer wieder Auftritte bekommt. Deep Space Nine beweist hier auch Stil, Fontaines Hologrammbar bekommt nicht zuletzt eine eigene Episode spendiert. Auch dies sind Dinge, die in Deep Space Nine weiter ausgebaut werden und den Serienkosmos bereichern. Bashir hat seine Hologramm-Episode als James Bond-Verschnitt, unsere bekannten Seriencharaktere schlüpfen dabei schon mal unfreiwillig in andere Figuren und verhalten sich völlig konträr gegenüber ihrem gewohnten Umfeld. Das macht Spaß und das macht zusammen mit der etwas düsteren Ausrichtung der anderen Episoden Deep Space Nine für mich zur besten Star Trek-Serie, die ich wirklich, wirklich genossen habe. Das kann ich so bei Voyager und vor allem Enterprise (der Xindi-Krieg! argh… – mehr dazu beim nächsten mal) nicht mehr behaupten.

Leider fällt das Ende der Serie etwas ab. Zwar ist es ganz nett, ein über fast ein Viertel der Season laufenden Storybogen zu erzählen, anstatt der üblichen Einzelepisoden, aber diese Handlung hat etwas zu viel von den weniger wichtigen und mir gar nicht gefallenden Figuren Kai Winn und Gul Dukat drin, wobei Dukat immer noch etwas interessanter ist. Aber Kai Winn ging mir schon schwer auf den Zeiger. Von daher ist das Finale jedenfalls nicht so gut gelungen, wie All good things… von Next Generation. In diesem Zusammenhang will ich aber gleich darauf hinweisen, dass Next Generation aufgrund der starken Deep Space Nine-Serie bei mir etwas aufgewertet wurde. Mir gefällt mittlerweile die Entwicklung der Klingonenkultur, für die sich während TNG Ron Moore stark verantwortlich zeigte und die er in DS9 fortführte. Außerdem habe ich immer mehr Gefallen an den sogenannten Inner Space-Elementen gefunden, die auf Brannon Braga zurückzuführen sind. Damit sind Episoden gemeint, in denen ein Charakter in einem Holodeck in der Falle sitzt, aufgrund eines Transporterunfalls eine Veränderung erlebt oder wegen anderer Beeinflussungen selbst eine andere Realität erfährt und dabei von den anderen Figuren mehr oder weniger gerettet werden muss. Nicht zuletzt deshalb habe ich neben den beim letzten mal bereits erwähnten TNG-Lieblingsepisoden Pegasus, Timescape und All good things… nun auch die Episoden Q Who, Yesterday’s Enterprise, Darmok und Tapestry in diesen Kreis aufgenommen. Bei Deep Space Nine gibt es natürlich auch ein paar Episoden, die ich als Lieblingsepisoden erklären würde und die ich in der folgenden Liste, die alle DS9-Episoden beinhaltet, welche ich mindestens gut und wiedersehenswert finde, mal mit benenne. Past Tense, Our Man Bashir, Beyond the Stars oder Badda-Bing, Badda-Bang habe ich ja schon hier im Text erwähnt.

DS9 1.01/02 Emissary (sicherlich der stärkste Auftakt und damit beste Pilotfilm einer Star Trek-Serie)
DS9 1.03 Past Prologue
DS9 1.04 A man alone
DS9 1.05 Babel
DS9 1.06 Captive Pursuit
DS9 1.07 Q-Less
DS9 1.11 The Nagus
DS9 1.12 Vortex
DS9 1.16 If wishes were horses
DS9 1.17 The Forsaken
DS9 1.18 Dramatis Personae
DS9 1.19 Duet
DS9 1.20 In the Hands of the Prophets

DS9 2.01 The Homecoming
DS9 2.02 The Circle
DS9 2.03 The Siege
DS9 2.04 Invasive Procedures
DS9 2.05 Cardassians
DS9 2.08 Necessary Evil
DS9 2.13 Armageddon Game
DS9 2.14 Whispers
DS9 2.17 Playing God
DS9 2.18 Profit and Loss
DS9 2.19 Blood Oath
DS9 2.20 The Maquis, Part I
DS9 2.21 The Maquis, Part II
DS9 2.22 The Wire
DS9 2.23 Crossover (die erste Spiegeluniversum-Episode in DS9, die den Auftakt für einige wirklich tolle Episoden bildet, die deutlich düsterer angelegt sind, als der Rest der Serie)
DS9 2.25 Tribunal
DS9 2.26 The Jem’Hadar

DS9 3.01 The Search, Part I
DS9 3.02 The Search, Part II
DS9 3.03 The House of Quark
DS9 3.04 Equilibrium
DS9 3.05 Second Skin
DS9 3.06 The Abandoned
DS9 3.07 Civil Defense
DS9 3.08 Meridian
DS9 3.09 Defiant
DS9 3.10 Fascination
DS9 3.11 Past Tense, Part I
DS9 3.12 Past Tense, Part II (meine ersten Lieblingsepisoden in DS9)
DS9 3.14 Heart of Stone
DS9 3.15 Destiny
DS9 3.16 Prophet Motive
DS9 3.17 Visionary
DS9 3.18 Distant Voices
DS9 3.19 Through the Looking Glass
DS9 3.20 Improbable Cause
DS9 3.21 The Die is Cast
DS9 3.22 Explorers (die nächste Lieblingsepisode, spätestens hier war DS9 nicht zuletzt wegen der enormen Menge auch an qualitativ hochwertigen Episoden ganz großes Kino)
DS9 3.23 Family Business
DS9 3.24 Shakaar
DS9 3.25 Facets
DS9 3.26 The Adversary

DS9 4.01/02 The Way of the Warrior
DS9 4.03 The Visitor
DS9 4.05 Indiscretion
DS9 4.06 Rejoined
DS9 4.07 Starship Down
DS9 4.08 Little Green Men (auch eine Erklärung für den Roswell-Zwischenfall 1947, gnihihihi)
DS9 4.09 The Sword of Kahless
DS9 4.10 Our Man Bashir (Lieblingsepisode Nummer 3)
DS9 4.11 Homefront
DS9 4.12 Paradise Lost
DS9 4.13 Crossfire
DS9 4.14 Return to Grace
DS9 4.15 Sons of Mogh
DS9 4.16 Bar Association (die Angestellten in Quarks Bar proben den Streik gegen dessen Ausbeuter-Machenschaften, witzig)
DS9 4.17 Accession
DS9 4.18 Rules of Engagement
DS9 4.19 Hard Time
DS9 4.20 Shattered Mirror
DS9 4.22 For the Cause
DS9 4.23 To the Death
DS9 4.25 Body Parts
DS9 4.26 Broken Link

DS9 5.01 Apocalypse Rising
DS9 5.02 The Ship
DS9 5.03 Looking for par’Mach in all the wrong places
DS9 5.05 The Assignment
DS9 5.06 Trials and Tribble-ations (vierte Lieblingsepisode, unheimlich genial konstruiert und mit der Originalserie verwoben, die ich zwar immer noch nicht mag, die aber hier einmal richtig viel Spaß macht)
DS9 5.07 Let he who is without sin…
DS9 5.08 Things Past
DS9 5.09 The Ascent
DS9 5.10 Rapture
DS9 5.13 For the Uniform (geniales Kammerspiel zwischen Sisko und Eddington)
DS9 5.14 In Purgatory’s Shadow
DS9 5.15 By Inferno’s Light
DS9 5.16 Doctor Bashir, I presume
DS9 5.17 A simple Investigation
DS9 5.18 Business as usual
DS9 5.19 Ties of Blood and Water
DS9 5.21 Soldiers of the Empire
DS9 5.22 Children of Time
DS9 5.24 Empok Nor
DS9 5.25 In the Cards
DS9 5.26 Call to Arms

DS9 6.01 A Time to Stand
DS9 6.02 Rocks and Shoals
DS9 6.04 Behind the Lines
DS9 6.05 Favor the Bold
DS9 6.06 Sacrifice of Angels
DS9 6.07 You are cordially invited (Yammi-Dax heiratet den ollen Worf und lässt’s vorher noch mal richtig krachen, ein Spaß)
DS9 6.08 Resurrection
DS9 6.10 The Magnificent Ferengi
DS9 6.11 Waltz
DS9 6.12 Who Mourns for Morn?
DS9 6.13 Far Beyond the Stars (genialste Star Trek-Episode überhaupt)
DS9 6.14 One little Ship
DS9 6.15 Honor among Thieves
DS9 6.16 Change of Heart
DS9 6.17 Wrongs darker than Death or Night
DS9 6.18 Inquisition
DS9 6.19 In the Pale Moonlight
DS9 6.20 His Way
DS9 6.21 The Reckoning
DS9 6.22 Valiant
DS9 6.25 The Sound of her Voice
DS9 6.26 Tears of the Prophets

DS9 7.01 Image in the Sand
DS9 7.02 Shadows and Symbols
DS9 7.03 Afterimage
DS9 7.04 Take me out to the Holosuit (eine Baseball-Episode, nach den zahlreichen Thriller- und Agentenepisoden auch sehr originell)
DS9 7.06 Treachery, Faith and the Great River
DS9 7.07 Once more unto the Breach
DS9 7.08 The Siege of AR-558
DS9 7.10 It’s only a paper moon
DS9 7.11 Prodigal Daughter
DS9 7.12 The Emperor’s new Cloak

DS9 7.13 Field of Fire
DS9 7.14 Chimera
DS9 7.15 Badda-Bing, Badda-Bang (letzte meiner Lieblingsepisoden von DS9)
DS9 7.16 Inter Arma Enim Silent Leges
DS9 7.17 Penumbra
DS9 7.19 Strange Bedfellows
DS9 7.20 The Changing Face of Evil
DS9 7.21 When it rains…
DS9 7.22 Tacking into the Wind
DS9 7.23 Extreme Measures
DS9 7.24 The Dogs of War
DS9 7.25 What you leave behind
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Terminator – The Sarah Connor Chronicles (Stand: Season 1)

Terminator 3 habe ich bis heute nicht gesehen, aber den zweiten Teil halte ich für ganz exzellent. Zur Zeit arbeiten sie ja an einem neuen Terminator-Film, bei dem McG (Charlie’s Angels, Chuck) Regie führt. Das wird ein Spaß werden. Wie auch immer, ich habe mir auch die neun Episoden der ersten Season der Sarah Connor Chronicles angeschaut, vor allem wohl mangels Alternativen nach dem Autorenstreik. Mir hat es ganz gut gefallen, es gab in der Mitte mal ein, zwei starke Hänger, aber ich habe dann doch weiter geschaut. Trotzdem würde ich die Serie nicht als überragend bezeichnen, die Handlung verläuft eher langsam und ist nicht sonderlich komplex, die Action ist mir persönlich zu wenig (in beiden Dingen kommt die Serie meines Erachtens nicht an Alias oder 24 ran). Eigentlich dümpelt die Geschichte nur vor sich hin und ist bisweilen arg langweilig, weil eben kaum was passiert. Das ist aber sicherlich dem Autorenstreik zu verdanken, da sich die Story in den paar Episoden kaum entfalten konnte. Leider empfinde ich aber auch die emotionalen Momente zwischen John und seiner Mutter nicht immer sehr überzeugend, auch das können andere Serien besser. Stilistisch und atmosphärisch kommt sie Serie aber schon sehr gut daher. Optik der Serie und Darbietung der Schauspieler hat etwas von einem kühlen Understatement, das nicht so verkehrt zu sein scheint. Das hat etwas Trostloses, Düsteres an sich und gibt der Serie durchaus Charakter.

Trotzdem bin ich nicht so ganz überzeugt, ich werde in die zweiten Season reinschauen und dann entscheiden, ob ich es weiterlaufen lasse. Ein DVD-Kandidat ist die erste Season nicht unbedingt für mich.
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The Unit (Stand: Season 3)

The Unit ist im Grunde die Serie, die mich letztes Jahr im Herbst am meisten verblüfft hat. Neben der anhaltend hohen Qualität der Episoden schlägt schon einmal der ziemlich derb gezeigte Realismus ein. Es gibt keine Melodramatik in der Serie, es wird einfach so gezeigt, wie es ist. Konkret habe ich in Episode 3.07 um das Leben eines Mitgliedes des Einsatzkommandos gebangt, der recht heftig angeschossen wurde, nur mit händischer Notoperation und Wiederbelebungsmaßnahmen durch ein anderes Kommandomitglied am Leben erhalten wurde. Schließlich werden sie doch gerettet und was passiert? Bei der Rettung erwischt völlig unvermittelt ein Scharfschütze den anderen Kameraden und tötet ihn auf der Stelle. Hammer! In anderen Serien läge der Fokus der Episode auf genau der Figur, die das Zeitliche segnen muss. Hier nicht. Und das war eine der krassesten Überraschungen, die ich seit längerem gesehen habe. Unglaublich. Auf die vierte Season The Unit freue ich mich wirklich sehr. Vor allem auch deshalb, da die dritte Season aufgrund des Autorenstreiks einfach abgebrochen wurde und es diesmal keinen solch satten Cliffhanger gab, wie noch am Ende der zweiten Season.
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Warteliste:

Spacecenter Babylon 5
The Simpsons
Magnum, P.I.
Young Indy
Samantha Who?

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Auf dem Radar:

Fringe (neue J.J. Abrams-Serie, das wird ein Fest)
Virtuality (neue Ron Moore-Serie)
Life on Mars
Swingtown
Flashpoint
Caprica
Star Wars: Clone Wars
Star Wars: Real Series

Rätselspielchen

Also gut, Ratespielchen heute: wer kann mir die beiden Schauspieler benennen und aus welchen Filmen sind selbige?

Ich kenne natürlich die Antwort und werde die Richtigkeit bestätigen, sobald es jemand in den Kommentaren richtig hat.

Lost – Ein metaphysisches Experiment

Zum anstehenden Start der vierten Season Lost möchte ich noch einmal auf das Orientation-Video aus der Pearl-Station hinweisen, welche Locke und Eko am Ende der zweiten Season unter der abgestürzten Beechcraft mit den nigerianischen Drogen entdeckt haben. Dieses Video halte ich für zentral für das Verständnis von Lost und ich glaube, dass es einem etwas den Zugang zur Serie erleichtert. Darin erzählt uns der gute Dr. Wickmund folgendes:

“[...] Station five, or the Pearl, is a monitoring station where the activities of participants in DHARMA Initiative projects can be observed and recorded; not only for posterity but for the ongoing refinement of the initiative as a whole.

As Karen DeGroot herself has written, “careful observation is the only key to true and complete awareness”.

Your tour of duty in the Pearl will last three weeks and, during this time, you and your partner will observe a psychological experiment in progress.

Your duty is to observe team members in another station on the Island. These team members are not aware that they are under surveillance or that they are subjects of an experiment.

Working in eight-hour shifts, you and your partner will record everything you observe in the notebooks we provided. What is the nature of the experiment, you might ask. What do these subjects believe they are accomplishing as they struggle to fulfill their tasks? You, as the observer, don’t need to know. All you need to know is that the subjects believe that their job is of the utmost importance. Remember, everything that occurs, no matter how minute or seemingly unimportant, must be recorded.”

Ich übersetze das mal geringfügig freier und in eigenen Worten: Wir sitzen als vor unserem Bildschirm und beobachten, was darauf passiert, während Lost läuft, die Serie ist das Experiment. Wir beobachten die Losties, die in dem Flugzeug auf der Insel abgestürzt sind oder anderweitig strandeten. Ohne dass wir das Geschehen genau beobachten, werden wir keine wahrhaftige Erkenntnis haben und nicht vollständig verstehen, was eigentlich mit unseren Losties passiert. Unsere Aufgabe ist es ganz einfach, das fortlaufende psychologische Experiment auf dem Bildschirm zu beobachten, wobei unsere Losties die Teilnehmer des Experimentes sind und nicht wissen, dass sie von uns beobachtet werden. Dabei müssen wir nicht wissen, was der Sinn des Experimentes ist, wir sollen ja nur beobachten und unsere Beobachtungen mit anderen in diversen Foren oder Blogs teilen. Jedes noch so kleine Detail der Geschehnisse kann wichtig sein und bei der Auswertung des Experimentes am Ende helfen.

Soweit also die Übersetzung…

Halt, halt, da stimmt doch was nicht, mag jetzt vielleicht ein jemand denken. Dr. Wickmund redet doch von den Insassen in den anderen Stationen, die da mal vor einer langen Zeit gesessen haben, und nicht von unseren Losties. Da muss ich aber die Gegenfrage stellen: Tut er das wirklich? So wie die Beobachter in der Pearl-Station die Ansprache von Wickmund als präzise Aufgabe verstehen, so kann es auch als Metareferenz über die gesamte Serie gelten und die Ansprache ist damit eine Botschaft an uns Zuschauer. Mit meiner “Übersetzung” würde ich dann jedenfalls nicht so ganz falsch liegen. Mir ist schon während Season 3 aufgefallen, dass immer mehr Dialoge eine metaphysische Botschaft an uns Zuschauer enthalten. Und nicht nur das, schon von Beginn an haben Namen und popkulturelle Referenzen einen tieferen Hintergrund, als nur die bloße Erwähnung. Vieles davon wird schlichtweg ganz bewusst angebracht. Lost sollte also in stärkerem Maße metaphysisch verstanden werden, nicht nur Namen, Referenzen und Dialoge enthalten Hinweise, Verknüpfungen und Zusammenhänge, auch Handlungen und Entwicklung spiegeln Tatsachen wieder, die eine direkte Botschaft an uns Zuschauer sind und die eine Ahnung ermöglichen, die zu der Erkenntnis führen können, was das “Experiment Lost” am Ende bedeutet.

Also, kauft euch dicke, blaue Notizbücher und schreibt darin nieder, was sich bei Lost ab demnächst beobachten lässt!
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P.S.: Mal in eigener Sache, ich hoffe zwar nicht, dass es passieren wird, aber mein Blog könnte für eine ganze Weile still stehen. Steht er ja im Grunde auch schon seit einem Monat. Ich bin aus verschiedensten Gründen zur Zeit komplett durch den Wind und muss da erst mal drüber weg kommen. Diesen Beitrag habe ich schon vor einer Weile geschrieben und nun nur noch mal überarbeitet, was mir aber wiederum Spaß gemacht hat. Es gibt also noch ein wenig Hoffnung. Es liegen auch noch bestimmt zehn angefangene Beiträge in meinem Admin-Bereich und noch mal ca. zehn habe ich auch in meinem Kopf, den ich so mit mir rumschleppe. Jetzt wo am Freitag Lost wieder losgeht, lasse ich mich vielleicht eher dazu hinreißen, einen Text zu pinseln, was zwar für den Blog wiederum recht einseitig ist, aber immerhin würde es noch was geben. Wir werden sehen, wie meine “Auszeit” aussehen wird.

Best of 2007

Ja, ne, jetzt lasse ich einfach mal so meine total gewöhnliche und schnöde Best of-Meinungen im medialen Bereich los und schöpfe meine überquellenden Gedanken der Denkmaschine an dieser Stelle ab. Irgendwo wird das sicherlich ein Spagat zwischen einer einfachen Liste, die die Welt nicht braucht, und simplen Nennungen von den Sachen, die mir dieses Jahr gefallen haben. Ohne das großartig auszuufern werde ich einfach mal sehen, was mir zu den jeweiligen Dingen einfällt. Natürlich geht’s um Filme, Serien, PC-Spiele, Musik und Bücher, wobei vermutlich letztere beiden Sachen gleich unter den Tisch fallen werden, da ich dort kaum was aktuelles gehört oder gelesen habe und mich nur mit älteren Dingen befasst habe. Viel ist es unter den aktuellen, diesjährigen Sachen sowieso nicht, denn wie üblich würde ich gerne öfters ins Kino gehen, mehr lesen oder mehr spielen. Aber so nebenbei ist da ja auch noch ein Leben zu führen, über dass ich mich an dieser Stelle aber nicht auslassen werde, da das nicht meine Art ist. So!

Film des Jahres

Ist für mich Transformers. So sinnlos Michael Bay-Filme sind, mir machen sie einfach Spaß. Fluch der Karibik 3 hat mir ansonsten noch ganz gut gefallen, beim Rest des Jahres ist das Bedürfnis allerdings nicht vorhanden, den Film noch mal anzuschauen. Gerne noch gesehen hätte ich Death Proof und Planet Terror, das muss ich mir nun für die DVD aufheben.

Im nächsten Jahr freue ich mich vor allem auf I am Legend mit Will Smith, Cloverfield (New York wird mal wieder platt getrampelt) und natürlich den neuen Star Trek-Film von J.J. Abrams. Mal sehen, was das Jahr noch bieten wird.

Serienstarts des Jahres

Mit drei Serien gibt es diesmal richtig viele gute neue Sachen für mich. Chuck, Pushing Daisies und Californication sind die Neuzugänge, an denen ich dran geblieben bin. Alle drei Serien sind großartige Mischungen aus Drama und Comedy, niemals aufgesetzt (trotz der bunten Welt von Pushing Daisies) und alles herzallerliebst umgesetzt. In allen drei Fällen kann ich die DVD-Veröffentlichungen eigentlich kaum erwarten.

Nächstes Jahr freue ich mich übrigens auf die neue Serie Fringe, ebenfalls von Abrams entwickelt.

Serie des Jahres

Bleibt für mich aber Lost, dicht gefolgt von Battlestar Galactica. Obwohl beide Serien mit ihrer jeweils dritten Season heftige Kritik einstecken mussten, empfinde ich persönlich die Qualität als gewohnt gut und auf demselben hohen Niveau wie die jeweils vorangegangenen beiden Seasons. Wenn ich aber Serien nennen müsste, welche dieses Jahr am meisten Eindruck bei mir hinterlassen haben, dann müsste ich Star Trek – Next Generation und The Unit nennen (siehe Seriencheck Teile IV und V). Letzteres ist ein wahres Kleinod geworden. Star Trek hatte mich dagegen zeitweise so in den Bann gezogen, dass ich mir hier gleich noch alle neuen Filme ausgeliehen hatte und zwei Hintergrundbücher verschlungen habe, bzw. noch verschlinge. Ich schaue mal, ob ich die Rezensionen zu den Büchern Star Trek 40 Jahre von Thomas Höhl und Mike Hillenbrand (welches ich etwas kritischer sehe) und Das Phänomen Star Trek – Virtuelle Räume und metaphorische Weiten von Andreas Rauscher hinbekomme. Letzteres ist in meinen Augen eine brillante philosophische Untersuchung der Next Generation-Serie und teilweise auch von Deep Space Nine. Kein Wunder, hat der gute Mann mit dieser Dissertation doch seinen Doktorgrad erlangt. Es ist nicht ganz leicht zu lesen, aber wer sich auch nur ein kleinwenig im geisteswissenschaftlichen Bereich auskennt und Star Trek mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen.

Spiel des Jahres

Nun gut, den neuen Rechner habe ich erst seit rund zwei Wochen, viel konnte ich also noch gar nicht spielen. Nach drei Jahren von größtenteils Abstinenz macht es mir aber wieder Spaß, in eben solche virtuellen Welten einzutauchen und eine Geschichte selbst zu erleben. Bisweilen empfinde ich ein Half-Life 2 – Episode 2, ein Crysis oder ein Bioshock als ein beeindruckenderes Erlebnis, als so manchen hochkarätigen Kinofilm. Da ich bisher nur zu Crysis und HL2 – Episode 2 ein abschließendes Urteil fällen kann, sind diese Spiele dann auch meine Spieles des Jahres. Crysis hat eine richtig tolle Optik und zieht daraus sicherlich den größten Reiz. Und obwohl ich im letzten Eintrag schrieb, dass die Inszenierung der Story ganz banal ist, mausert sie sich im Verlauf des Spiels doch zu einem ganz spannenden Stück. Atmosphärisch wird das Spiel einwandfrei, es folgen nach den Anfangskämpfen allein im Dschungel gegen Koreaner eine größere Panzerschlacht mit kombinierten Infanterieangriffen, ein Schwerelosigkeits-Level im optisch fantastisch aussehenden Alien-Schiff (wobei über den Spaßgehalt von Schwerelosigkeit gestritten werden darf) und anschließend die Winterlandschaft und die Flucht von der Insel. Das ist schon sehr cool gemacht, wenn auch das Spiel deutlich zu kurz ist, nicht mal halb so lang wie Far Cry seinerzeit. Auf einem 24 Zoll-Widescreen-Monitor zu spielen ist sowieso toll und intensiviert das Spielerlebnis sicherlich noch mal um einiges.

Apropos Far Cry, welches ich nun auf dem neuen Rechner mal in voller Pracht genießen kann. Ja, ich finde sehr, dass das Spiel aufgrund der mittlerweile veralteten Grafik massiv an Atmosphäre verloren hat. Ich quäle mich da durch und überlege mir schon eine Weile, es sein zu lassen. Dabei bin ich gerade erst auf die ersten Trigens getroffen, die ich allerdings damals schon nervig fand. Die Aussicht, dass mir noch jede Menge In-Door-Missionen und Lagerhallen mit Kisten bevorstehen, beflügelt mein Bedürfnis auf dieses Spiel nicht gerade. Aber das ist offenbar die Krux dieser kaum ein paar Jahre alten Ego-Shooter: damals toll, wegen der Optik, heute olle, wegen der veralteten Optik. Da weiß ich schon, was in ein paar Jahren mit Crysis geschieht… Unter den alten Ego-Shootern habe ich noch Doom 3 und Half-Life 2 angespielt. Doom 3 versprüht noch so einiges an Grusel-Atmosphäre, nervt aber durch ewig lange und immer gleiche Level. Durch Half-Life 2 bin ich dagegen wieder komplett durchgerauscht, habe gleich Episode 1 und 2 dran angeschlossen und bin immer noch über die großartige Abwechslung des Spiels begeistert, die sich so auch in den beiden Episoden vorsetzt. Was mir an den Episoden besonders gut gefallen hat, ist, dass es in beiden Episoden jeweils mehr Story gibt, als in Half-Life 2 überhaupt. Mit Alyx als Begleiterin hat man aber auch jemanden, der immer wieder was erzählt.

Worauf freue ich mich nächstes Jahr? Abgesehen davon, dass ich eine Menge aufzuholen habe (u.a. Call of Duty, Fear, Quake 4, Prey, Stalker, Enemy Territory: Quake Wars, Gears of War, Darkstar One, Psychonauts, Geheimakte Tunguska, Jade Empire, Command & Conquer 3), staht da Jagged Alliance 3, Assassins Creed (da wird sich mein XBox360-Gamepad mal wieder freuen) und natürlich Starcraft 2, falls es mit letzterem nächstes Jahr überhaupt was wird. Soviel scheint es da ansonsten gar nicht zu geben und mir wird irgendwie erst jetzt, nachdem ich mich ein wenig damit beschäftigt habe, bewusst, in welcher Krise die PC-Spielelandschaft steckt. Denn nur einen Bruchteil der hier genannten Titel würde ich als echte Highlights bezeichnen, die auch Charme ausstrahlen, etwas eigenes bieten und das oben erwähnte intensive Erlebnis auch wirklich umsetzen können. Aber wir wissen doch zum Beispiel alle, dass Bioshock keine inoffizielle Fortsetzung der System Shock-Spiele, sondern nur ein reinrassiger Shooter mit einer originellen Umgebung ist.

Musik-CD des Jahres

Nur eine aktuelle CD gehört, und das war der Soundtrack zur dritten Staffel von Battlestar Galactica. Da ich Musik aber nicht beschreiben kann, lasse ich hier keine großen Worte vom Stapel. Wer die ersten drei CDs kennt, wird sich sofort heimisch fühlen, denn diese CD schließt sich diesen nahtlos an. Genial ist natürlich die Coverversion von All Along the Watchtower und das vorherige, einleitende Stück Heeding the Call, das ruhig auf der CD genauso lang hätte sein dürfen, wie im Finale (also fast eine Viertelstunde lang). Für mich ist der BSG-Soundtrack einer der besten der letzten Jahre, vielleicht sogar der beste Serien-Soundtrack, der jemals geschrieben wurde. Die neue Ärzte-CD habe ich noch gehört, hat mir aber nicht gefallen. Ansonsten sind da nur jede Menge alte Sachen (u.a. B.B. King & Eric Clapton, Freestylers, Patsy Cline, Etta James, No Doubt, R.E.M. oder Julie London).

Buch des Jahres

Gibt’s nicht. Von den aktuelleren Sachen berichte ich ja hier nur noch über die Star Wars-Bücher, die ich aber zunehmend langweilig und öde finde. Zur Zeit quäle ich mich durch Death Star und finde da einfach keinen rechten Faden. Über die Masse meines Lesestoffs berichte ich ansonsten hier ja gar nicht, da das alles keine aktuellen Bücher sind, sondern diese schon einige Jahre auf dem Buckel habe. Alice im Wunderland habe ich dieses Jahr beispielsweise gelesen, erstmals habe ich mich mit Stephen King und Charles Dickens befasst, die ich verstärkt im nächsten Jahr lesen will. Ein spannendes Buch über die Besteigung des Mount Everest war da noch dabei. Und dann sind da noch zahlreiche Sachbücher, die mir immer wieder in die Finger kommen.

Und weil ich jetzt nicht weiß, wie ich die Kurve kriegen solle, hacke ich den Eintrag hier einfach konsequent ab und wünsche allen Lesern an dieser Stelle einen guten Rutsch (rutscht nicht aus!) ins neue Jahr.

Heroes – Season 2 Finale, Fragen & Antworten

Nachdem ich nun auch die finale Episode der zweiten Season Heroes gesehen habe und fleißig an einem neuen Fragen & Antworten-Katalog analog zum Fragen & Antworten-Katalog für Lost geschrieben habe, kann ich diesen nun auch veröffentlichen. Glücklicherweise ist dieser nicht so umfangreich und komplex, wie der zu Lost. Heroes ist in dem Sinne ja auch keine Mystery-Serie, obwohl aus Spannungsgründen und bei der enormen Anzahl von parallel laufenden Storys natürlich immer wieder Fragen offen bleiben. Da lässt sich schon mal der Überblick verlieren. Mal sehen, vielleicht schreibe ich mal noch irgendwann ein paar Worte mehr zur verkürzten und etwas mauen (jedenfalls am Anfang) zweiten Season. Bis dahin gibt’s aber erst mal die folgenden Fragen & Antworten. Den betreffenden Katalog zu Battlestar Galactica poste ich dann vielleicht zum Start der vierten Season im März. Und den zu Alias, wenn ich mich endlich aufraffe, meine Gesamtbetrachtung zur Serie zu Ende zu schreiben. Gerade das würde sich ja nun lohnen, da auch in Deutschland die Rambaldi-Box erschienen ist. Aber erst einmal Heroes und die Fragen und Antworten, für die ich übrigens keine Garantie auf Richtigkeit und Vollständigkeit übernehme. So.

UND NUN GILT: WEITERLESEN AUF EIGENE GEFAHR. ES FOLGEN MASSIVE SPOILER BIS EINSCHLIESSLICH DER KOMPLETTEN ZWEITEN SEASON VON HEROES.

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Marshall… In Chuck!

Marshall… In Chuck!

Marshall! In der aktuellen Episode von Chuck! Der Marshall! Ich geh’ feste.

By the road: Chuck ist sowieso wieder toll.